{"id":53086,"date":"2026-01-27T10:50:11","date_gmt":"2026-01-27T09:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20005-804\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:12","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:12","slug":"20005-804","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20005-804\/","title":{"rendered":"Tiefentschwefelung von Diesel\u00f6l und Crackbenzin durch Fl\u00fcssig-Fl\u00fcssig-Extraktion mit ionischen Fluiden sowie Reinigung schwefelhaltiger \u00d6le und Gase mittels feststoffgetr\u00e4gerter ionischer Fluide"},"content":{"rendered":"<p>Tiefentschwefelung von Mineral\u00f6lfraktionen und schwefelhaltigen Gasen mit ionischen FluidenBei der hydrierenden Entschwefelung (HDS) von Kraftstoffen werden die enthaltenen Schwefelverbindungen katalytisch zu Schwefelwasserstoff umgesetzt und dieser mittels Gasw\u00e4sche abgetrennt. Reinigt man damit jedoch durch katalytisches Cracken hergestellte Benzine verringert man deren Oktanzahl durch die Hydrierung von Olefinen erheblich. Gleichzeitig verursachen die immer strengeren Schwefelgrenzwerte einen stark erh\u00f6hten Aufwand (hoher Druck, gro\u00dfvolumige Reaktoren) bei der HDS. Alternative und vor allem wasserstofffreie Verfahren sind daher von gro\u00dfem Interesse.Ein solches neues Konzept ist die Extraktion der Schwefelverbindungen mit ionischen Fluiden (Ionic Liquids, ILs), Salze mit einem Schmelzpunkt von unter 100\u00b0C. Aufbauend auf ein DBU-Projekt zur Tiefentschwefelung von Diesel\u00f6l (Aktenzeichen 21490) und eigenen Vorarbeiten sollen die Basisdaten f\u00fcr eine Tiefentschwefelung von Crackbenzin mittels Fl\u00fcssig-Fl\u00fcssig-Extraktion mit ionischen Fl\u00fcssigkeiten ermittelt werden. Dazu soll durch das Screening einer IL-Bibliothek eine geeignete Schmelze gefunden bzw. optimiert werden, die die gew\u00fcnschten Eigenschaften besitzt (hohe L\u00f6slichkeit der Schwefelverbindungen, absolute Unl\u00f6slichkeit der IL im Benzin, geringe Querl\u00f6slichkeit von Kohlenwasserstoffen in der IL). Abschlie\u00dfend soll die Machbarkeit des Verfahrens anwendungsnah in einer mehrstufigen Mixer-Settler-Laborapparatur demonstriert werden.Als weiteres v\u00f6llig neuartiges Konzept soll die Absorptionsf\u00e4higkeit von ILs bez\u00fcglich schwefelhaltiger Gase (Gasw\u00e4sche mit ionischen Fluiden) untersucht werden. Dabei sollen schwefelhaltige Gase durch eine Fl\u00fcssigkeitss\u00e4ule (der ionischen Fl\u00fcssigkeit) geleitet und die Entschwefelungswirkung analysiert werden. Die Anwendung zielt auf die Entschwefelung von Erdgas und Biogasen ab.Als dritter Hauptpunkt der Promotion soll die adsorptive Gas- und Mineral\u00f6lentschwefelung mit feststoffgetr\u00e4gerten ionischen Fluiden untersucht werden. Geeignete ILs sollen auf hochpor\u00f6sen Tr\u00e4gern immobilisiert und mit schwefelhaltigen Fluiden beaufschlagt werden. Im Mittelpunkt stehen die Entschwefelungskapazit\u00e4t, das Standzeitverhalten sowie die Regenerierbarkeit der Feststoffe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tiefentschwefelung von Mineral\u00f6lfraktionen und schwefelhaltigen Gasen mit ionischen FluidenBei der hydrierenden Entschwefelung (HDS) von Kraftstoffen werden die enthaltenen Schwefelverbindungen katalytisch zu Schwefelwasserstoff umgesetzt und dieser mittels Gasw\u00e4sche abgetrennt. Reinigt man damit jedoch durch katalytisches Cracken hergestellte Benzine verringert man deren Oktanzahl durch die Hydrierung von Olefinen erheblich. 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