{"id":52988,"date":"2026-01-27T10:48:59","date_gmt":"2026-01-27T09:48:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20007-902\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:59","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:59","slug":"20007-902","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20007-902\/","title":{"rendered":"Vergleichende Untersuchungen zur Genotoxizit\u00e4t umweltrelevanter anorganischer und organischer Arsenverbindungen: Induktion oxidativer DNA-Sch\u00e4den, Wechselwirkung mit DNA-Reparaturmechanismen und Beeinflussung der Zellzykluskontrolle"},"content":{"rendered":"<p>Genotoxizit\u00e4t umweltrelevanter anorganischer und organischer ArsenverbindungenDie Toxikologie des Halbmetalls Arsen ist aufgrund seines ubiqit\u00e4ren Vorkommens in der allgemeinen Umwelt als auch am Arbeitsplatz von gro\u00dfer Bedeutung. Die heutige Arsenbelastung resultiert gr\u00f6\u00dftenteils aus nat\u00fcrlichen, aber auch aus anthropogenen Quellen. Arsen wird haupts\u00e4chlich mit der Nahrung und das Trinkwasser aufgenommen, dessen aktueller Arsengrenzwert von der WHO auf 10 \u00b5g\/l festgelegt wurde, jedoch in vielen Teilen der Erde um ein Vielfaches \u00fcberschritten wird. Zahlreiche Studienbelegen eine Korrelation zwischen erh\u00f6hten Arsentrinkwasserkonzentrationen und einer Zunahme von Tumorinzidenzen. Arsen und anorganische Arsenverbindungen sind von der MAK-Komission als Humankanzerogen eingestuft, obwohl die grundlegenden Mechanismen hierzu nach wie vornicht gekl\u00e4rt sind. Als m\u00f6gliche Mechanismen der arsenvermittelten Kanzerogenese werden u. a. die Induktion von oxidativem Stress und die St\u00f6rung verschiedner DNA-Reparaturmechanismen diskutiert.Hinsichtlich der kanzerogenen Wirkung von Arsen geht man ebenfalls von einer ma\u00dfgeblichen Beteiligung der Biomethylierung, welche lange Zeit als Entgiftungsreaktion angesehen wurde, aus. Zahlreiche Studie belegen st\u00e4rkere genotoxische Effekte vor allem der dreiwertigen methylierten Stoffwechselprodukte, was die Frage aufwirft, ob auch andere organische Arsenverbindungen toxischer sind als bisher angenommen.Im Rahmen meiner Promotion werde ich die Bioverf\u00fcgbarkeit und das genotoxische Potential expositionsrelevanter anorganischer und organischer Arsenverbindungen im zellul\u00e4ren System untersuchen und miteinander vergleichen. Des Weiteren m\u00f6chte ich die grundlegenden Mechanismen der arseninduzierten Kanzerogenese weiter aufkl\u00e4renAnhand der Vergleichsuntersuchungen der der anorganischen und organischen Arsenverbindungen werden hierbei wichtige Hinweise f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Risikoabsch\u00e4tzungen bez\u00fcglich der Exposition gegen\u00fcber Arsen durch die Umwelt und Lebensmittel erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Genotoxizit\u00e4t umweltrelevanter anorganischer und organischer ArsenverbindungenDie Toxikologie des Halbmetalls Arsen ist aufgrund seines ubiqit\u00e4ren Vorkommens in der allgemeinen Umwelt als auch am Arbeitsplatz von gro\u00dfer Bedeutung. Die heutige Arsenbelastung resultiert gr\u00f6\u00dftenteils aus nat\u00fcrlichen, aber auch aus anthropogenen Quellen. 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