{"id":53320,"date":"2026-02-11T10:50:06","date_gmt":"2026-02-11T09:50:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20001-177\/"},"modified":"2026-02-11T10:50:06","modified_gmt":"2026-02-11T09:50:06","slug":"20001-177","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20001-177\/","title":{"rendered":"StSP Ostsee: Eutrophierungsquellen f\u00fcr die K\u00fcstengew\u00e4sser der s\u00fcdlichen Ostsee: Untersuchungen anhand der stabilen Isotope von Stickstoff und Sauerstoff im Nitrat"},"content":{"rendered":"<p>Einfluss diffuser N-Eintr\u00e4ge im K\u00fcstenbereichAuswirkungen von Eutrophierung zeigen sich besonders in K\u00fcstengebieten aller Weltmeere und werden durch die menschlichen N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge in Fl\u00fcsse und die Luft verursacht. Besonders die Ostsee, die von industrialisierten L\u00e4ndern umgeben ist und in deren Einzugsgebiet 85 Millionen Menschen leben, leidet unter dem Anstieg der N\u00e4hrstoffkonzentrationen. Vermehrt werden Algenbl\u00fcten und Sauerstoffmangel im Bodenwasser in den letzten Jahrzehnten beobachtet, die zum Absterben von Bodentieren f\u00fchren. Anstrengungen zur Verminderung der Eintr\u00e4ge wurden besonders an sogenannten Punktquellen wie Industrieunternehmen und Siedlungen vorgenommen. Der politische Umbruch in Osteuropa erm\u00f6glichte dann weitere internationale Ma\u00dfnahmen zum Bau von Kl\u00e4rwerken etc. Aus diesen Gr\u00fcnden zeigt sich eine abnehmende Tendenz in den eingeleiteten N\u00e4hrstoffen, die zu einem Stillstand gekommen zu sein scheint. Die andere Quelle der N\u00e4hrstoffe sind diffuse Eintr\u00e4ge von Bodenabfl\u00fcssen ged\u00fcngter Felder, von Gr\u00fcnland und aus Niederschl\u00e4gen, die wesentlich schwerer zu kontrollieren sind.Die vorgestellte Promotionsarbeit widmet sich der differenzierten Betrachtung dieser diffusen Eintr\u00e4ge und ihrer Rolle f\u00fcr die Eutrophierung von K\u00fcstengew\u00e4ssern. In Zusammenarbeit mit dem Institut f\u00fcr Ostseeforschung (IOW), dem Landesamt f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG, G\u00fcstrow) und dem Staatlichen Amt f\u00fcr Umwelt und Natur (StAUN, Rostock) soll das Nitrat in Drainagen, im Niederschlag, im Grundwasser und im Zufluss zur Ostsee untersucht werden. Modellregion hierf\u00fcr ist die Warnow, der zweitgr\u00f6\u00dfte Fluss Mecklenburg-Vorpommerns, an dessen M\u00fcndung Rostock mit fast 200.000 Einwohnern liegt. Rostock bezieht sein gesamtes Trinkwasser aus der Warnow. Durch die Analyse des Stickstoffs und Sauerstoffs im Nitrat und der stabilen isotopischen Zusammensetzung der Elemente soll eine Aussage \u00fcber die Quellen erm\u00f6glicht werden. Stabile Isotope kommen nat\u00fcrlich in fast jedem Element vor, wobei das schwere Isotop nur in Spuren vorhanden ist. Moderne Analysemethoden erlauben jedoch eine sehr genaue Messung der Zusammensetzung der stabilen Isotope im Stickstoff (15N, 14N) und Sauerstoff (18O,16O). Nitrat aus unterschiedlichen Quellen z.B. aus D\u00fcnger, dem Bodenablauf und aus Regen ist voneinander zu unterscheiden, wenn man die isotopische Zusammensetzung bestimmt. In der Arbeit sollen Quellensignale identifiziert, m\u00f6gliche Modifizierungen erfasst und daraus der Einfluss diffuser Eintr\u00e4ge im K\u00fcstenbereich quantifiziert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einfluss diffuser N-Eintr\u00e4ge im K\u00fcstenbereichAuswirkungen von Eutrophierung zeigen sich besonders in K\u00fcstengebieten aller Weltmeere und werden durch die menschlichen N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge in Fl\u00fcsse und die Luft verursacht. Besonders die Ostsee, die von industrialisierten L\u00e4ndern umgeben ist und in deren Einzugsgebiet 85 Millionen Menschen leben, leidet unter dem Anstieg der N\u00e4hrstoffkonzentrationen. 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