{"id":53169,"date":"2026-10-23T12:52:28","date_gmt":"2026-10-23T10:52:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20004-715\/"},"modified":"2026-10-23T12:52:28","modified_gmt":"2026-10-23T10:52:28","slug":"20004-715","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20004-715\/","title":{"rendered":"Clean Development Mechanism im Rahmen von St\u00c3\u00a4dtepartnerschaften &#8211; Potenzial zur Reduktion von Transaktionskosten?"},"content":{"rendered":"<p>Clean Development Mechanism auf kommunaler Ebene<\/p>\n<p>Der vom Menschen haupts\u00c3\u00a4chlich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe verursachte Klimawandel geht einher mit einem Anstieg des Meeresspiegels, einer Verschiebung der Klimazonen und einer H\u00c3\u00a4ufung von extremen Wetterereignissen. Als global verbindliche Regelung zum Klimaschutz wurde 1997 das Kyoto-Protokoll verabschiedet, das Industrie- und Transformationsl\u00c3\u00a4ndern f\u00c3\u00bcr 2008-2012 ein Emissionsminderungsziel von 5,2% gegen\u00c3\u00bcber 1990 vorschreibt. Der im Kyoto-Protokoll verankerte ?Clean Development Mechanism? (CDM)  erm\u00c3\u00b6glicht es Industriel\u00c3\u00a4ndern, Investitionen in Emissionsminderungsprojekte in Entwicklungsl\u00c3\u00a4ndern zu t\u00c3\u00a4tigen und sich die erzielten Emissionsreduktionen auf ihr Ziel anzurechnen. CDM-Projekte sollen zur Nachhaltigen Entwicklung in den Gastl\u00c3\u00a4ndern beitragen.Die Kosten der durch den CDM generierten Emissionszertifikate werden die Anzahl der CDM-Projekte bestimmen. Sie setzen sich aus technischen Vermeidungskosten und Transaktionskosten zusammen und konkurrieren mit den heimischen Vermeidungskosten und den Emissionzertifikaten aus weiteren Kyoto-Mechanismen wie dem Emissionshandel. Es wird davon ausgegangen, dass die H\u00c3\u00b6he der Transaktionskosten eine bedeutende Rolle bei der Kosteneffizienz von CDM-Projekten spielen wird.Die kommunale Ebene weist ein gro\u00c3\u0178es Emissionsminderunspotenzial auf. Zahlreiche St\u00c3\u00a4dte sind in Netzwerken zum Klimaschutz aktiv und unabh\u00c3\u00a4ngig davon praktizieren viele St\u00c3\u00a4dte Nord-S\u00c3\u00bcd-Zusammenarbeit in St\u00c3\u00a4dtepartnerschaften. Bislang wurde \u00c3\u00bcber die Einbindung der kommunalen Ebene in den globalen Klimaschutz und \u00c3\u00bcber die Nutzung der Kyoto-Mechanismen kaum nachgedacht.Die Forschungsarbeit geht deshalb der Frage nach, welche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Attraktivit\u00c3\u00a4t von CDM-Projekten sich durch deren Durchf\u00c3\u00bchrung im Rahmen von St\u00c3\u00a4dtepartnerschaften ergibt. Hier sollen M\u00c3\u00b6glichkeiten zur Reduktion von Transaktionskosten durch die Nutzung der institutionellen Kan\u00c3\u00a4le der St\u00c3\u00a4dtepartnerschaft Beachtung finden. Hypothetische Fallbeispiele sollen f\u00c3\u00bcr St\u00c3\u00a4dtepartnerschaften verschiedener Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178enkategorien qualitative Hindernisse und Chancen f\u00c3\u00bcr die Umsetzung von CDM-Projekten beschreiben. Hierbei werden sowohl direkt von der Stadtverwaltung im Entwicklungsland als auch privat durchgef\u00c3\u00bchrte Projekttypen in den Bereichen Energieversorgung und Abfallentsorgung analysiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Clean Development Mechanism auf kommunaler Ebene Der vom Menschen haupts\u00c3\u00a4chlich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe verursachte Klimawandel geht einher mit einem Anstieg des Meeresspiegels, einer Verschiebung der Klimazonen und einer H\u00c3\u00a4ufung von extremen Wetterereignissen. 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