{"id":52969,"date":"2026-01-27T10:48:56","date_gmt":"2026-01-27T09:48:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20007-921\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:57","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:57","slug":"20007-921","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20007-921\/","title":{"rendered":"StSP Nachhaltige Bioprozesse: Das Metagenom als Quelle neuer oxidativer Enzyme f\u00fcr die Biotechnologie"},"content":{"rendered":"<p>Identifizierung und Anwendung neuer Monoxygenasen f\u00fcr die Organische SyntheseBiokatalysatoren haben sich als umweltfreundliche Alternative in der organischen Synthese entwickelt und erm\u00f6glichen dar\u00fcber hinaus oft Reaktionen, die auf klassischem chemischem Weg nicht oder nur schwierig durchzuf\u00fchren sind, darunter viele stereo- und regioselektive Umsetzungen. Enzyme arbeiten in der Regel unter milden Bedingungen wie moderater Temperatur und neutralem pH-Wert und ersparen oft den Einsatz von L\u00f6sungsmitteln, wodurch sie einen wichtigen Beitrag bei der Etablierung nachhaltiger Synthesewege darstellen.Monooxygenasen stellen eine f\u00fcr die Biokatalyse sehr interessante Enzymklasse dar. In der Natur spielen sie eine gro\u00dfe Rolle bei der Erschlie\u00dfung diverser Kohlenstoffquellen und beim Schadstoffabbau. Abh\u00e4ngig vom Typ katalysieren sie die Hydroxylierung nicht-aktivierter Kohlenstoffzentren, die Epoxiderung von Doppelbindungen oder die Baeyer-Villiger Reaktion. Die klassischen chemischen \u00e4quivalenten Reaktionen haben den Nachteil, dass oft gro\u00dfe Mengen umweltbelastender Abf\u00e4lle entstehen und mit gef\u00e4hrlichen Reagenzien wie Pers\u00e4uren gearbeitet werden muss, so dass die Enzymkatalyse eine attraktive Variante darstellt. Monooxygenasen k\u00f6nnen auf diese Weise eingesetzt werden, um Zugang zu optisch aktiven Bausteinen zu erlangen, darunter beispielsweise enantiomerenreinen Epoxiden.Im Rahmen dieser Arbeit sollen verschiedene Quellen f\u00fcr neue Monooxygenasen erschlossen werden. Ein Schwerpunkt soll dabei auf den Metagenomansatz gelegt werden, bei dem das genetische Material einer Umweltprobe isoliert wird, ohne dass die darin enthaltenen Mikroorganismen vorher kultiviert worden sein m\u00fcssen. Beispiele aus anderen Enzymklassen haben gezeigt, dass dadurch v\u00f6llig neue Enzyme zug\u00e4nglich gemacht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Identifizierung und Anwendung neuer Monoxygenasen f\u00fcr die Organische SyntheseBiokatalysatoren haben sich als umweltfreundliche Alternative in der organischen Synthese entwickelt und erm\u00f6glichen dar\u00fcber hinaus oft Reaktionen, die auf klassischem chemischem Weg nicht oder nur schwierig durchzuf\u00fchren sind, darunter viele stereo- und regioselektive Umsetzungen. Enzyme arbeiten in der Regel unter milden Bedingungen wie moderater Temperatur und neutralem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52969","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20007\/921","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Hummel","dbu_stipendiaten_vorname":"Anke","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2008-01-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2010-12-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Ernst-Moritz-Arndt-Universit\u00e4t Greifswald<br>Institut f\u00fcr Biochemie<br>Abteilung f\u00fcr Biotechnologie und Enzymkatalyse","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Uwe T. Bornscheuer","dbu_stipendiaten_email_dienst":"ankehummel@gmx.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52969","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52969\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58981,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52969\/revisions\/58981"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52969"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52969"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52969"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}