{"id":53278,"date":"2026-01-27T10:50:35","date_gmt":"2026-01-27T09:50:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20002-263\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:35","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:35","slug":"20002-263","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20002-263\/","title":{"rendered":"Kommunikation von Natur. Lernangebote und ihre Nutzung f\u00fcr die qualitative Ver\u00e4nderung des Verstehens in Natur- und Erlebniswelten"},"content":{"rendered":"<p>Kommunikation von NaturDie Zahl von informellen Bildungseinrichtungen hat in den vergangenen 15 Jahren stark zugenommen, gleichzeitig sind die ehemals klaren Grenzen zwischen Einrichtungen wie zoologischen und botanischen G\u00e4rten, naturkundlichen Museen und Naturschutzgebieten eingeebnet worden. Ver\u00e4nderte Konzepte der Wissensvermittlung f\u00fchrten zu einer Neuausrichtung der Institutionen sowohl in der Zielsetzung als auch im methodischen Vorgehen: So genannte Natur- und Erlebniswelten sind entstanden, in denen Natur pr\u00e4sentiert und gleichzeitig inszeniert wird. Inwiefern diese Institutionen aber tats\u00e4chlich einen Beitrag zur Ver\u00e4nderung von Naturverst\u00e4ndnissen leisten, ist ungekl\u00e4rt. Demnach lautet die zentrale Fragestellung des Vorhabens: Welche Beziehungen lassen sich zwischen Lernangeboten zur Kommunikation von Natur und der qualitativen Ver\u00e4nderung des Verstehens von Naturzusammenh\u00e4ngen bei Besuchern herstellen?Diese Fragestellung wird in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichem Expertenkreis deutscher Natur- und Erlebniswelten bearbeitet.Als theoretischer Bezugsrahmen wurden die Landschafts\u00f6kologie, die Naturphilosophie, ein moderater Konstruktivismus sowie die Theorie des erfahrungsbasierten Verstehens gew\u00e4hlt. Mit letzterer werden Lernerperspektiven besser verst\u00e4ndlich.Mit Hilfe von Interviews werden die Kognitionen und Emotionen von Besuchern erhoben. Deren Lernerfolg wird dabei retrospektiv, d. h. r\u00fcckwirkend durch Selbstaussagen, erfasst. Diese Besuchervorstellungen werden strukturiert und in einem zweiten Schritt in Beziehung zu Eigenschaften von ausgew\u00e4hlten Exponaten gesetzt.Mit dem Forschungsvorhaben soll die Wissensbasis zu Lernervorstellungen und Exponatnutzungen sowie die Qualit\u00e4t der Vermittlung von biologischen Naturzusammenh\u00e4ngen verbessert werden. Zur Weiterentwicklung, Planung und Beurteilung von Lernangeboten in Institutionen und Schulen sollen lernf\u00f6rderliche Konzepte erarbeitet werden.F\u00fcr Fachleute:Die Fragestellung erfordert drei Untersuchungsaufgaben:- Erfassen der Sch\u00fclerperspektiven mit problemzentrierten, leitfadenstrukturierten, offenen Einzelinterviews mit dialogischer Kommunikation sowie qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2000).- Retrospektiven Befragung zur qualitativen Ver\u00e4nderung des Verstehens bei der Nutzung des Exponates (Gro\u00df &#038; Gropengie\u00dfer 2003).- Empirische Analyse ausgew\u00e4hlter Exponate (Betreiberinterviews, Dokumenten- und Methodenanalyse).Auf dem Hintergrund der Theorie des erfahrungsbasierten Verstehens (Lakoff &#038; Johnson 1989; Gropengie\u00dfer 2003) und im Rahmen der Didaktischen Rekonstruktion (Kattmann et al. 1997) werden Lernerperspektiven in ihrer Heterogenit\u00e4t erfasst, strukturiert und in eine qualitative Beziehung  zu ausgew\u00e4hlten Lernangeboten gesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommunikation von NaturDie Zahl von informellen Bildungseinrichtungen hat in den vergangenen 15 Jahren stark zugenommen, gleichzeitig sind die ehemals klaren Grenzen zwischen Einrichtungen wie zoologischen und botanischen G\u00e4rten, naturkundlichen Museen und Naturschutzgebieten eingeebnet worden. 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