{"id":52989,"date":"2026-01-27T10:48:59","date_gmt":"2026-01-27T09:48:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20007-901\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:59","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:59","slug":"20007-901","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20007-901\/","title":{"rendered":"Analyse und Vergleich der Biodiversit\u00e4t in der Gemeinschaft Polyphosphat-akkumulierender Mikroorganismen (PAO) an Belebtschl\u00e4mmen kommunaler Kl\u00e4ranlagen"},"content":{"rendered":"<p>Identifikation Phosphat-akkumulierender Bakterien (PAO) in Belebtschl\u00e4mmen kommunaler Kl\u00e4ranlagenAufgrund der stetig steigenden Anforderungen an den Gew\u00e4sserschutz und der zugrundeliegenden Versch\u00e4rfungen der gesetzlichen Auflagen werden immer h\u00f6here Anforderungen an die Effektivit\u00e4t der Abwasserreinigungsanlagen gestellt.Trotz des jahrzehntelangen Einsatzes der erweiterten biologischen Phosphatelimination (EBPR-Verfahren) in der kommunalen Abwasserreinigung ist jedoch immer noch nicht genau bekannt, welche Bakterien f\u00fcr diesen Prozess verantwortlich sind. Daher sind auch die genauen biochemischen Mechanismen dieses Prozesses nicht restlos gekl\u00e4rt. Dies ist jedoch f\u00fcr eine Optimierung des EBPR-Verfahrens essentiell. Gegenstand dieses Projektes ist daher die Identifikation und biochemische Charakterisierung der am EBPR-Prozess beteiligten Mikroorganismen.Zun\u00e4chst werden die Mikroorganismen der Belebtschl\u00e4mme ausgew\u00e4hlter Kl\u00e4ranlagen phylogenetisch differenziert und die Gruppe der potentiell phosphatakkumulierenden Bakterien charakterisiert und quantifiziert. In Batch-Ans\u00e4tzen wird au\u00dferdem das Potential zur Phosphatfreisetzung und ?akkumulation der einzelnen Belebtschl\u00e4mme und von isolierten Reinkulturen ermittelt. Mit Hilfe molekularbiologischer Untersuchungen werden weiterf\u00fchrend die Polyphosphatkinase und die PHB-Synthase, die direkt oder indirekt an der biologischen Phosphatelimination beteiligt sind, nachgewiesen und in den Belebtschl\u00e4mmen sowie den Reinkulturen charakterisiert. Zur Anwendung kommen dabei die PCR, Klonierung, Sequenzierung, die Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) sowie mRNA-CARD-FISH.Auf Basis aller Ergebnisse k\u00f6nnen letztlich die ma\u00dfgeblichen phosphatakkumulierenden Bakterien (PAO) f\u00fcr den EBPR-Prozess identifiziert und M\u00f6glichkeiten zur Prozessoptimierung gesucht werden.Mit einem optimierten EBPR-Verfahren l\u00e4sst sich zum einen der Einsatz von metallhaltigen F\u00e4llungsmitteln deutlich reduzieren, wodurch die Belastung des Vorfluters mit Metallsalzen im gleichen Ma\u00dfe verringert wird. Zum anderen w\u00fcrden die Betriebskosten der Kl\u00e4ranlage durch die verminderten Kosten f\u00fcr F\u00e4llungsmittel und der Schlammentsorgung f\u00fcr die Betreiber sinken. Diese Kostenersparnis k\u00f6nnte sich dann auch positiv auf die Kosten f\u00fcr den Verbraucher bzw. die Abwasserpreise auswirken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Identifikation Phosphat-akkumulierender Bakterien (PAO) in Belebtschl\u00e4mmen kommunaler Kl\u00e4ranlagenAufgrund der stetig steigenden Anforderungen an den Gew\u00e4sserschutz und der zugrundeliegenden Versch\u00e4rfungen der gesetzlichen Auflagen werden immer h\u00f6here Anforderungen an die Effektivit\u00e4t der Abwasserreinigungsanlagen gestellt.Trotz des jahrzehntelangen Einsatzes der erweiterten biologischen Phosphatelimination (EBPR-Verfahren) in der kommunalen Abwasserreinigung ist jedoch immer noch nicht genau bekannt, welche Bakterien f\u00fcr diesen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52989","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20007\/901","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Kroschwald","dbu_stipendiaten_vorname":"Lysann","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2007-06-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2010-05-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Technische Universit\u00e4t Dresden<br>Institut f\u00fcr Mikrobiologie<br>Lehrstuhl f\u00fcr Angewandte Mikrobiologie","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Isolde Roeske","dbu_stipendiaten_email_dienst":"lysl@freenet.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59001,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52989\/revisions\/59001"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}