{"id":53326,"date":"2026-01-27T10:50:39","date_gmt":"2026-01-27T09:50:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20001-162\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:40","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:40","slug":"20001-162","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20001-162\/","title":{"rendered":"\u00d6kologie und Nischendifferenzierung der europ\u00e4ischen Hufeisennasen-Flederm\u00e4use im sympatrischen Vorkommen in Bulgarien"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6kologie der europ\u00e4ischen Hufeisennasen-Flederm\u00e4use in BulgarienZiel des Projektes ist es, f\u00fcr die f\u00fcnf europ\u00e4ischen Hufeisennasen-Arten im sympatrischen (gemeinsamen) Vorkommen in Bulgarien Angaben zur Habitatnutzung und Nahrungs\u00f6kologie zu erlangen. In Europa kommen f\u00fcnf Arten der Hufeisennasen-Flederm\u00e4use (Rhinolophidae) vor. Sowohl die Gro\u00dfe Hufeisennase (Rhinolophus ferrumequinum) als auch die Kleine Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) wurden in Westeuropa bereits gut untersucht. \u00dcber die drei mittelgro\u00dfen Arten (Rhinolophus euryale, Rhinolophus mehelyi und Rhinolophus blasii) ist dagegen sehr wenig bekannt. In Deutschland waren die Kleine Hufeisennase und die Gro\u00dfe Hufeisennase fr\u00fcher weit verbreitet, heute kommen sie jedoch nur noch in kleinen Best\u00e4nden vor und die Gro\u00dfe Hufeisennase ist nahezu ausgestorben (zur Zeit nur eine stabile Reproduktionskolonie in Bayern). Ein sympatrisches Vorkommen aller f\u00fcnf Arten gibt es nur in der T\u00fcrkei, Griechenland und Bulgarien. Dabei finden sich v.a. in  Bulgarien stabile und kopfstarke Populationen. Mein Untersuchungsgebiet liegt im Norden Bulgariens bei dem Ort Muselievo, ca. 50 km nord\u00f6stlich der Distrikthauptstadt Pleven. Entlang einer ausstreichenden Kreidekalkstufe des Balkan-Vorlandes finden sich mehrere H\u00f6hlen, die einer Vielzahl von Fledermauskolonien Quartier bieten. Direkt oberhalb des Ortes Muselievo beherbergt die H\u00f6hle Nanin Kamak eine Sommerkolonie von Mittelmeer-, Mehely- und Gro\u00dfen Hufeisennasen, zudem Wimper- (Myotis emarginatus), Langfu\u00df- (Myotis capaccinii) und Langfl\u00fcgelflederm\u00e4use (Miniopterus schreibersii). Die Kleine Hufeisennase ist in Geb\u00e4uden im Dorf anzutreffen. Diese erstmalig im sympatrischen Vorkommen und f\u00fcr die Blasius- und Mehely-Hufeisennase \u00fcberhaupt erstmalige Untersuchung der Habitat- und Nahrungs\u00f6kologie soll zum einen die Frage der Einnischung dieser f\u00fcnf Arten kl\u00e4ren und damit einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion um Koexistenzmechanismen liefern, zum anderen werden durch meine Arbeit essentielle Grundlagendaten f\u00fcr Schutzma\u00dfnahmen und ein m\u00f6gliches Habitat-Management erhoben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6kologie der europ\u00e4ischen Hufeisennasen-Flederm\u00e4use in BulgarienZiel des Projektes ist es, f\u00fcr die f\u00fcnf europ\u00e4ischen Hufeisennasen-Arten im sympatrischen (gemeinsamen) Vorkommen in Bulgarien Angaben zur Habitatnutzung und Nahrungs\u00f6kologie zu erlangen. In Europa kommen f\u00fcnf Arten der Hufeisennasen-Flederm\u00e4use (Rhinolophidae) vor. 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