{"id":52927,"date":"2026-01-27T10:48:51","date_gmt":"2026-01-27T09:48:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20008-960\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:52","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:52","slug":"20008-960","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20008-960\/","title":{"rendered":"Die Lichtabsorption troposph\u00e4rischer Umweltpartikel als Funktion ihrer Partikelgr\u00f6\u00dfenverteilung und ihrer chemischen Zusammensetzung"},"content":{"rendered":"<p>Lichtabsorption troposph\u00e4rischer UmweltpartikelDie Lichtabsorption troposph\u00e4rischer Umweltpartikel stellt einen der wesentlichen Unsicherheitsfaktoren bei der Quantifizierung des direkten Strahlungsantriebs dar. Insbesondere die Klimawirkung von Ru\u00dfpartikeln in der Atmosph\u00e4re, die \u00fcberwiegend anthropogenen Ursprungs sind, ist gegenw\u00e4rtig mit gro\u00dfen Unsicherheiten behaftet. Im Rahmen dieser Promotionsarbeit soll die Lichtabsorption troposph\u00e4rischer Aerosole (Partikeldurchmesser < 1 \u00b5m) als Funktion ihrer Partikelgr\u00f6\u00dfenverteilungen und chemischen Zusammensetzungen erkl\u00e4rt werden. Ein mikrophysikalisches partikeloptisches Modell soll entwickelt werden, um den Lichtabsorptionskoeffizienten auf Basis folgender, experimentell abgeleiteter Parameter zu simulieren: 1) die Partikelanzahlgr\u00f6\u00dfenverteilung, 2) die Partikelanzahlgr\u00f6\u00dfenverteilung nichtfl\u00fcchtiger Bestandteile bei 300\u00b0C, 3) die Ru\u00dfkonzentration , 4) die chemische Zusammensetzung der Partikel als Funktion der Partikelgr\u00f6\u00dfe, 5) der hygroskopische Partikelwachstumsfaktor. ZurValidierung der Simulationen soll ein experimentell bestimmter Absorptionskoeffizient (Wellenl\u00e4nge 637 nm) herangezogen werden.Es soll eine Kalibrierung des Ramanspektrometers mit Standardru\u00df durchgef\u00fchrt werden, um die Massenkonzentrationen von Ru\u00df zu bestimmen. Aus dem Verh\u00e4ltnis zwischen Absorptionskoeffizient und der Ru\u00dfkonzentration werden Absorptionseffizienzen abgeleitet, die in Strahlungstransfermodellen Verwendung finden werden. Die Studie soll einen experimentellen Datensatz von sieben Beobachtungsstandorten in Mitteleuropa im Rahmen des 3-j\u00e4hrigen Umweltforschungsprojektes ?Physikalische und chemische Charakterisierung von Fein- und Ultrafeinstaubpartikeln in der Au\u00dfenluft? (UBA, 2008) nutzen, wo unterschiedliche Anteile bzw. Alterungszust\u00e4nde des anthropogenen Ru\u00dfes angetroffen werden. Insbesondere aus den Absorptionseffizienzen sollen Schlussfolgerungen bez\u00fcglich der tats\u00e4chlichen Klimawirkung anthropogenen Ru\u00dfes unter zus\u00e4tzlicher Verwendung des entwickelten Modells und den gemessenen Partikeleigenschaften mit dem Modell LM MUSCAT abgeleitet werden.\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lichtabsorption troposph\u00e4rischer UmweltpartikelDie Lichtabsorption troposph\u00e4rischer Umweltpartikel stellt einen der wesentlichen Unsicherheitsfaktoren bei der Quantifizierung des direkten Strahlungsantriebs dar. Insbesondere die Klimawirkung von Ru\u00dfpartikeln in der Atmosph\u00e4re, die \u00fcberwiegend anthropogenen Ursprungs sind, ist gegenw\u00e4rtig mit gro\u00dfen Unsicherheiten behaftet. 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