{"id":53180,"date":"2026-01-27T10:50:23","date_gmt":"2026-01-27T09:50:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20004-704\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:23","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:23","slug":"20004-704","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20004-704\/","title":{"rendered":"GIS-gest\u00fctzte Anwendung k\u00fcnstlicher Neuronaler Netze zur Erstellung von Planungskarten und Parameterprognosen f\u00fcr die untiefe Geothermie"},"content":{"rendered":"<p>GIS-gest\u00fctzte Anwendung Neuronaler Netze f\u00fcr die untiefe GeothermieDie aktuellen Bestrebungen Deutschlands, eine nachhaltige Energieversorgung zu erreichen, erfordern innovative Konzepte zur Verbesserung konventioneller Technologien und zur Nutzung Regenerativer Energien. Im Bereich der h\u00e4uslichen W\u00e4rmebereitstellung kommt der untiefen Geothermie in den letzten Jahren immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zu. Hiermit lassen sich beachtliche Kohlendioxid- und Prim\u00e4renergieeinsparungen erreichen. Mit W\u00e4rmepumpenheizungen mit Erdw\u00e4rmesonden kann der Kohlendioxidaussto\u00df gegen\u00fcber einer herk\u00f6mmlichen \u00d6lheizung um bis zu 55% verringert werden.Die Effizienz dieser Systeme ist stark von der Planung und Auslegung der Anlagen abh\u00e4ngig. Herk\u00f6mmliche Planungsstrategien verwenden vereinfachte numerische Modelle oder empirische Berechnungen. Diese Ans\u00e4tze werden der Vielschichtigkeit des Problems jedoch nicht immer gerecht. H\u00e4ufig liegen nur unscharfe Randbedingungen und Eingabegr\u00f6\u00dfen vor und die eigentlich notwendigen Voruntersuchungen w\u00fcrden den Planungsrahmen sprengen. Daher soll ein neuer Ansatz zur Prognose von planungsrelevanten Parametern erprobt werden. Mit Hilfe von k\u00fcnstlicher Intelligenz k\u00f6nnen auch unscharfe Zusammenh\u00e4nge ermittelt werden, die sich mit vereinfachten physikalischen Modellen nicht ohne weiteres erfassen lassen. Neuronale Netze sollen als Mittel zur Planung von Erdw\u00e4rmesondenanlagen erprobt werden. Alle verf\u00fcgbaren relevanten Informationen \u00fcber bestehenden Anlagen (Geologie, Hydrogelogie, Ausbau, technische Anlagenparameter) sollen in einer Datenbank gesammelt werden und daraus mit Hilfe Neuronaler Netze Prognosen f\u00fcr in Planung befindliche Anlagen abgeleitet werden. Die Daten aus realen Anlagen sollen zeigen, in welchem Ma\u00dfe sich welche Faktoren tats\u00e4chlich auswirken. Ziel der Arbeit ist neben der Erprobung der Anwendbarkeit Neuronaler Netze in der Geothermie die Bereitstellung von Planungskarten und entscheidungsunterst\u00fctzenden Parameterprognosen.Die Untersuchungen sollen in den geologischen Einheiten des Oberrheingrabens und Schwarzwalds durchgef\u00fchrt werden. Es sind verschiedene Modellgebiete ausgew\u00e4hlt worden, die sich hinsichtlich der geologischen Verh\u00e4ltnisse und des Ma\u00dfstabs der Betrachtung unterscheiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GIS-gest\u00fctzte Anwendung Neuronaler Netze f\u00fcr die untiefe GeothermieDie aktuellen Bestrebungen Deutschlands, eine nachhaltige Energieversorgung zu erreichen, erfordern innovative Konzepte zur Verbesserung konventioneller Technologien und zur Nutzung Regenerativer Energien. Im Bereich der h\u00e4uslichen W\u00e4rmebereitstellung kommt der untiefen Geothermie in den letzten Jahren immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zu. Hiermit lassen sich beachtliche Kohlendioxid- und Prim\u00e4renergieeinsparungen erreichen. 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