{"id":53206,"date":"2026-01-27T10:50:25","date_gmt":"2026-01-27T09:50:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20003-533\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:26","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:26","slug":"20003-533","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20003-533\/","title":{"rendered":"Steuerung der Offshore-Windenergienutzung vor dem Hintergrund der Umweltziele Klima- und Meeresumweltschutz"},"content":{"rendered":"<p>Steuerung der Windenergienutzung auf SeeBei der angestrebten Erh\u00f6hung des Anteils Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung wird in Deutschland und anderen europ\u00e4ischen K\u00fcstenstaaten der Windenergienutzung im Offshore-Bereich eine besondere Bedeutung beigemessen. Da die Offshore-Windenergienutzung einerseits einen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Transformation der Energiewirtschaft leisten kann, jedoch andererseits Beeintr\u00e4chtigungen der Meeresumwelt durch den Bau und Betrieb der Windenergieanlagen m\u00f6glich sind, ergeben sich umweltschutzinterne Interessenkonflikte, die bew\u00e4ltigt werden m\u00fcssen. In der Arbeit werden die umweltpolitischen Steuerungsans\u00e4tze von Deutschland, D\u00e4nemark und Gro\u00dfbritannien zum Ausbau der Offshore-Windenergienutzung vergleichend analysiert. Es wird untersucht, wie die Umsetzung der klimafreundlichen Windenergienutzung bei bestm\u00f6glicher Ber\u00fccksichtigung der Interessen des Meeresumweltschutzes erm\u00f6glicht werden kann. Hierzu werden die in den L\u00e4ndern angewandten Steuerungsinstrumente identifiziert und kategorisiert. Das Steuerungspotenzial der einzelnen Instrumente wird bewertet und eine St\u00e4rken-Schw\u00e4chen-Analyse der Instrumente sowohl aus Perspektive des Klimaschutzes als auch des Meeresumweltschutzes durchgef\u00fchrt. Zur umweltvertr\u00e4glichen Erschlie\u00dfung der Offshore-Windenergie und der Bew\u00e4ltigung damit einhergehender Interessenkonflikte bedarf es eines Instrumentenmixes, der es erm\u00f6glicht, in vier Steuerungsbereichen zielgerichtet auf die Entwicklung Einfluss zu nehmen: quantitativ (Mengensteuerung), r\u00e4umlich (Standortsteuerung), zeitlich und qualitativ. Die Analyse der Steuerungsans\u00e4tze macht deutlich, dass in Deutschland teilweise ein Steuerungsdefizit besteht, da dem implementierten Instrumentarium konzeptionell nur ein begrenztes Steuerungspotenzial innewohnt.Im Ergebnis der Arbeit zeigt sich, dass hinsichtlich der geringen Steuerungsm\u00f6glichkeiten des deutschen Instrumentenmixes, die Einf\u00fchrung eines Ausschreibungssystems wesentliche Vorteile mit sich bringen k\u00f6nnte. Es wird vorgeschlagen, f\u00fcr die deutsche Ausschlie\u00dfliche Wirtschaftszone ein Ausschreibungssystem zur Vergabe von (Fl\u00e4chen-)Nutzungsrechten in Erw\u00e4gung zu ziehen und dieses mit der in Umsetzung befindlichen Raumordnung zu verkn\u00fcpfen. Die Untersuchung macht deutlich, dass Ausschreibungsverfahren, neben ihrem Charakter als marktorientiertes Instrument zur Regelung der wettbewerbsbasierten Projekt- bzw. Standortvergabe, in Kombination mit anderen Instrumenten wie der Meeresraumordnung \u00fcber weitreichende Steuerungsm\u00f6glichkeiten verf\u00fcgen. Letztere bleiben bei der energiepolitischen und umwelt\u00f6konomischen Diskussion um die Anwendung von Ausschreibungsmodellen oft unber\u00fccksichtigt, sind jedoch aus Perspektive der Umweltplanung interessant und k\u00f6nnen f\u00fcr diese nutzbar gemacht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steuerung der Windenergienutzung auf SeeBei der angestrebten Erh\u00f6hung des Anteils Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung wird in Deutschland und anderen europ\u00e4ischen K\u00fcstenstaaten der Windenergienutzung im Offshore-Bereich eine besondere Bedeutung beigemessen. 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