{"id":53184,"date":"2026-01-27T10:50:23","date_gmt":"2026-01-27T09:50:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20004-700\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:24","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:24","slug":"20004-700","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20004-700\/","title":{"rendered":"Struktur-Wirkungs-Beziehungen f\u00fcr die \u00f6kotoxikologische Risikobewertung von Isothiazolon-Bioziden &#8211; eine wirkmechanismenbasierte Strategie"},"content":{"rendered":"<p>Struktur-Wirkungs-Beziehungen f\u00fcr die \u00f6kotoxikologische Risikobewertung von Isothiazolon-BiozidenIm Zuge der aktuellen Chemikaliengesetzgebung auf Ebene der Europ\u00e4ischen Union (EU-Altstoffverordnung, geplantes System zur Registrierung, Evaluation und Autorisierung von Chemikalien REACH) und im Hinblick auf die in der Agenda 21 festgelegte Verpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung, gewinnen Strategien, die zu einer detaillierten und ressourcenschonenden \u00f6kotoxikologischen Risikobewertung von Chemikalien beitragen k\u00f6nnen, angesichts der enormen Anzahl zu bewertender Substanzen, eine besondere Bedeutung.Eine vielversprechende Strategie in diese Richtung geht \u00fcber die qualitativen und quantitativen Struktur-Wirkungsbeziehungen (SAR\/QSAR) von chemischen Substanzen. Ziel dieses Ansatzes ist es, anhand von bekannten Wirkmechanismen einzelner Substanzen auf molekularer Ebene, Deskriptoren f\u00fcr z.B. funktionelle Gruppen in Molek\u00fclen abzuleiten, die dann eine vergleichende und somit zeit-und kostensparende Risikoanalyse strukturell \u00e4hnlicher Verbidungen erlauben. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es daher unumg\u00e4nglich, m\u00f6glichst viele und pr\u00e4zise Daten zu molekularen Wirkmechanismen und deren Verkn\u00fcpfung mit den intrinsischen physikochemischen und strukturellen Eigenschaften von Chemikalien zu sammeln.Anhand von vier ausgew\u00e4hlten Leitstrukturen aus der Gruppe der Isothiazolonbiozide, die haupts\u00e4chlich in Kosmetika, Farben, Tapetenkleistern und als Antifouling-Anstriche in der Seeschifffahrt Verwendung finden, sollen im Rahmen dieses Promotionsstipendiums deshalb folgende Fragestellungen bearbeitet werden:Welche Reaktivit\u00e4ten mit Biomolek\u00fclen und m\u00f6gliche Metabolisierungen lassen sich theoretisch aus den Strukturformeln der Biozide ableiten?K\u00f6nnen diese Reaktivit\u00e4ten mit Biomolek\u00fclen (z.B. Glutathion) in zellfreien Systemen verifiziert und gegebenenfalls quantifiziert werden?Welche  der vorhergesagten Wirkmechanismen und Metabolisierungen findet man tats\u00e4chlich in Zellkulturen wieder?Zur Beantwortung dieser Fragestellungen, sollen einerseits daf\u00fcr geeignete analytische Techniken auf Basis der hochaufl\u00f6senden Fl\u00fcssigkeitschromatographie (HPLC) und Massenspektrometrie entwickelt werden, und andererseits sollen standartisierte biochemische Verfahren zur Aufkl\u00e4rung zellul\u00e4rer Wirkmechanismen (z.B. Bestimmung von Effektkonzentrationen oder Signaltransduktions- und Apoptoseprozessen) der Isothiazolone Verwendung finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Struktur-Wirkungs-Beziehungen f\u00fcr die \u00f6kotoxikologische Risikobewertung von Isothiazolon-BiozidenIm Zuge der aktuellen Chemikaliengesetzgebung auf Ebene der Europ\u00e4ischen Union (EU-Altstoffverordnung, geplantes System zur Registrierung, Evaluation und Autorisierung von Chemikalien REACH) und im Hinblick auf die in der Agenda 21 festgelegte Verpflichtung zur nachhaltigen Entwicklung, gewinnen Strategien, die zu einer detaillierten und ressourcenschonenden \u00f6kotoxikologischen Risikobewertung von Chemikalien beitragen k\u00f6nnen, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-53184","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20004\/700","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Arning","dbu_stipendiaten_vorname":"J\u00fcrgen","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2004-07-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2007-06-30 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Universit\u00e4t Bremen<br>Zentrum f\u00fcr Umweltforschung und Umwelttechnologie (UFT)<br>Abteilung Bioorganische Chemie","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Bernd Jastorff","dbu_stipendiaten_email_dienst":"jarning@uni-bremen.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53184\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59196,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53184\/revisions\/59196"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}