{"id":53157,"date":"2026-10-23T12:52:27","date_gmt":"2026-10-23T10:52:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20004-729\/"},"modified":"2026-10-23T12:52:27","modified_gmt":"2026-10-23T10:52:27","slug":"20004-729","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20004-729\/","title":{"rendered":"Biomimetische Katalysatoren mit regelbarer katalytischer Aktivit\u00c3\u00a4t auf der Basis azamakrocyclischer Metallkomplexe"},"content":{"rendered":"<p>Biomimetische KatalysatorenK\u00c3\u00bcnstliche Katalysatoren, die enzymatische Prozesse unter physiologischen Bedingungen nachahmen ? also funktionale Mimetika darstellen ? k\u00c3\u00b6nnten helfen die Anwendung enzymatischer Prozesse zu erweitern und enzymanaloge Prozesse aus der Natur nachzuahmen und dadurch zu der Entwicklung von neuen umweltfreundlicheren industriellen Prozessen f\u00c3\u00bchren.Metallkomplexe von Azamakrocyclen sind Modelle f\u00c3\u00bcr Metalloesterasen und Metalloproteasen, die die Hydrolyse von Phosphors\u00c3\u00a4ureestern oder Amiden katalysieren. Sie k\u00c3\u00b6nnten zum Abbau von Schadstoffen und in der Rezyklierung von R\u00c3\u00bcckst\u00c3\u00a4nden zur Verminderung von Umweltbelastungen angewendet werden. Durch Ver\u00c3\u00a4nderung der Struktur m\u00c3\u00bcssen Reaktivit\u00c3\u00a4t und Selektivit\u00c3\u00a4t erheblich verbessert werden, um ihre Anwendung m\u00c3\u00b6glich zu machen. Eine gro\u00c3\u0178e Herausforderung funktionale Mimetika zu entwickeln, ist deren Aktivit\u00c3\u00a4t regelbar zu machen. Hierzu gibt es bislang nur sehr wenige Ans\u00c3\u00a4tze. Das Projekt gliedert sich in vier Teile, die z.T. parallel bearbeitet werden k\u00c3\u00b6nnen:1. Verschiedene Metallkomplexe von Bis-1,4,7,10-Tetraazacyclododecane (Cyclen) werden synthetisiert. Ihre hydrolytische Aktivit\u00c3\u00a4t in w\u00c3\u00a4ssriger L\u00c3\u00b6sung bei physiologischen pH wird mit verschiedenen Estern und Amiden spektroskopisch und kalorimetrisch getestet. Aus diesen Experimenten soll eine Struktur &#8211; Eigenschaftsbeziehung erstellt werden.2. Die Entwicklung von photoaktiven Komplexen, die bei Belichtung hohe Reaktivit\u00c3\u00a4t zeigen, wird durch Verkn\u00c3\u00bcpfung des Metallkomplexes an einem Chromophor versucht. Gelingt eine katalytische Reaktionsfolge, so kann Licht in chemischer Energie umgewandelt werden und in endothermen Reaktionen angewendet werden. 3. Die Immobilisierung besonders aktiver Metallkomplexe an festen Tr\u00c3\u00a4gern erlaubt es, Materialien (Kunststoffe, Oberfl\u00c3\u00a4chen, modifizierte Proteine) mit katalytischer Aktivit\u00c3\u00a4t herzustellen. 4. Gelingt es, funktionale Mimetika f\u00c3\u00bcr enzymatische Prozesse zu entwickeln, deren Aktivit\u00c3\u00a4t (z.B. durch feed back Mechanismen) regelbar ist, entstehen intelligente Molek\u00c3\u00bcle, die auf \u00c3\u00a4u\u00c3\u0178ere Einfl\u00c3\u00bcsse reagieren  (z.B. werden aktiv wenn ein bestimmter Schwellenwert erreicht ist). Die Entwicklung eines ersten regelbaren Hydrolysekatalysators wird unternommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biomimetische KatalysatorenK\u00c3\u00bcnstliche Katalysatoren, die enzymatische Prozesse unter physiologischen Bedingungen nachahmen ? also funktionale Mimetika darstellen ? k\u00c3\u00b6nnten helfen die Anwendung enzymatischer Prozesse zu erweitern und enzymanaloge Prozesse aus der Natur nachzuahmen und dadurch zu der Entwicklung von neuen umweltfreundlicheren industriellen Prozessen f\u00c3\u00bchren.Metallkomplexe von Azamakrocyclen sind Modelle f\u00c3\u00bcr Metalloesterasen und Metalloproteasen, die die Hydrolyse von Phosphors\u00c3\u00a4ureestern [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-53157","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20004\/729","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Woinaroschy","dbu_stipendiaten_vorname":"Kristina","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2004-07-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2007-06-30 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Universit\u00c3\u00a4t Regensburg<br>Lehrstuhl f\u00c3\u00bcr Organische Chemie","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Burkhard K\u00c3\u00b6nig","dbu_stipendiaten_email_dienst":"woinaroschy_1979@yahoo.fr"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53157","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53157\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59169,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53157\/revisions\/59169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53157"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53157"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53157"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}