{"id":52927,"date":"2026-10-23T12:52:01","date_gmt":"2026-10-23T10:52:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20008-960\/"},"modified":"2026-10-23T12:52:04","modified_gmt":"2026-10-23T10:52:04","slug":"20008-960","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20008-960\/","title":{"rendered":"Die Lichtabsorption troposph\u00c3\u00a4rischer Umweltpartikel als Funktion ihrer Partikelgr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178enverteilung und ihrer chemischen Zusammensetzung"},"content":{"rendered":"<p>Lichtabsorption troposph\u00e4rischer UmweltpartikelDie Lichtabsorption troposph\u00c3\u00a4rischer Umweltpartikel stellt einen der wesentlichen Unsicherheitsfaktoren bei der Quantifizierung des direkten Strahlungsantriebs dar. Insbesondere die Klimawirkung von Ru\u00c3\u0178partikeln in der Atmosph\u00c3\u00a4re, die \u00c3\u00bcberwiegend anthropogenen Ursprungs sind, ist gegenw\u00c3\u00a4rtig mit gro\u00c3\u0178en Unsicherheiten behaftet. Im Rahmen dieser Promotionsarbeit soll die Lichtabsorption troposph\u00c3\u00a4rischer Aerosole (Partikeldurchmesser < 1 \u00c2\u00b5m) als Funktion ihrer Partikelgr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178enverteilungen und chemischen Zusammensetzungen erkl\u00c3\u00a4rt werden. Ein mikrophysikalisches partikeloptisches Modell soll entwickelt werden, um den Lichtabsorptionskoeffizienten auf Basis folgender, experimentell abgeleiteter Parameter zu simulieren: 1) die Partikelanzahlgr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178enverteilung, 2) die Partikelanzahlgr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178enverteilung nichtfl\u00c3\u00bcchtiger Bestandteile bei 300\u00c2\u00b0C, 3) die Ru\u00c3\u0178konzentration , 4) die chemische Zusammensetzung der Partikel als Funktion der Partikelgr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178e, 5) der hygroskopische Partikelwachstumsfaktor. ZurValidierung der Simulationen soll ein experimentell bestimmter Absorptionskoeffizient (Wellenl\u00c3\u00a4nge 637 nm) herangezogen werden.Es soll eine Kalibrierung des Ramanspektrometers mit Standardru\u00c3\u0178 durchgef\u00c3\u00bchrt werden, um die Massenkonzentrationen von Ru\u00c3\u0178 zu bestimmen. Aus dem Verh\u00c3\u00a4ltnis zwischen Absorptionskoeffizient und der Ru\u00c3\u0178konzentration werden Absorptionseffizienzen abgeleitet, die in Strahlungstransfermodellen Verwendung finden werden. Die Studie soll einen experimentellen Datensatz von sieben Beobachtungsstandorten in Mitteleuropa im Rahmen des 3-j\u00c3\u00a4hrigen Umweltforschungsprojektes ?Physikalische und chemische Charakterisierung von Fein- und Ultrafeinstaubpartikeln in der Au\u00c3\u0178enluft? (UBA, 2008) nutzen, wo unterschiedliche Anteile bzw. Alterungszust\u00c3\u00a4nde des anthropogenen Ru\u00c3\u0178es angetroffen werden. Insbesondere aus den Absorptionseffizienzen sollen Schlussfolgerungen bez\u00c3\u00bcglich der tats\u00c3\u00a4chlichen Klimawirkung anthropogenen Ru\u00c3\u0178es unter zus\u00c3\u00a4tzlicher Verwendung des entwickelten Modells und den gemessenen Partikeleigenschaften mit dem Modell LM MUSCAT abgeleitet werden.\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lichtabsorption troposph\u00e4rischer UmweltpartikelDie Lichtabsorption troposph\u00c3\u00a4rischer Umweltpartikel stellt einen der wesentlichen Unsicherheitsfaktoren bei der Quantifizierung des direkten Strahlungsantriebs dar. Insbesondere die Klimawirkung von Ru\u00c3\u0178partikeln in der Atmosph\u00c3\u00a4re, die \u00c3\u00bcberwiegend anthropogenen Ursprungs sind, ist gegenw\u00c3\u00a4rtig mit gro\u00c3\u0178en Unsicherheiten behaftet. 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