{"id":53029,"date":"2026-10-23T12:52:15","date_gmt":"2026-10-23T10:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20006-861\/"},"modified":"2026-10-23T12:52:15","modified_gmt":"2026-10-23T10:52:15","slug":"20006-861","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20006-861\/","title":{"rendered":"Charakterisierung neuer Fe2+ Oxidierer in Anlagen zur Gewinnung von Eisenhydroxysulfaten"},"content":{"rendered":"<p>Neue Fe2+ Oxidierer und Intensivierung des EisenoxidationsprozessesDie Optimierung der Gewinnung von Schwertmannit und der gleichzeitigen Reinigung saurer Gruben- und Bergbauw\u00c3\u00a4sser durch biologische Eisenoxidation w\u00c3\u00a4re ein wichtiger Schritt zur gro\u00c3\u0178technischen Anwendung dieser Methode. Daf\u00c3\u00bcr ist es notwendig mehr \u00c3\u00bcber die biogeochemischen Bildungsbedingungen des Minerals und die beteiligten Mikroorganismen zu erfahren, um den Prozess optimal steuern zu k\u00c3\u00b6nnen. Schwertmannit (Fe3+16[O16|(OH)9?12(SO4)3.5?2]) wird h\u00c3\u00a4ufig in sauren sulfathaltigen W\u00c3\u00a4ssern gebildet, die von acidophilen Eisenoxidierern dominiert werden. Der am besten untersuchte Vertreter dieser Gruppe ist Acidithiobacillus ferrooxidans. Die f\u00c3\u00bcr A. ferrooxidans beschriebenen Parameter und Prozesse kann man aufgrund der steigenden Zahl an bekannten Eisen oxidierenden Bakterien nicht mehr verallgemeinern. Ebenso existieren f\u00c3\u00bcr das erst vor wenigen Jahren benannte Mineral Schwertmannit wenige Daten in Bezug auf die Mineralbildung und die am Bildungsprozess beteiligten Mikroorganismen. F\u00c3\u00bcr eine optimale Prozesssteuerung ist es jedoch wichtig die Bedingungen f\u00c3\u00bcr das Wachstum der Mikroorganismen und die Mineralbildung zu kennen.Deshalb sollen in dem beantragten Projekt zuerst die am Prozess beteiligten Mikroorganismen kultiviert und mittels 16S rDNA &#8211; Sequenzanalyse identifiziert werden. Zur Bestimmung der optimalen Wachstumsbedingungen der Organismen werden physiologische Parameter, wie z.B. Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt, Temperatur, pH-Wert und organische Kohlenstoff-quellen, variiert. F\u00c3\u00bcr weitere Untersuchungen in Hinblick auf Mechanismen der Mineralbildung ist eine hohe Zelldichte n\u00c3\u00b6tig, die man durch Fixierung der Bakterien auf Tr\u00c3\u00a4germaterialien erreicht. Dazu muss zun\u00c3\u00a4chst der optimale Tr\u00c3\u00a4ger f\u00c3\u00bcr die eingesetzte Kultur gefunden werden. F\u00c3\u00bcr weitere Aussagen \u00c3\u00bcber Wechselwirkung zwischen Mikroorganismen und Mineral, sowie m\u00c3\u00b6gliche Diffusionsbarrieren sollen hochaufl\u00c3\u00b6sende mikroskopische Untersuchungen an den Materialien durchgef\u00c3\u00bchrt werden. Die endg\u00c3\u00bcltige Optimierung der Eisenoxidation erfolgt in einem Reaktor mit immobilisierenden Partikeln, in dem Parameter variiert werden sollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Fe2+ Oxidierer und Intensivierung des EisenoxidationsprozessesDie Optimierung der Gewinnung von Schwertmannit und der gleichzeitigen Reinigung saurer Gruben- und Bergbauw\u00c3\u00a4sser durch biologische Eisenoxidation w\u00c3\u00a4re ein wichtiger Schritt zur gro\u00c3\u0178technischen Anwendung dieser Methode. 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