{"id":52957,"date":"2026-01-27T10:48:54","date_gmt":"2026-01-27T09:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20007-933\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:56","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:56","slug":"20007-933","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20007-933\/","title":{"rendered":"Heterooligometallkomplexe zur lichtgetriebenen Spaltung von Wasser"},"content":{"rendered":"<p>Heterooligometallkomplexe zur lichtgetriebenen Spaltung von WasserDie Menschheit ist aufgrund des wachsenden Wohlstands und der wachsenden Bev\u00f6lkerungszahl in zunehmendem Ma\u00dfe von einer sicheren Energieversorgung abh\u00e4ngig. Diese wird heute gr\u00f6\u00dftenteils mit fossilen Energiequellen sichergestellt. Damit erwachsen viele Probleme, insbesondere die Emission des Treibhausgases Kohlendioxid. Somit ergibt sich die Notwendigkeit der Nutzung regenerativer Energien, die sich durch die Umwandlung nat\u00fcrlicher Energiequellen wie Windkraft und Sonnenlicht in eine f\u00fcr den Menschen nutzbare Form auszeichnen. Um jedoch im Bereich des Automobil- und Flugverkehrs auch in Zukunft eine Versorgung mit Kraftstoffen gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen, ist die direkte Gewinnung von Brennstoffen mit Hilfe von Sonnenlicht notwendig. Wasserstoff ist daf\u00fcr hervorragend geeignet, da er unter allen bekannten Kraftstoffen den h\u00f6chsten Energieinhalt pro Gewichtseinheit besitzt. Dieser kommt in der Natur in gro\u00dfen Mengen im Wasser gebunden vor. Um diesen nutzbar zu machen, muss das Wasser aber gespalten werden. Mit den derzeit g\u00e4ngigen Verfahren des Crackens von Erd\u00f6l oder der Elektrolyse von Wasser ist der Energieaufwand zur Wasserstoffproduktion zu gro\u00df.Gegenstand dieses Projekts ist die photochemische Spaltung von Wasser in seine Komponenten Wasserstoff und Sauerstoff. Dies wird zum Teil auch schon heute in aufwendigen Systemen realisiert. Das Augenmerk dieses Projekts liegt aber im Gegensatz dazu in der Realisierung eines intramolekularen Katalysators, der den Vorteil einer definierten Anordnung der beteiligten Reaktionszentren besitzt. Zudem besitzt ein intramolekulares System den Vorteil, Struktur-Eigenschafts-Beziehungen zu studieren und mit Anwendung dieser eine einfache und effiziente Optimierung der Systemeigenschaften vorzunehmen. Ein weiterer Vorzug des Systems ist die leichte Abtrennbarkeit nach der katalytischen Reaktion und die M\u00f6glichkeit der Heterogenisierung durch Einf\u00fchrung geeigneter Ankergruppen wie Carboxylat oder Phosphat. Ein Teil des Projektes besch\u00e4ftigt sich mit der Entwicklung eines reinen (intramolekularen) Wasseroxidationskatalysators, der mit externen Elektronenakzeptoren zur photokatalytischen Wasseroxidation f\u00e4hig ist. In einem zweiten Teil des Projekts soll ein intramolekulares System entwickelt werden, dass die Vorz\u00fcge von Wasseroxidations- und Wasserreduktionskatalysatoren verbindet und ohne Anwendung von Opferdonoren und ?akzeptoren bei Bestrahlung Wasser spaltet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heterooligometallkomplexe zur lichtgetriebenen Spaltung von WasserDie Menschheit ist aufgrund des wachsenden Wohlstands und der wachsenden Bev\u00f6lkerungszahl in zunehmendem Ma\u00dfe von einer sicheren Energieversorgung abh\u00e4ngig. Diese wird heute gr\u00f6\u00dftenteils mit fossilen Energiequellen sichergestellt. Damit erwachsen viele Probleme, insbesondere die Emission des Treibhausgases Kohlendioxid. 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