{"id":53063,"date":"2026-01-27T10:50:09","date_gmt":"2026-01-27T09:50:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20006-827\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:10","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:10","slug":"20006-827","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20006-827\/","title":{"rendered":"Z\u00fcchtung auf einen niedrigen Glucosinolatgehalt in Rapsbl\u00e4ttern zur Verbesserung der Eignung zur Biogasgewinnung"},"content":{"rendered":"<p>Reduzierung des Glucosinolatgehaltes in Rapsbl\u00e4ttern<\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat die Erzeugung von <strong>Biogas <\/strong>aus Energiepflanzen kontinuierlich zugenommen. Die Biogasgewinnung ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Erzeugung von erneuerbarer Energie. Ein Vorteil der Biogaserzeugung ist auch dass die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette allein in der Hand des Landwirts liegt, w\u00e4hrend z.B. bei der Erzeugung von Biodiesel die Landwirtschaft nur als Rohstofflieferant fungiert. Biogas wird heute \u00fcberwiegend aus Maissilage gewonnen, Mais produziert zwar eine hohe Biomasse, nutzt aber f\u00fcr sein Wachstum nur die w\u00e4rmere Jahreszeit ab Mai. Daher sollte der Maisanbau kombiniert werden mit dem Anbau einer Vorfrucht, die bei niedrigen Temperaturen bereits hohe Biomasse produziert. Eine solche Fruchtart ist der Raps, der bei der Bl\u00fcte Anfang Mai bereits fast seine maximale Biomasse erreicht hat. Raps bietet die M\u00f6glichkeit in einen Zweikultur-Nutzungssystem angebaut zu werden, wobei Raps zur Vollbl\u00fcte geerntet wird um anschlie\u00dfend Mais oder eine andere zweite Kultur auszus\u00e4en. In diesem Fall ist bei Raps eine hohe vegetative Masse zur Bl\u00fcte das Hauptziel, w\u00e4hrend die Samenqualit\u00e4t und auch viele Krankheiten keine Rolle mehr spielen. F\u00fcr eine verbesserte Biogasnutzung steht eine optimale Zusammensetzung der Pflanzenmasse leider noch ganz am Anfang. Durch \u00c4nderungen in den pflanzlichen Inhaltstoffen kann ein effizienter nachwachsender Rohstoff erzogen werden. Die heutigen 00-Rapsgenotypen haben einen niedrigen Gehalt an Glucosinolaten in den Rapsk\u00f6rnern, aber nicht notwendigerweise auch in den Bl\u00e4ttern und St\u00e4ngeln. Wenn Raps als Rohstofff f\u00fcr die Biogasproduktion verwendet wird, k\u00f6nnte ein hoher GSL-Gehalt in den Bl\u00e4ttern von Nachteil sein. Glucosinolate bilden n\u00e4mlich Abbauprodukte, die toxisch f\u00fcr Mikroorganismen wie Bakterien sein k\u00f6nnen (Mithen 1992). Derzeit gibt es keine Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen GSL Gehalt in Bl\u00e4ttern und St\u00e4ngeln und der Ausbeute an Biogas. Im Rahmen des Stipendiums soll der Zusammenhang zwischen GSL-Gehalt in der Rapsbiomasse und der Eignung zur Biogaserzeugung untersucht werden. Zur Untersuchung der genetischen Variation und Vererbung des GSL-Gehaltes soll eine Schnellmethode zur GSL-Bestimmung mit Nahinfrarot-Reflektions-Spektroskopie (NIRS) entwickelt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reduzierung des Glucosinolatgehaltes in Rapsbl\u00e4ttern In den letzten Jahren hat die Erzeugung von Biogas aus Energiepflanzen kontinuierlich zugenommen. Die Biogasgewinnung ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Erzeugung von erneuerbarer Energie. Ein Vorteil der Biogaserzeugung ist auch dass die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette allein in der Hand des Landwirts liegt, w\u00e4hrend z.B. bei der Erzeugung von Biodiesel die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-53063","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20006\/827","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Cleemput","dbu_stipendiaten_vorname":"Stijn","dbu_stipendiaten_titel":"Dr. ir. in","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2006-06-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2010-01-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Georg-August-Universit\u00e4t G\u00f6ttingen<br>Abteilung Pflanzenz\u00fcchtung","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Heiko C. Becker","dbu_stipendiaten_email_dienst":"stijncleemput@yahoo.com"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53063","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53063\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59075,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/53063\/revisions\/59075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53063"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53063"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53063"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}