{"id":53088,"date":"2026-01-27T10:50:11","date_gmt":"2026-01-27T09:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20005-802\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:12","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:12","slug":"20005-802","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20005-802\/","title":{"rendered":"Untersuchung der Armillylorsellinat-Biosynthese aus dem Phytopathogen Armillaria mellea zur einfachen Evaluation seiner Virulenz"},"content":{"rendered":"<p>Untersuchung der Armillylorsellinat-Biosynthese aus Armillaria melleaViele Arten der weltweit verbreiteten Pilzgattung Armillaria (Hallimasch), stellen aufgrund ihrer phytopathogenen Eigenschaften eine gef\u00fcrchtete Bedrohung f\u00fcr das Wald\u00f6kosystem dar. Vor allem die hoch virulenten Arten A.mellea und A.ostoyae, mit einem Wirtsspektrum von mehr als 600 Arten, verursachen j\u00e4hrlich betr\u00e4chtliche Sch\u00e4den in W\u00e4ldern, Plantagen und Kulturpflanzungen. Andere Arten besitzen nur ein minimales Gef\u00e4hrdungspotential. Sie leisten indessen in ihrer Funktion als Zersetzer von Totholz einen wichtigen Beitrag zum nat\u00fcrlichen Stoffkreislauf.Eine wichtige Gr\u00f6\u00dfe zur Bewertung der Virulenz einer Armillaria-Art stellen dabei ihre Sekund\u00e4rstoffe dar. Armillaria produziert stets ein Gemisch aus verschiedenen Sekund\u00e4rstoff-Derivaten, das sich je nach Art, aber auch innerhalb einer Art, in Menge und Zusammensetzung stark unterscheidet. Interessanterweise scheint dies mit der Pathogenit\u00e4t der jeweiligen Armillaria-Art zu korrelieren.Die Schwankungen der Virulenz innerhalb ein und derselben Armillaria-Art sind ein Ph\u00e4nomen, das in der Vergangenheit f\u00fcr Verwirrung sorgte und im Waldbau\/Obstbau die Einsch\u00e4tzung erschwerte, wie bedrohlich das Auftreten von Armillaria im jeweiligen Gebiet tats\u00e4chlich ist und welche Ma\u00dfnahmen ergriffen werden m\u00fcssen. Ein genaueres Verst\u00e4ndnis \u00fcber die Bildung dieser Sekund\u00e4rstoffe wie auch ihre molekulargenetische Grundlage w\u00e4re aufgrunddessen sehr w\u00fcnschenswert.Bisherige Methoden zur Charakterisierung eines Isolates beschr\u00e4nken sich weitestgehend auf morphologische und artspezifische Marker. Eine Einsch\u00e4tzung auf genetischer Basis w\u00fcrde jedoch eine exaktere und schnellere Beurteilung der Virulenz dieses einzelnen Armillaria-Isolates erlauben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Untersuchung der Armillylorsellinat-Biosynthese aus Armillaria melleaViele Arten der weltweit verbreiteten Pilzgattung Armillaria (Hallimasch), stellen aufgrund ihrer phytopathogenen Eigenschaften eine gef\u00fcrchtete Bedrohung f\u00fcr das Wald\u00f6kosystem dar. Vor allem die hoch virulenten Arten A.mellea und A.ostoyae, mit einem Wirtsspektrum von mehr als 600 Arten, verursachen j\u00e4hrlich betr\u00e4chtliche Sch\u00e4den in W\u00e4ldern, Plantagen und Kulturpflanzungen. Andere Arten besitzen nur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-53088","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20005\/802","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Misiek","dbu_stipendiaten_vorname":"Mathias","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2006-03-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2009-02-28 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"","dbu_stipendiaten_betreuer":"","dbu_stipendiaten_email_dienst":"m.misiek@gmx.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53088","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53088\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59100,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53088\/revisions\/59100"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53088"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53088"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53088"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}