{"id":52904,"date":"2026-01-27T10:48:49","date_gmt":"2026-01-27T09:48:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20008-983\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:49","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:49","slug":"20008-983","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20008-983\/","title":{"rendered":"Supalpine und subarktische Str\u00e4ucher &#8211; von Morphologie, Populationsdynamik und \u00d6kologie zum globalen Klimawandel"},"content":{"rendered":"<p>Subalpine und subarktische Str\u00e4ucher<\/p>\n<p>Die Rate und St\u00e4rke der Klimaerw\u00e4rmung sowie deren Folgen sind in der Arktis am deutlichsten ausgepr\u00e4gt. Eine der erwarteten Ver\u00e4nderungen der arktischen und alpinen Tundra ist die Zunahme von Strauchvegetation. Erste Anzeichen liefern Fernerkundung, experimentelle Studien und vergleichende Luftbildanalysen. Ein dendrochronologischer Ansatz jedoch(also die Analyse j\u00e4hrlich gebildeter Baumringe) wurde weder in Skandinavien noch in Alaska systematisch verfolgt. Ich verwende dendrochronologischen Methoden, um 1) \u00c4nderungen der Gr\u00f6\u00dfe bzw. des Wuchstrends (horizontal und vertikal) der Str\u00e4ucher festzustellen. 2) Anhand der Altersklassenstruktur \u00fcber einen H\u00f6hengradienten im Gebirge eventuelle Arealerweiterungen zu untersuchen. 3) Durch Erstellen von Jahrringchronologien die Wachstumsvariabilit\u00e4t in der Vergangenheit besser abzusch\u00e4tzen und 4) den Einfluss dynamischer Klimagr\u00f6\u00dfen auf verschiedene Straucharten zu analysieren, um wertvolle Informationen f\u00fcr die Modellierung zuk\u00fcnftiger Vegetationsdynamiken zu erhalten. Die Erkenntnisse meiner Arbeit werden zur Synthese eines umfassenderen Verst\u00e4ndnisses der \u00d6kologie, Anatomie und Populationsdynamik von Strauchvegetation und deren Wechselwirkungen mit dem globalen Klimawandel beitragen. Diese Wechselwirkungen sind bisher kaum untersucht, haben aber das Potential global wirkender R\u00fcckkopplungseffekte. So w\u00fcrde nach Expertenmeinung eine vollst\u00e4ndige Bedeckung der Tundra mit Str\u00e4uchern eine st\u00e4rkere Erh\u00f6hung der Oberfl\u00e4chentemperatur der Tundra bewirken, als die Verdoppelung der gegenw\u00e4rtigen CO2-Konzentration in der Atmosph\u00e4re. Ver\u00f6ffentlichungen:Martin Hallinger und Martin Wilmking 2011. No change without a cause \u2013 why climate change remains the most plausible reason for shrub growth dynamics in Scandinavia. New Phytologist, Januar 2011.Martin Hallinger, Michael Manthey und Martin Wilmking 2010.Establishing a missing link: Warm summers and winter snow cover favour shrub expansion into alpine tundra in Scandinavia. New Phytologist, 186(4):890-899M\u00e4rz 2010.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Subalpine und subarktische Str\u00e4ucher Die Rate und St\u00e4rke der Klimaerw\u00e4rmung sowie deren Folgen sind in der Arktis am deutlichsten ausgepr\u00e4gt. Eine der erwarteten Ver\u00e4nderungen der arktischen und alpinen Tundra ist die Zunahme von Strauchvegetation. Erste Anzeichen liefern Fernerkundung, experimentelle Studien und vergleichende Luftbildanalysen. 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