{"id":53058,"date":"2026-01-27T10:50:07","date_gmt":"2026-01-27T09:50:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20006-832\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:09","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:09","slug":"20006-832","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20006-832\/","title":{"rendered":"Methodenentwicklung zur chemisch-analytischen Charakterisierung von Brandgeruch f\u00fcr eine umweltgerechte Anwendung in der Brandschadensanierung"},"content":{"rendered":"<p>BrandgeruchAn Brandschadenstellen kann im Allgemeinen ein typischer, intensiver Brandgeruch wahrgenommen werden, der bei unzureichender Sanierung \u00fcber lange Zeit hinweg erhalten bleibt. Dabei ist h\u00e4ufig festzustellen, dass selbst solchen Materialien, die in optisch einwandfreiem Zustand sind, ein starker Brandgeruch anhaftet. Die chemischen Ursachen des Brandgeruchs wurden bisher nicht systematisch untersucht. Es bestehen lediglich Vermutungen, dass es sich vornehmlich um polare, mittelfl\u00fcchtige Verbindungen handelt. Aus dieser Wissensl\u00fccke ergeben sich negative Konsequenzen f\u00fcr Mensch und Umwelt. Die toxikologischen Wirkungen der geruchsbildenden Substanzklassen k\u00f6nnen nicht beurteilt werden. Des Weiteren ist es nicht m\u00f6glich, zielgerichtete Sanierungsverfahren zu erarbeiten. Zur Zeit erfolgt die Bestimmung des Brandgeruchs in der Praxis rein sensorisch durch Gutachter. Nach Einsch\u00e4tzung von Praktikern werden aufgrund des unsicheren Befundes h\u00e4ufig ohne Notwendigkeit Einrichtungen, Lagervorr\u00e4te etc. verworfen. Ein besserer Kenntnisstand \u00fcber das Ph\u00e4nomen Brandgeruch w\u00fcrde k\u00fcnftig sicher zum Umweltschutz durch vermindertes Abfallaufkommen bei zielgerichteterer Sanierung und zum nachhaltigen Handeln durch Weiternutzung beispielsweise von Baumaterialien und Inneneinrichtungen beitragen.Die wesentliche Zielsetzung der geplanten Arbeit besteht in der systematischen, chemisch-analytischen Charakterisierung des Brandgeruchs. Im Anschluss an diese Forschungsarbeit soll eine m\u00f6glichst einfach zu handhabende Analysenmethode f\u00fcr die Praxis entwickelt werden, die es erm\u00f6glicht, Brandgeruch durch Messung von typischen Indikatorsubstanzen festzustellen, um einen \u00f6rtlich differenzierten Eindruck von der Kontaminationssituation an der Brandstelle zu bekommen. Diese Methode soll direkt den typischerweise mittelst\u00e4ndischen Laboratorien und Sachverst\u00e4ndigenb\u00fcros zur Brandschadenbegutachtung f\u00fcr die Anwendung in der Praxis zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Es ist der Frage nachzugehen, welche Konsequenzen die neuen Erkenntnisse f\u00fcr Geb\u00e4udesanierung, Abfallentsorgung und Innenraumnutzung haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BrandgeruchAn Brandschadenstellen kann im Allgemeinen ein typischer, intensiver Brandgeruch wahrgenommen werden, der bei unzureichender Sanierung \u00fcber lange Zeit hinweg erhalten bleibt. Dabei ist h\u00e4ufig festzustellen, dass selbst solchen Materialien, die in optisch einwandfreiem Zustand sind, ein starker Brandgeruch anhaftet. Die chemischen Ursachen des Brandgeruchs wurden bisher nicht systematisch untersucht. 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