{"id":53342,"date":"2026-01-27T10:50:42","date_gmt":"2026-01-27T09:50:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20001-127\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:43","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:43","slug":"20001-127","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20001-127\/","title":{"rendered":"Untersuchungen zur Variabilit\u00e4t und Kausalit\u00e4t des Nitrataustrages bei Anbau von Mais (Zea mays) unter besonderer Ber\u00fccksichtigung stand\u00f6rtlicher, betriebsstruktureller und produktionstechnischer Bedingungen"},"content":{"rendered":"<p>Nitrataustrag beim Anbau von MaisEine Vielzahl von Untersuchungen in der landwirtschaftlichen Praxis zeigten, dass Mais zum Ende der Vegetation hohe Restnitratmengen im Boden zu hinterlassen vermag, was zu Auswaschungsverlusten mit den bekannten negativen Folgen f\u00fcr die Grundwasserqualit\u00e4t f\u00fchren kann.Diese Problematik ist inzwischen schon \u00fcber eine Dekade erkannt und es gab seither sowohl umfangreiche pflanzenbauliche Versuchsaktivit\u00e4ten zur Verbesserung der Produktionstechnik im Hinblick auf die Minderung der Restnitratmengen als auch besondere Bem\u00fchungen, den Maisanbau in der Praxis, v.a. in Wasserschutzgebieten, umweltvertr\u00e4glicher zu gestalten. Produktionstechnische Ma\u00dfnahmen betrafen u.a. die Anbautechnik (z.B. Reihenweite), den Anbau von Zwischenfr\u00fcchten und Untersaaten, das D\u00fcngesystem bzw. die D\u00fcngemengen organischer und mineralischer D\u00fcngemittel oder auch die Art und den Zeitpunkt der Bodenbearbeitung. Diese Ma\u00dfnahmen haben sich in vielen Einzeluntersuchungen als m. o. w. wirksam erwiesen und es liegt ein umfangreiches wissenschaftliches und praxisorientiertes Schrifttum vor. Obwohl die Kenntnisse f\u00fcr die landbauliche Praxis \u00fcberwiegend verf\u00fcgbar sind, ist deren Umsetzung und der anschlie\u00dfende Erfolg in den Wasserschutzgebieten nicht immer gegeben. Als Ursachen hierf\u00fcr k\u00f6nnen zwei Hypothesen ins Feld gef\u00fchrt werden: 1) \tWechselwirkungen von Bewirtschaftungsma\u00dfnahmen mit dem Standort (Bodentyp, K\u00f6rnung, Humusgehalt, C\/N) und Klima werden bisher zu wenig beachtet, d.h. die Wirksamkeit von einzelnen Ma\u00dfnahmen kann standort- und jahresbedingt erheblich schwanken.2) \tWechselwirkungen von Bewirtschaftungsma\u00dfnahmen mit agrarstrukturellen und sozio\u00f6konomischen Faktoren werden zu wenig beachtet, dazu z\u00e4hlen Akzeptanzprobleme bei Ma\u00dfnahmen, der Einfluss von Ma\u00dfnahmen auf Betriebsabl\u00e4ufe, die Rentabilit\u00e4t u.a..Da sich diese Hypothesen im klassischen Versuchsansatz des pflanzenbaulichen Experimentes kaum l\u00f6sen lassen, ist ein breiterer methodischer Ansatz erforderlich. Daher beabsichtigen wir eine zusammenfassende \u00fcberregionale Auswertung von Maisversuchen. Das bedeutet zun\u00e4chst den Aufbau einer Datenbank und daran anschlie\u00dfend eine statistische Analyse mit multivariaten Methoden (wie z.B. Clusteranalyse, Faktorenanalyse etc.). Als Ergebnis erhoffen wir, dass die \u00fcbergeordneten Einflussfaktoren des Nitrataustrags im Maisanbau, n\u00e4mlich insbesondere die Standortfaktoren, in ihrer Bedeutung pr\u00e4ziser benannt werden k\u00f6nnen und dass dadurch Gew\u00e4sserschutzkonzepte neue Impulse erhalten. Die Ergebnisse werden anschlie\u00dfend im Kontext der aktuellen wissenschaftlichen Literatur diskutiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nitrataustrag beim Anbau von MaisEine Vielzahl von Untersuchungen in der landwirtschaftlichen Praxis zeigten, dass Mais zum Ende der Vegetation hohe Restnitratmengen im Boden zu hinterlassen vermag, was zu Auswaschungsverlusten mit den bekannten negativen Folgen f\u00fcr die Grundwasserqualit\u00e4t f\u00fchren kann.Diese Problematik ist inzwischen schon \u00fcber eine Dekade erkannt und es gab seither sowohl umfangreiche pflanzenbauliche Versuchsaktivit\u00e4ten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-53342","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20001\/127","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Schiermann","dbu_stipendiaten_vorname":"Thorsten","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2001-06-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2004-05-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen<br>Institut f\u00fcr Pflanzenbau und Pflanzenz\u00fcchtung","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. J. Isselstein","dbu_stipendiaten_email_dienst":"Thorsten.Schiermann@t-online.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53342","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53342\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59354,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53342\/revisions\/59354"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53342"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53342"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53342"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}