{"id":53034,"date":"2026-02-09T10:50:13","date_gmt":"2026-02-09T09:50:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20006-856\/"},"modified":"2026-02-09T10:50:14","modified_gmt":"2026-02-09T09:50:14","slug":"20006-856","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20006-856\/","title":{"rendered":"Meteorologische Einfl\u00fcsse auf die Konzentration feiner und grober atmosph\u00e4rischer Aerosolpartikel in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Grenz\u00fcberschreitende Belastung mit feinen und ultrafeinen atmosph\u00e4rischen Partikeln in SachsenDa die Erdatmosph\u00e4re ein sehr komplexes System ist, ist im Hinblick auf ein Gesamtverst\u00e4ndnis die genaue Kenntnis der einzelnen Komponenten notwendig. Als Aerosol wird eine Suspension aus festen und\/oder fl\u00fcssigen Partikeln in einem Tr\u00e4gergas bezeichnet. Das atmosph\u00e4rische Aerosol kann auf verschiedene Weise die gesamte Umwelt beeinflussen, da es bei vielen atmosph\u00e4rischen Prozessen eine Rolle spielt, jedoch auch direkt auf \u00d6kosystem und Mensch wirken kann. Neuere Studien weisen darauf hin, dass insbesondere die Anzahlkonzentration feiner und ultrafeiner Aerosolpartikel stark mit Effekten auf die menschliche Gesundheit zusammenh\u00e4ngt. Mit dem Ziel, die lokale Luftqualit\u00e4t zu verbessern und damit die Gesundheitsrisiken zu senken, ist die Quantifizierung der unterschiedlichen Beitr\u00e4ge zur \u00f6rtlichen Belastung (hinsichtlich der Partikelanzahl und der Partikelgr\u00f6\u00dfe) von Interesse. Durch nationale Reduktionsma\u00dfnahmen in den 1990er Jahren wird der Ferntransport von Aerosolpartikeln nach Deutschland aus Quellen, die immer weiter entfernt liegen, sichtbar und bedeutender, die einzelnen Beitr\u00e4ge sind jedoch nicht oder nur ungenau bekannt. Da weiter entfernt liegende Quellen aber nur schwer zu reduzieren und zu beeinflussen sind, ist es im Hinblick auf die Luftreinhaltung von gro\u00dfem Interesse, die genauen Anteile zu quantifizieren und wenn n\u00f6tig, geeignete Reduktionsma\u00dfnahmen zu entwickeln.Zur Absch\u00e4tzung der einzelnen Beitr\u00e4ge eignen sich atmosph\u00e4rische Transportmodelle, jedoch wurden diese bisher kaum zur Absch\u00e4tzung der Aerosolpartikelanzahl in unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfenbereichen verwendet bzw. \u00fcberpr\u00fcft. Somit ist die Genauigkeit bez\u00fcglich der Partikelanzahl ungekl\u00e4rt. Ein Ansatz zur L\u00f6sung dieses Problems w\u00e4ren systematische Modellvalidierungen mit tats\u00e4chlichen Beobachtungsdaten. Zur Identifizierung von Problemen bei der Parametrisierung und Modifikation der Modelle mit dem Ziel der realistischeren Beschreibung sind diese systematischen Vergleiche notwendig, allerdings bisher nicht f\u00fcr die Partikelanzahl realisiert worden. Erst dann sind zuverl\u00e4ssigere Prognosen der Belastung und damit eine Verbesserung der Luftqualit\u00e4t m\u00f6glich. Mit Hilfe der verifizierten Modellprognosewerte sollen in dieser Arbeit verl\u00e4ssliche Aussagen \u00fcber die Bilanz der Aerosolpartikelanzahl (in den einzelnen Aerosolmoden und damit Gr\u00f6\u00dfenklassen) und der chemischen Zusammensetzung in der Troposph\u00e4re Deutschlands (Sachsens) getroffen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grenz\u00fcberschreitende Belastung mit feinen und ultrafeinen atmosph\u00e4rischen Partikeln in SachsenDa die Erdatmosph\u00e4re ein sehr komplexes System ist, ist im Hinblick auf ein Gesamtverst\u00e4ndnis die genaue Kenntnis der einzelnen Komponenten notwendig. Als Aerosol wird eine Suspension aus festen und\/oder fl\u00fcssigen Partikeln in einem Tr\u00e4gergas bezeichnet. 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