{"id":53300,"date":"2026-01-27T10:50:37","date_gmt":"2026-01-27T09:50:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20001-225\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:37","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:37","slug":"20001-225","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20001-225\/","title":{"rendered":"Zukunftsf\u00e4hige Siedlungen im l\u00e4ndlichen Raum: Identifikation von Erfolgsparametern f\u00fcr zukunftsf\u00e4higes Bauen auf dem Land (und deren \u00f6konomische Modellierung)"},"content":{"rendered":"<p>Nachhaltige SiedlungsentwicklungAusgangssituation f\u00fcr meine \u00dcberlegungen sind \u00f6kologische Forschungserkenntnisse, die mit dem Brundtland Report Ende der 80er Jahre begr\u00fcndet worden sind und mit der Agenda 21 bzw. HABITAT 1 und 2 formuliert und z.T. zu juristisch verbindlichen Richtlinien im Siedlungsbau umgesetzt wurden.Sie basieren vor allem auf dem Postulat des Ressourcenschutzes sowie der Verbesserung des sozialen Zusammenlebens und der Lebensqualit\u00e4t. Diese Arbeit hat zum Ziel, Ansatzpunkte zu finden, um \u00f6kologischen Gesichtspunkten beim Siedlungsbauen in der BRD mehr Beachtung und damit Marktanteile zu sichern. Im Fordergrund steht dabei die integrierte Betrachtung der Siedlung als Einheit von Elementen der gebauten Umwelt ? das betrifft z.B. den Ressourcenschutz &#8211; sowie der sozialen Umwelt ? das betrifft Punkte wie die Lebensqualit\u00e4t, Abgleich von Pr\u00e4ferenzen und den Zugang und Zutrittsbarrieren zum Markt des \u00f6kologischen Siedlungsbauens. Es wird darauf abgezielt, die Anforderungen der Bewohner einer Siedlung in Einklang zu bringen mit einer nach \u00f6kologischen und zukunftsf\u00e4higen Gesichtspunkten gebauten Umwelt. Siedlung bedeutet mehr als nur die Summe von Geb\u00e4uden. Die aus der Forderung nach nachhaltiger Entwicklung resultierenden neuen &#8216;\u00f6kologischen&#8217; stadtplanerischen Entw\u00fcrfe bedeuten einschneidende Ver\u00e4nderungen f\u00fcr die Lebensgewohnheiten der Bewohner.Der Abgleich der Bewertungen der \u00d6ko-Kriterien aus der Sicht von \u00d6ko-Siedlungs-Bewohnern auf der einen Seite und den Bewertungen dieser Kriterien von Bauwilligen bzw. Bewohnern traditioneller Siedlungen auf der anderen Seite ist eigentlicher Bestandteil dieser Arbeit. Die empirische Untersuchung bedient sich der Methodik des Discrete Choice Experimentes. Diese Methodik kombiniert ein dis-aggregiertes statistisches Modell mit der Analyse-Technik der Discret Choice Models (Random Utility Models), wodurch eine reale Entscheidungs-Situation simuliert wird.Als Ergebnis erwartet Verf. die Erstellung eines neuen Beratungsinstrumentes f\u00fcr Kommunen. Diese k\u00f6nnten ihre neuen Siedlungsgebiete durch einen ?Siedlungspass? zertifizieren lassen, der analog zum Geb\u00e4udepass die \u00f6kologische Qualit\u00e4t einer Siedlungs-Planung auch nach au\u00dfen sichtbar macht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhaltige SiedlungsentwicklungAusgangssituation f\u00fcr meine \u00dcberlegungen sind \u00f6kologische Forschungserkenntnisse, die mit dem Brundtland Report Ende der 80er Jahre begr\u00fcndet worden sind und mit der Agenda 21 bzw. HABITAT 1 und 2 formuliert und z.T. zu juristisch verbindlichen Richtlinien im Siedlungsbau umgesetzt wurden.Sie basieren vor allem auf dem Postulat des Ressourcenschutzes sowie der Verbesserung des sozialen Zusammenlebens [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-53300","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20001\/225","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Rid","dbu_stipendiaten_vorname":"Wolfgang","dbu_stipendiaten_titel":"Prof. Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2001-12-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2005-02-28 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen<br>Lehrstuhl f\u00fcr Landnutzungsplanung u. Naturschutz<br>Wissenschaftszentrum Weihenstephan","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Ulrike Pr\u00f6bstl","dbu_stipendiaten_email_dienst":"rid@nsl.ethz.ch"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53300\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59312,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53300\/revisions\/59312"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}