{"id":53107,"date":"2026-01-27T10:50:14","date_gmt":"2026-01-27T09:50:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20005-782\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:14","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:14","slug":"20005-782","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20005-782\/","title":{"rendered":"Modifizierung von Sp\u00e4nen mit zyklischen Anhydriden und Ketenen zur Herstellung von Spanplatten"},"content":{"rendered":"<p>Chemische Holzmodifizierung mit Dicarbons\u00e4ureanhydridenIm Vergleich zu k\u00fcnstlich hergestellten Werkstoffen zeigt Holz als Naturprodukt eine gro\u00dfe Heterogenit\u00e4t der Materialeigenschaften, die innerhalb einer Holzart und sogar eines Stammes variieren. Aus der \u00dcberlegung heraus, technologische Schwachpunkte von Vollholzprodukten zu \u00fcberwinden, sind Holzwerkstoffe (HWS) entstanden, die seit einigen Jahrzehnten eine immer gr\u00f6\u00dfere \u00f6konomische Bedeutung gewinnen. Trotz fortschreitender Homogenisierung und Verbesserung vieler Materialeigenschaften sind bis heute die wesentlichen Restriktionen f\u00fcr die Verwendung und Vermarktung von einheimischem Holz und der aus ihnen gefertigten Produkte nicht zufriedenstellend gel\u00f6st. Die geringe Dimensionsstabilit\u00e4t (Ma\u00dfhaltigkeit) und die begrenzte Resistenz gegen\u00fcber holzabbauenden Mikroorganismen und Bewitterung sind die Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr die zunehmende Substitution von Holzprodukten durch Konkurrenzwerkstoffe wie Metall und Kunststoff. Aufgrund sch\u00e4rferer Reglementierungen bez\u00fcglich des Einsatzes von bioziden Holzschutzmitteln wurden in den letzten Jahren an verschiedenen europ\u00e4ischen Forschungseinrichtungen Anstrengungen unternommen, umweltfreundliche Schutzma\u00dfnahmen durch so genannte Holzmodifizierung zu entwickeln und zu etablieren. Holzmodifikationen sind Ma\u00dfnahmen, welche eine biozidfreie, d.h. nicht toxische strukturelle oder chemische Ver\u00e4nderung bewirken, um die Schwachpunkte von Holz zu verbessern.Das Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines Verfahrens zur chemischen Modifizierung von Sp\u00e4nen mit zyklischen Anhydriden und Ketenen sowie eine prozesstechnischen Umsetzung zur Herstellung biozidfreier, dimensionsstabiler, dauerhafter Spanplatten. Durch die Modifizierung des Spanguts sollen neue Marktsegmente erschlossen werden, in denen aufgrund der starken biotischen und abiotischen Beanspruchung bisher die Verwendung von Materialien wie beispielsweise Metallen und Kunststoffen bevorzugt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemische Holzmodifizierung mit Dicarbons\u00e4ureanhydridenIm Vergleich zu k\u00fcnstlich hergestellten Werkstoffen zeigt Holz als Naturprodukt eine gro\u00dfe Heterogenit\u00e4t der Materialeigenschaften, die innerhalb einer Holzart und sogar eines Stammes variieren. Aus der \u00dcberlegung heraus, technologische Schwachpunkte von Vollholzprodukten zu \u00fcberwinden, sind Holzwerkstoffe (HWS) entstanden, die seit einigen Jahrzehnten eine immer gr\u00f6\u00dfere \u00f6konomische Bedeutung gewinnen. 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