{"id":53085,"date":"2026-01-27T10:50:11","date_gmt":"2026-01-27T09:50:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20005-805\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:12","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:12","slug":"20005-805","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20005-805\/","title":{"rendered":"Koexistenz zwischen einheimischen und eingef\u00fchrten Flusskrebsarten in Mitteleuropa &#8211; Ursachen und Chancen"},"content":{"rendered":"<p>Koexistenz zwischen einheimischen und eingef\u00fchrten Flusskrebsarten in Mitteleuropa<\/p>\n<p>Der R\u00fcckgang der einheimischen Flusskrebsarten stellt ein drastisches Beispiel f\u00fcr die von Neozoen verursachten Folgen dar. Bedingt durch die Verbreitung der Krebspest kam es in Deutschland zu gro\u00dfen Massensterben einheimischer Flusskrebspopulationen. Es stehen alle nach Europa eingef\u00fchrten nordamerikanischen Flusskrebsarten in Verdacht, zwar Tr\u00e4ger des Krebspesterregers Aphanomyces astaci zu sein, selbst aber nicht akut daran zu erkranken. F\u00fcr europ\u00e4ische Flusskrebsarten ist diese Erkrankung jedoch hoch infekti\u00f6s und zumeist letal verlaufend. Auf Grund des \u00dcbertr\u00e4gerstatus nordamerikanischer Flusskrebsarten galt eine Koexistenz mit europ\u00e4ischen Arten bis vor wenigen Jahren noch als ausgeschlossen. Entgegen dieser Annahme erschienen erste Berichte \u00fcber die tempor\u00e4re, teilweise \u00fcber mehrere Jahre bestehende Koexistenz zwischen einheimischen und eingef\u00fchrten Flusskrebsarten in Mitteleuropa. In den beschriebenen F\u00e4llen wurde statt eines schnellen Massensterbens eine langsame Verdr\u00e4ngung der einheimischen Arten beobachtet.Ziel dieses Promotionsvorhabens ist es, die wesentlichen Ursachen und Faktoren darzustellen, die diese Koexistenz zwischen einheimischen und eingef\u00fchrten Flusskrebsarten ohne den Ausbruch eines Massensterbens infolge der Krebspest erm\u00f6glichen. Darauf aufbauend soll die Hypothese einer langsamen Verdr\u00e4ngung der einheimischen Art im Freiland gepr\u00fcft und erkl\u00e4rt werden. Aus den erlangten Kenntnissen dieser Promotion k\u00f6nnen Konzepte zur erfolgreichen Wiederansiedlung von einheimischen Flusskrebsarten und zum Schutz von noch bestehenden Populationen entwickelt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Koexistenz zwischen einheimischen und eingef\u00fchrten Flusskrebsarten in Mitteleuropa Der R\u00fcckgang der einheimischen Flusskrebsarten stellt ein drastisches Beispiel f\u00fcr die von Neozoen verursachten Folgen dar. Bedingt durch die Verbreitung der Krebspest kam es in Deutschland zu gro\u00dfen Massensterben einheimischer Flusskrebspopulationen. Es stehen alle nach Europa eingef\u00fchrten nordamerikanischen Flusskrebsarten in Verdacht, zwar Tr\u00e4ger des Krebspesterregers Aphanomyces astaci [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-53085","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20005\/805","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Maiwald","dbu_stipendiaten_vorname":"Torsten","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2005-12-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2008-11-30 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Universit\u00e4t Koblenz-Landau, Campus Landau iES, Institut f\u00fcr Umweltwissenschaften","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Ralf Schulz","dbu_stipendiaten_email_dienst":"merlinto@gmx.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53085\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59097,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53085\/revisions\/59097"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}