{"id":52960,"date":"2026-01-27T10:48:54","date_gmt":"2026-01-27T09:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20007-930\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:56","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:56","slug":"20007-930","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20007-930\/","title":{"rendered":"Eisen-katalysierte Domino-Reaktionen: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Synthese von funktionalisierten Aromaten f\u00fcr Labor und Industrie"},"content":{"rendered":"<p>Eisen-katalysierte KreuzkupplungenZu den wichtigsten Aspekten moderner ?gr\u00fcner? Chemie z\u00e4hlt heute neben der Verwendung katalytischer Reaktionen auch der Verzicht auf toxische und gef\u00e4hrliche Chemikalien, sowie eine m\u00f6glichst hohe Energieeffizienz.Wir postulieren eine einfache und nachhaltige Eintopfsynthese industriell und akademisch wichtiger Synthesebausteine auf Basis einer Domino-Eisen-Katalyse. Anders als bei herk\u00f6mmlichen Methoden kann hier auf die Verwendung teurer und toxikologisch problematischer Metall-Katalysatoren wie Nickel und Palladium verzichtet werden. Dar\u00fcber hinaus bietet diese Reaktionsf\u00fchrung den Vorteil der sicheren Handhabung und geringer sicherheitstechnischer Anforderungen, da die Synthese der gefahrgeneigten Organomagesium-Komponente in den Prozess integriert ist. Die hohe \u00f6konomische und \u00f6kologische Effizienz zeigt sich vor allem in der Ausnutzung desselben billigen und ungiftigen Eisen-Pr\u00e4katalysators f\u00fcr beide Reaktionsschritte: die bedarfsgerechte Bildung der Organometall-Spezies unter milden Bedingungen und deren Umsetzung in einer Kreuzkupplung mit diversen Elektrophilen. Damit wird die technisch aufw\u00e4ndige separate Synthese der Organomagnesium-Spezies umgangen und das Gefahrenpotential dieser Art von industriell wichtigen Kupplungsreaktionen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung signifikant verringert.Die in unserer Arbeitsgruppe durchgef\u00fchrten Arbeiten konnten bislang die M\u00f6glichkeit einer derartigen Methode zur nachhaltigen Kreuzkupplung preiswerter Reaktanten mittels einer neuartigen, \u00f6konomisch und \u00f6kologisch attraktiven Domino-Eisen-Katalyse best\u00e4tigen. Die Bedeutung dieses resourcenschonenden Prozesses manifestiert sich in der Vielzahl an gro\u00dfindustriellen Arzneimitteln, Wirkstoffen und Materialien, die als zentralen Baustein ein auf diesem Weg zug\u00e4nglichen funktionalisierten Aromaten tragen.Im Hinblick auf die Entwicklung einer \u00fcberlegenen Alternative zu den etablierten Palladium- und Nickel-katalysierten Prozessen besteht deshalb die dringende Notwendigkeit, die Reaktionen mit diversen preiswerten Aryl- und Alkyl-Elektrophilen und die Kompatibilit\u00e4t mit funktionellen Gruppen untersucht werden Detaillierte Untersuchungen des zugrunde liegenden Reaktionsmechanismus mittels IR und NMR-Spektroskopie sollen bei der Entwicklung analoger, Umweltschonender Verfahren n\u00fctzlich sein und entscheidenden Anteil an der Verbesserung der Nachhaltigkeit moderner organischer Synthese haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eisen-katalysierte KreuzkupplungenZu den wichtigsten Aspekten moderner ?gr\u00fcner? Chemie z\u00e4hlt heute neben der Verwendung katalytischer Reaktionen auch der Verzicht auf toxische und gef\u00e4hrliche Chemikalien, sowie eine m\u00f6glichst hohe Energieeffizienz.Wir postulieren eine einfache und nachhaltige Eintopfsynthese industriell und akademisch wichtiger Synthesebausteine auf Basis einer Domino-Eisen-Katalyse. Anders als bei herk\u00f6mmlichen Methoden kann hier auf die Verwendung teurer und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52960","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20007\/930","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Mayer","dbu_stipendiaten_vorname":"Matthias","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2008-01-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2010-12-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Universit\u00e4t zu K\u00f6ln<br>Institut f\u00fcr Organische Chemie","dbu_stipendiaten_betreuer":"Dr. Axel Jacobi von Wangelin","dbu_stipendiaten_email_dienst":"mayerm83@gmx.net"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52960\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58972,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52960\/revisions\/58972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}