{"id":53142,"date":"2026-01-27T10:50:18","date_gmt":"2026-01-27T09:50:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20004-744\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:19","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:19","slug":"20004-744","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20004-744\/","title":{"rendered":"Entwicklung eines validen N-Sensor gesteuerten Systems zur teilfl\u00e4chenspezifischen Stickstoffd\u00fcngung in Winterraps f\u00fcr Vermeidung umweltbelastender N-Auswaschung aus dem Boden"},"content":{"rendered":"<p>Entwicklung eines Systems zur teilfl\u00e4chenspezifischen Stickstoffd\u00fcngung in WinterrapsZwar liegen die Probleme der geringen Stickstoffeffizienz der deutschen Landwirtschaft zu gro\u00dfen Teilen im Bereich der Tierhaltung, es besteht jedoch auch in ackerbaulichen Bereichen Handlungs- und Forschungsbedarf. Eine der ineffizientesten Kulturen, der gleichzeitig eine hohe Anbaubedeutung zukommt, ist der Winterraps (Brassica napus). Die Problematik resultiert zum einen aus dem ung\u00fcnstigen Verh\u00e4ltnis von Stickstoffentzug  im Ernteprodukt zur gesamten Stickstoffaufnahme der Pflanze, da ein Gro\u00dfteil des aufgenommenen Stickstoffs bereits vor der Ernte durch den Blattabfall verloren geht. Zum anderen liegt, aufgrund des fr\u00fchen Erntezeitpunktes, eine lange Zeit f\u00fcr die Mineralisation des Ernter\u00fcckstandes vor, zudem haben die Ernter\u00fcckst\u00e4nde des Rapses eine hohe Umsetzbarkeit, sodass vor Winterbeginn eine hohe Menge an mineralisiertem Stickstoff vorliegt, der mit den Regenf\u00e4llen im Winter ausgewaschen werden kann. In Zusammenhang mit den hohen Nmin-Werten im Boden beim Rapsanbau stehen auch vergleichsweise hohe N2O Produktionsraten, die aufgrund ihrer Klimawirkung kritisch einzustufen sind. Das Fernziel des Projektes ist die Entwicklung eines Verfahrens, das eine verbesserte teilfl\u00e4chenspezifische Bemessung der Stickstoffd\u00fcngung bei Winterraps erm\u00f6glicht. Hierbei sollen m\u00f6glichst umfassend alle verf\u00fcgbaren Informationen &#8211; wie Ertragskartierung, sensorische Messungen, Bestandestemperaturmessungen und vereinfachte Pflanzenwachstumsmodelle in Kombination mit Optimierungsalgorithmen &#8211; \u00fcber die Eigenschaften von Teilfl\u00e4chen integriert werden. Hierdurch soll eine verbesserte Stickstoffnutzungseffizienz in Rapsfruchtfolgen und somit eine verminderte Belastung der Umwelt durch verringerte Nitratauswaschung in das Grundwasser und geringere N2O-Emissionen erreicht werden. Eine solche Methode ist f\u00fcr die Getreidearten schon zum Einsatz gekommen. Hier konnte durch eine teilfl\u00e4chenspezifisch variierte Stickstoffd\u00fcngung  auf vielen Standorten eine wesentliche Verbesserung der Stickstoffeffizienz erzielt werden, die eine Verringerung bestehender Bilanz\u00fcbersch\u00fcsse erwarten l\u00e4sst. F\u00fcr Winterraps liegen hier jedoch noch keine Erfahrungen zur teilfl\u00e4chenspezifischen D\u00fcngung vor. Durch Ertragskartierungen wissen wir jedoch, dass die Rapsertr\u00e4ge sogar gr\u00f6\u00dferen fl\u00e4chenhaften Schwankungen unterliegen als Getreideertr\u00e4ge, sodass eine Optimierung der D\u00fcngestrategien zum Ausgleich der erheblichen Unterschiede der Stickstoffsalden w\u00fcnschenswert ist. Erste Teilziele sind die Erfassung teilfl\u00e4chenspezifischer Variabilit\u00e4t, das Untersuchen der sensorischen Messmethoden auf ihre Eignung zur Beschreibung von Winterrapsbest\u00e4nden und das Entwickeln eines Pflanzenwachstumsmodells zur sp\u00e4teren Absch\u00e4tzung des Ertragspotenzials auf einzelnen Teilfl\u00e4chen.Erste Resultate zeigen, dass sich verschiedene sensorische Methoden zur Sch\u00e4tzung von Pflanzenparametern eignen. Diese Ergebnisse m\u00fcssen jedoch noch durch weitere Daten validiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entwicklung eines Systems zur teilfl\u00e4chenspezifischen Stickstoffd\u00fcngung in WinterrapsZwar liegen die Probleme der geringen Stickstoffeffizienz der deutschen Landwirtschaft zu gro\u00dfen Teilen im Bereich der Tierhaltung, es besteht jedoch auch in ackerbaulichen Bereichen Handlungs- und Forschungsbedarf. 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