{"id":53041,"date":"2026-01-27T10:50:07","date_gmt":"2026-01-27T09:50:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20006-849\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:07","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:07","slug":"20006-849","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20006-849\/","title":{"rendered":"Neue umweltfreundliche sequentielle Katalysen mit Ruthenium und deren Anwendung zur Synthese von Acetogenin-Analoga"},"content":{"rendered":"<p>Neue sequentielle Katalysen und deren Anwendung zur Synthese von Acetogenin-AnalogaZiele und Kurzfassung des Forschungsvorhabens:Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung neuer sequentiell katalytischer Reaktionen. Ziel dieses neuen Konzeptes ist es, zwei nicht verwandte chemische Reaktionen unter Verwendung nur eines Katalysatormetalls zu vermitteln. In der Literatur sind bislang nur wenige Beispiele f\u00fcr derartige Katalyse-Sequenzen bekannt. Die Vorteile dieser Katalyse-Sequenzen sind zum einen die gro\u00dfe Katalysatoreffiziens zum anderen das enorme Spektrum an potentiellen Reaktionen. Prinzipiell ist eine derartige sequentielle Katalyse mit einer Vielzahl an Metallen denkbar. Das hier vorgestellte Projekt konzentriert sich auf Ruthenium-Katalysatoren. Zun\u00e4chst werden Ruthenium-vermittelte C-C-Kn\u00fcpfungsreaktionen durchgef\u00fchrt, ehe der gleiche Ruthenium-Katalysator f\u00fcr eine zweite mechanistisch nicht verwandte Reaktion verwendet wird. Als zweiter Reaktionsschritt sollen Isomerisierungen, Reduktionen sowie Oxidationen untersucht werden. Basierend auf Ergebnissen von zun\u00e4chst durchgef\u00fchrten Vorstudien ist es bereits gelungen eine neue Katalysesequenz bestehend aus einer C-C-Kn\u00fcpfungsreaktion gefolgt von einer oxidativen Cyclisierung zu entwickeln, wobei bevorzugt atom\u00f6konomische und umweltfreundliche Methoden zum Einsatz kommen. Langfristig ist au\u00dferdem das Katalysator-Recycling vorgesehen, wozu beispielsweise polymergebundene ?Ru-F\u00e4nger? eingesetzt werden sollen.In einem zweiten, anwendungsorientierten Teilprojekt ist geplant, die neuen sequentiellen Katalysen zur Synthese von Acetogenin-Analoga einzusetzen. Acetogenine sind eine strukturell vielf\u00e4ltige Familie von Naturstoffen, die ein bemerkenswertes Spektrum an biologischen Effekten aufweisen. Dazu geh\u00f6ren eine hohe Antitumor-, Antimalaria-, immunsuppresive und pestizidale Wirkung. Die meisten dieser Effekte werden auf eine Interaktion mit dem mitochondrialen Komplex I der Atmungskette zur\u00fcckgef\u00fchrt. Der molekulare Mechanismus dieser Interaktion ist bislang allerdings wenig verstanden. Auf Grundlage einer kurzen und effizienten Synthese von Acetogenin-Analoga und deren biologischer Evaluierung wird erhofft, neue Erkenntnisse zum Wirkmechanismus dieser wichtigen Naturstoffklasse zu gewinnen. Die Analoga sollten ausgehend von kommerziell erh\u00e4ltlichen Startmaterialien in kurzen Synthesen zug\u00e4nglich sein. Den Schl\u00fcssel f\u00fcr diese hohe Effizienz bilden neue sequentielle Katalysen, die potentiell den schnellen Aufbau komplexer Strukturen erm\u00f6glichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue sequentielle Katalysen und deren Anwendung zur Synthese von Acetogenin-AnalogaZiele und Kurzfassung des Forschungsvorhabens:Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung neuer sequentiell katalytischer Reaktionen. Ziel dieses neuen Konzeptes ist es, zwei nicht verwandte chemische Reaktionen unter Verwendung nur eines Katalysatormetalls zu vermitteln. In der Literatur sind bislang nur wenige Beispiele f\u00fcr derartige Katalyse-Sequenzen bekannt. 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