{"id":53293,"date":"2026-01-27T10:50:35","date_gmt":"2026-01-27T09:50:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20001-241\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:36","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:36","slug":"20001-241","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20001-241\/","title":{"rendered":"Strategien zur Untersuchung und Bewertung von Schwermetallen in st\u00e4dtischen Kleing\u00e4rten"},"content":{"rendered":"<p>St\u00e4dtische Kleing\u00e4rten<\/p>\n<p>B\u00f6den st\u00e4dtischer Kleing\u00e4rten weisen oft erh\u00f6hte Schwermetallgehalte auf. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind die zahlreichen Belastungsquellen und die Bewirtschaftungsweise der G\u00e4rtner (D\u00fcngemittel, Pflanzenschutzmittel, Kompost). Allerdings fehlen derzeit einheitliche Strategien zur Untersuchung und Bewertung des Schwermetallstatus in st\u00e4dtischen Kleing\u00e4rten. Auf Grund dessen werden in dieser Arbeit eine m\u00f6gliche Vorgehensweise, Beprobungsstrategie und Methoden ausgearbeitet. Um einen Eindruck \u00fcber die Schwermetallsituation in den G\u00e4rten zu erhalten, wurden die Gesamtgehalte der Schwermetalle Cd, Cr, Cu und Pb und dar\u00fcber hinaus die \u00f6kologisch und toxikologisch wichtigen Fraktionen insgesamt potentiell verf\u00fcgbare -, NH4NO3-extrahierbare ? sowie leicht verlagerbare und verf\u00fcgbare Fraktion bestimmt. Die NH4NO3-extrahierbare ? und leicht verlagerbare und verf\u00fcgbare Fraktion stehen zus\u00e4tzlich stellvertretend f\u00fcr die Wirkungspfade Boden\/Pflanze ? Boden\/Grundwasser. Hierdurch und durch zus\u00e4tzliche Analysen an selbst erhoben Gem\u00fcse- und Grundwasserproben ist es m\u00f6glich, die Verlagerung der Schwermetalle in die Pflanze bzw. das Grundwasser einzusch\u00e4tzen. Dar\u00fcber hinaus fand eine Quantifizierung der r\u00e4umlichen Variabilit\u00e4t auf drei Skalenebenen (Gro\u00dfraum-Kolonie-Garten) statt, um Aussagen bez\u00fcglich der \u00dcbertragbarkeit der Ergebnisse treffen zu k\u00f6nnen. Im Bezug auf die Bewertung der Schwermetall-Gesamtgehalte ist es notwendig, eine eigene Risikoabsch\u00e4tzung auszuarbeiten und Hintergrundgehalte auszuweisen, da die Vorsorgewerte der BBodSchV (1999) nur bedingt anwendbar sind. Als allgemeine Bewertungsgrundlagen f\u00fcr eine Risikoabsch\u00e4tzung k\u00f6nnen die Belastungsquellen, Bewirtschaftungsweise, Schwermetall-Gesamtgehalte und Bodeneigenschaften festgehalten werden. F\u00fcr die leicht verlagerbare und verf\u00fcgbare und die NH4NO3-extrahierbare Fraktion stehen Pr\u00fcfwerte der BBodSchV (1999) zur Verf\u00fcgung bzw. f\u00fcr die NH4NO3-extrahierbare Fraktion zus\u00e4tzlich die Pr\u00fcfwerte von PR\u00dc\u00df (1992).Als bodenschutzrelevante Folgerungen k\u00f6nnen festgehalten werden:1. Z.T. hohe Schwermetallgehalte in den B\u00f6den st\u00e4dtischer Kleing\u00e4rten, die in erster Linie durch die Belastungsquellen\/Emissionen hervorgerufen werden.2. Eine hohe r\u00e4umliche Variabilit\u00e4t im Gro\u00dfraum, die durch die Varianz zwischen bzw. innerhalb der Kolonien entsteht. Ausschlaggebend sind hier die Belastungsquellen und die Bewirtschaftungsweise.3. Eine geringe Mobilit\u00e4t und Freisetzung der Schwermetalle im Boden und somit auch kein Transfer der Schwermetalle vom Boden in die Pflanze \/ ins Grundwasser. H\u00f6here Schwermetallgehalte im Gem\u00fcse resultieren aus einem Eintrag durch die Deposition.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St\u00e4dtische Kleing\u00e4rten B\u00f6den st\u00e4dtischer Kleing\u00e4rten weisen oft erh\u00f6hte Schwermetallgehalte auf. Gr\u00fcnde hierf\u00fcr sind die zahlreichen Belastungsquellen und die Bewirtschaftungsweise der G\u00e4rtner (D\u00fcngemittel, Pflanzenschutzmittel, Kompost). 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