{"id":53091,"date":"2026-01-27T10:50:11","date_gmt":"2026-01-27T09:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20005-799\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:12","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:12","slug":"20005-799","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20005-799\/","title":{"rendered":"Umweltbezogene Gerechtigkeit in Deutschland &#8211; Probleme, Verst\u00e4ndnisse und Versuch einer st\u00e4rkeren Systematisierung und ethischen Fundierung"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6kologie und GerechtigkeitFragen von Gerechtigkeit und Umweltschutz werden ? bezogen auf die nationalen Binnenverh\u00e4ltnisse &#8211; in Deutschland bislang kaum zusammenh\u00e4ngend thematisiert.  Dies ist anders in Bezug auf globale Probleme (globale Ressourcengerechtigkeit) sowie auf intergenerationelle Fragen (\u00f6kologische Generationengerechtigkeit). Wechselwirkungen und Anschlussstellen zwischen den beiden Themenfeldern sowie m\u00f6gliche Potentiale einer st\u00e4rkeren Integration sind Motivation und Anlass dieser Dissertation. \tEin Ansatz, der explizit problematisiert, dass auch Umweltprobleme nicht unabh\u00e4ngig neben sozialen Fragen bestehen, ist der integrative ?Environmental Justice? &#8211; Ansatz. Inzwischen weltweit anerkannt, ging er urspr\u00fcnglich aus einer sozialen Bewegung in den USA hervor, als sozial benachteiligte Bev\u00f6lkerungsgruppen in der Tradition der US-B\u00fcrgerrechtsbewegung in den 1980er Jahren begannen, f\u00fcr ein gleiches Recht aller Menschen auf eine saubere und nicht gesundheitsgef\u00e4hrdende Umwelt einzutreten. Die in den USA vorgefundenen Umst\u00e4nde r\u00e4umlicher Segregation nach sozialen Kriterien sind nicht unmittelbar auf deutsche Verh\u00e4ltnisse \u00fcbertragbar. Schaut man jedoch genauer auf lebensweltliche Umweltfragen (wie Energie, Gesundheit und Mobilit\u00e4t) auch in Deutschland, so muss das im angels\u00e4chsischen Raum bereits als Forschungsfeld etablierte Konzept auch hierzulande an Bedeutung gewinnen. \tDie Hypothese der Arbeit ist, dass ?Environmental Justice? (hier \u00fcbersetzt als umweltbezogene Gerechtigkeit) ein fruchtbarer Ansatz sein kann, einen Br\u00fcckenschlag zwischen Umweltschutz- und Sozialdiskurs zu erm\u00f6glichen und so gegenw\u00e4rtig getrennt diskutierte Konzepte je um wesentliche Dimensionen zu erweitern. Dazu bedarf es jedoch einer entsprechenden systematischen Konzeptionalisierung von umweltbezogener Gerechtigkeit im spezifischen deutschen Kontext. Auf Basis einer empirischen Analyse von Problemen im Bereich Umwelt und Gerechtigkeit werden bereits bestehende Ans\u00e4tze zu Umwelt und Gerechtigkeit erhoben und mittels ethischer Theorien sozialer Gerechtigkeit eingeordnet und st\u00e4rker ethisch fundiert. Am Ende sollen eigene Konzeptionalisierungs- und Umsetzungsvorschl\u00e4ge f\u00fcr umweltbezogene Gerechtigkeit in Deutschland unterbreitet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6kologie und GerechtigkeitFragen von Gerechtigkeit und Umweltschutz werden ? bezogen auf die nationalen Binnenverh\u00e4ltnisse &#8211; in Deutschland bislang kaum zusammenh\u00e4ngend thematisiert. Dies ist anders in Bezug auf globale Probleme (globale Ressourcengerechtigkeit) sowie auf intergenerationelle Fragen (\u00f6kologische Generationengerechtigkeit). Wechselwirkungen und Anschlussstellen zwischen den beiden Themenfeldern sowie m\u00f6gliche Potentiale einer st\u00e4rkeren Integration sind Motivation und Anlass dieser [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-53091","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20005\/799","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Schultz","dbu_stipendiaten_vorname":"Julia","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2006-02-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2008-08-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Ernst-Moritz-Arndt-Universit\u00e4t Greifswald<br>Philosophische Fakult\u00e4t<br>Institut f\u00fcr Philosophie\/Professur f\u00fcr Umweltethik","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Konrad Ott","dbu_stipendiaten_email_dienst":"schultz_julia@gmx.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53091","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53091\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59103,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53091\/revisions\/59103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}