{"id":52982,"date":"2026-01-27T10:48:59","date_gmt":"2026-01-27T09:48:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20007-908\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:59","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:59","slug":"20007-908","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20007-908\/","title":{"rendered":"Untersuchungen zu Ursache-Wirkungsbeziehungen hinsichtlich der Oberbodeneigenschaften in Mischbest\u00e4nden"},"content":{"rendered":"<p>Ursache-Wirkungs-Beziehungen in Mischbest\u00e4ndenDie langfristigen waldbaulichen Planungen f\u00fcr die W\u00e4lder der Zukunft laufen \u00fcberwiegend auf Mischbest\u00e4nde hinaus. Zur nachhaltigen Gestaltung dieses mittel- und langfristigen Prozesses ist detailliertes Grundlagenwissen zur Wirkung der relevanten Baumarten und ihrer Mischungsverh\u00e4ltnisse erforderlich. Ein oft genanntes Argument f\u00fcr die Einmischung von Laubh\u00f6lzern in Nadelholzbest\u00e4nde ist u. a. die Verbesserung und Stabilisierung von N\u00e4hrstoffkreisl\u00e4ufen. Das allgemein verfolgte Ziel der vermehrten Begr\u00fcndung, Entwicklung und nachhaltigen Bewirtschaftung von Mischbest\u00e4nden wirft die Frage auf, welche speziellen \u00f6kologischen Effekte von diesen Mischungen ausgehen und inwieweit sie modellhaft nachvollzogen werden k\u00f6nnen. Zur Beantwortung dieser Frage ist es zun\u00e4chst erforderlich, \u00f6kologische Ursache-Wirkungs-Beziehungen von Mischungen zu quantifizieren. Gerade f\u00fcr den \u00f6kologischen Waldumbau muss im Detail bekannt sein, welches Potenzial eine bestimmte Baumart in Kombination mit einer anderen Baumart im Hinblick auf Ver\u00e4nderungen der Oberbodeneigenschaften besitzt. Auch m\u00fcssen solche Informationen stand\u00f6rtlich differenziert vorliegen. Bisher gibt es keinerlei Angaben dar\u00fcber, welche prozentualen Anteile von Laubb\u00e4umen (Mischungsgrad) oder welche Mischungsformen (z. B. einzelbaum-, trupp-, gruppen- oder horstweise Einmischung) erforderlich sind, um bestimmte Effekte (z. B. eine Verbesserung der Streuzersetzung) zu erzielen.Das Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Wirkung von Mischungen auf den Oberbodenzustand zu quantifizieren, um nachkommend zu modellhaften Aussagen zu gelangen. Dies soll am Beispiel eingemischter Sand-Birken (Betula pendula Roth.) in W\u00e4ldern der Gemeinen Fichte (Picea abies (L.) KARST.) geschehen. Das Projekt wird wichtige Grundlagen f\u00fcr zuk\u00fcnftige Modellierungen der Humus- und N\u00e4hrstoffdynamik und des Baumwachstums in Abh\u00e4ngigkeit von der Baumartenmischung auf der Skala von Best\u00e4nden und Umtriebszeiten liefern. Dadurch w\u00e4re es m\u00f6glich, Entscheidungshilfen f\u00fcr die Praxis zu liefern, wie viele Birken in Mischung mit Fichten auf einem Hektar notwendig sind, um bestimmte Effekte zu erzielen. Dabei sollen die Mischungen den heutigen Anforderungen an eine nachhaltige Waldbewirtschaftung gerecht werden. Das bedeutet auch, dass die Nutzung der Leistungsf\u00e4higkeit wichtiger Wirtschaftsbaumarten (z. B. von der Gemeinen Fichte) gew\u00e4hrleistet bleiben muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ursache-Wirkungs-Beziehungen in Mischbest\u00e4ndenDie langfristigen waldbaulichen Planungen f\u00fcr die W\u00e4lder der Zukunft laufen \u00fcberwiegend auf Mischbest\u00e4nde hinaus. Zur nachhaltigen Gestaltung dieses mittel- und langfristigen Prozesses ist detailliertes Grundlagenwissen zur Wirkung der relevanten Baumarten und ihrer Mischungsverh\u00e4ltnisse erforderlich. 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