{"id":53001,"date":"2026-01-27T10:50:01","date_gmt":"2026-01-27T09:50:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20007-889\/"},"modified":"2026-01-27T10:50:02","modified_gmt":"2026-01-27T09:50:02","slug":"20007-889","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20007-889\/","title":{"rendered":"StSP Nachhaltige Bioprozesse: D-Mannitsynthese mit rekombinanten Milchs\u00e4urebakterien"},"content":{"rendered":"<p>D-Mannit-Herstellung mit rekombinanten Milchs\u00e4urebakterienStamm- und Prozessentwicklung zur D-Mannitherstellung aus Zuckerr\u00fcbenmelasse mit rekombinanten Milchs\u00e4urebakterienMannit ist nach Sorbit der wichtigste industriell produzierte Zuckeralkohol. Aufgrund seiner S\u00fc\u00dfkraft und der Insulin-unabh\u00e4ngigen Verwertung wird Mannit sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in der Pharmazie eingesetzt. Gegenw\u00e4rtig wird D-Mannit industriell bei hohem Druck durch chemische Hydrierung eines Glucose\/Fructose-Gemisches in Anwesenheit eines Metallkatalysators gewonnen. Eine Alternative zur Energie aufw\u00e4ndigen und wenig selektiven chemischen Hydrierung k\u00f6nnte der Einsatz einer geeigneten D-Mannitdehydrogenase darstellen. Hierzu muss es jedoch gelingen, das Problem der Cofaktorregenerierung (NADH) mit einer billigen Wasserstoffquelle effektiv zu l\u00f6sen.Zielsetzung dieses Forschungsvorhabens ist die integrierte Bioprozessentwicklung (Stamm- und Verfahrensentwicklung) zur Gewinnung von D-Mannit aus Abfallzucker. Dabei dient die im Abfallsubstrat enthaltene Glucose als Wasserstoffquelle, so dass die ebenfalls enthaltene Fructose zu D-Mannit reduziert werden kann. Dieses Forschungsvorhaben wird gemeinsam mit dem Lehrstuhl f\u00fcr Technische Mikrobiologie (Prof. Vogel) durchgef\u00fchrt, an dem auch die molekularbiologischen Arbeiten erfolgen.W\u00e4hrend der ersten Arbeitsschritte konnte ein rekombinantes Plasmid hergestellt werden, welches den Mikroorganismen die Verwertung des Abfallzuckers erm\u00f6glicht. Das rekombinante Plasmid wird in ausgew\u00e4hlte St\u00e4mme von Milchs\u00e4urebakterien eingebracht. Diese gentechnisch ver\u00e4nderten Mikroorganismen werden w\u00e4hrend der Fermentation des Abfallzuckers eingesetzt. Die Expressionsanalyse zeigte mit dem ersten rekombinanten Plasmid keine Aktivit\u00e4t, aus diesem Grund wird auf ein zweites Plasmid zur\u00fcckgegriffen.Die Analytik sowie die Quantifizierzung der verbrauchten und gebildeten Zucker erfolgt mittels HPLC (Varian, MetaCarb 87-P).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D-Mannit-Herstellung mit rekombinanten Milchs\u00e4urebakterienStamm- und Prozessentwicklung zur D-Mannitherstellung aus Zuckerr\u00fcbenmelasse mit rekombinanten Milchs\u00e4urebakterienMannit ist nach Sorbit der wichtigste industriell produzierte Zuckeralkohol. Aufgrund seiner S\u00fc\u00dfkraft und der Insulin-unabh\u00e4ngigen Verwertung wird Mannit sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in der Pharmazie eingesetzt. 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