{"id":52861,"date":"2026-10-23T12:50:53","date_gmt":"2026-10-23T10:50:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20009-032\/"},"modified":"2026-10-23T12:50:54","modified_gmt":"2026-10-23T10:50:54","slug":"20009-032","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20009-032\/","title":{"rendered":"Heuristische Optimierung von untiefen geothermischen Anlagen"},"content":{"rendered":"<p>Heuristische Optimierung von untiefen geothermischen AnlagenDas Heizen und K\u00c3\u00bchlen von Geb\u00c3\u00a4uden \u00c3\u00bcber W\u00c3\u00a4rmeaustausch mit dem Untergrund gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung, nicht zuletzt wegen einzigartiger Vorteile bei der Nutzung geothermischer Energie: Sie ist fast \u00c3\u00bcberall verf\u00c3\u00bcgbar, gilt als regenerativ, ist dabei \u00c3\u00b6konomisch und nachhaltig nutzbar.Dieses Forschungsvorhaben widmet sich einem bisher unausgesch\u00c3\u00b6pften Potential bei der Planung von untiefen geothermischen Anlagen.Vor allem zur Versorgung von gro\u00c3\u0178en modernen B\u00c3\u00bcro- und Industrieanlagen werden statt individueller Bohrlochsysteme umfangreiche Kombinationen in Sondenfeldern und Brunnengalerien installiert. Durch den kombinierten Betrieb dieser Anlagen l\u00c3\u00a4sst sich die Leistungsf\u00c3\u00a4higkeit des Gesamtsystems beliebig erh\u00c3\u00b6hen. Allerdings steigt mit der Gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178e auch die Komplexit\u00c3\u00a4t eines Systems. Die standortspezifische Anpassung wird sehr anspruchsvoll und ist mit g\u00c3\u00a4ngigen Ans\u00c3\u00a4tzen nicht zufriedenstellend zu l\u00c3\u00b6sen. Die gleichzeitige Einrichtung von sich zum Teil gegenseitig beeinflussenden Sonden oder Brunnen ist jedoch kein Hindernis sondern bietet bemerkenswerte Chancen: Eine gezielte Kombination von Einzelsystemen und ihr strategischer Betrieb lassen den Energieaustausch mit dem Untergrund standortspezifisch verbessern und das zur Verf\u00c3\u00bcgung stehende geothermische Reservoir ideal nutzen. Um dies zu erreichen, erfolgt in diesem Forschungsvorhaben die Verkn\u00c3\u00bcpfung von geothermischen Simulationsmodellen mit heuristischen Optimierungsverfahren. Letztere, insbesondere sogenannte \u00e2\u20ac\u017eEvolution\u00c3\u00a4ren Algorithmen\u00e2\u20ac\u0153 aus dem Bereich der k\u00c3\u00bcnstlichen Intelligenz, haben sich bereits in vielen Bereichen der ingenieurtechnischen und naturwissenschaftlichen Optimierung etabliert. Gerade bei der computergest\u00c3\u00bctzten Anpassung untiefer geothermischer Anlagen ist ihr Einsatz bei den sich ergebenden komplexen Problemstellungen ebenso aussichtsreich. Um dies nachzuweisen, werden im Rahmen einer interdisziplin\u00c3\u00a4ren Zusammenarbeit repr\u00c3\u00a4sentative, realit\u00c3\u00a4tsnahe Szenarien erstellt und nach den typischen Zielgr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178en der Praxis, z.B. Energie-Effizienz, optimiert.Zur praktischen Umsetzung wurde ein Modell entwickelt, welches erstmalig sowohl die temporale als auch die r\u00c3\u00a4umliche Komponente gleichzeitig im Rahmen einer Superpositionsdarstellung integriert. Auf diese Art und Weise lassensich beispielsweise EWS Felder konstruieren, welche f\u00c3\u00bcr ein gegebenes Betriebsschema zu jedem Zeitpunkt f\u00c3\u00bcr jede einzelne Sonde die optimale Betriebsst\u00c3\u00a4rken aufweisen, um \u00c3\u00bcber die gesamte geplante Lebensdauer (mehrere Jahrzehnte) eines solchen Feldes die optimale Energieausbeute zu gew\u00c3\u00a4hrleisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heuristische Optimierung von untiefen geothermischen AnlagenDas Heizen und K\u00c3\u00bchlen von Geb\u00c3\u00a4uden \u00c3\u00bcber W\u00c3\u00a4rmeaustausch mit dem Untergrund gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung, nicht zuletzt wegen einzigartiger Vorteile bei der Nutzung geothermischer Energie: Sie ist fast \u00c3\u00bcberall verf\u00c3\u00bcgbar, gilt als regenerativ, ist dabei \u00c3\u00b6konomisch und nachhaltig nutzbar.Dieses Forschungsvorhaben widmet sich einem bisher unausgesch\u00c3\u00b6pften Potential bei der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52861","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20009\/032","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Beck","dbu_stipendiaten_vorname":"Markus","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2009-11-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2012-10-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Eberhard-Karls-Universit\u00c3\u00a4t T\u00c3\u00bcbingen<br>Wilhelm-Schickard-Institut f\u00c3\u00bcr Informatik<br>Zentrum f\u00c3\u00bcr BioInformatik T\u00c3\u00bcbingen (ZBIT)","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Andreas Zell","dbu_stipendiaten_email_dienst":"mail@m-beck.info"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52861\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58873,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52861\/revisions\/58873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}