{"id":52861,"date":"2026-01-27T10:48:42","date_gmt":"2026-01-27T09:48:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20009-032\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:44","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:44","slug":"20009-032","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20009-032\/","title":{"rendered":"Heuristische Optimierung von untiefen geothermischen Anlagen"},"content":{"rendered":"<p>Heuristische Optimierung von untiefen geothermischen AnlagenDas Heizen und K\u00fchlen von Geb\u00e4uden \u00fcber W\u00e4rmeaustausch mit dem Untergrund gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung, nicht zuletzt wegen einzigartiger Vorteile bei der Nutzung geothermischer Energie: Sie ist fast \u00fcberall verf\u00fcgbar, gilt als regenerativ, ist dabei \u00f6konomisch und nachhaltig nutzbar.Dieses Forschungsvorhaben widmet sich einem bisher unausgesch\u00f6pften Potential bei der Planung von untiefen geothermischen Anlagen.Vor allem zur Versorgung von gro\u00dfen modernen B\u00fcro- und Industrieanlagen werden statt individueller Bohrlochsysteme umfangreiche Kombinationen in Sondenfeldern und Brunnengalerien installiert. Durch den kombinierten Betrieb dieser Anlagen l\u00e4sst sich die Leistungsf\u00e4higkeit des Gesamtsystems beliebig erh\u00f6hen. Allerdings steigt mit der Gr\u00f6\u00dfe auch die Komplexit\u00e4t eines Systems. Die standortspezifische Anpassung wird sehr anspruchsvoll und ist mit g\u00e4ngigen Ans\u00e4tzen nicht zufriedenstellend zu l\u00f6sen. Die gleichzeitige Einrichtung von sich zum Teil gegenseitig beeinflussenden Sonden oder Brunnen ist jedoch kein Hindernis sondern bietet bemerkenswerte Chancen: Eine gezielte Kombination von Einzelsystemen und ihr strategischer Betrieb lassen den Energieaustausch mit dem Untergrund standortspezifisch verbessern und das zur Verf\u00fcgung stehende geothermische Reservoir ideal nutzen. Um dies zu erreichen, erfolgt in diesem Forschungsvorhaben die Verkn\u00fcpfung von geothermischen Simulationsmodellen mit heuristischen Optimierungsverfahren. Letztere, insbesondere sogenannte \u201eEvolution\u00e4ren Algorithmen\u201c aus dem Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz, haben sich bereits in vielen Bereichen der ingenieurtechnischen und naturwissenschaftlichen Optimierung etabliert. Gerade bei der computergest\u00fctzten Anpassung untiefer geothermischer Anlagen ist ihr Einsatz bei den sich ergebenden komplexen Problemstellungen ebenso aussichtsreich. Um dies nachzuweisen, werden im Rahmen einer interdisziplin\u00e4ren Zusammenarbeit repr\u00e4sentative, realit\u00e4tsnahe Szenarien erstellt und nach den typischen Zielgr\u00f6\u00dfen der Praxis, z.B. Energie-Effizienz, optimiert.Zur praktischen Umsetzung wurde ein Modell entwickelt, welches erstmalig sowohl die temporale als auch die r\u00e4umliche Komponente gleichzeitig im Rahmen einer Superpositionsdarstellung integriert. Auf diese Art und Weise lassensich beispielsweise EWS Felder konstruieren, welche f\u00fcr ein gegebenes Betriebsschema zu jedem Zeitpunkt f\u00fcr jede einzelne Sonde die optimale Betriebsst\u00e4rken aufweisen, um \u00fcber die gesamte geplante Lebensdauer (mehrere Jahrzehnte) eines solchen Feldes die optimale Energieausbeute zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heuristische Optimierung von untiefen geothermischen AnlagenDas Heizen und K\u00fchlen von Geb\u00e4uden \u00fcber W\u00e4rmeaustausch mit dem Untergrund gewinnt in Deutschland zunehmend an Bedeutung, nicht zuletzt wegen einzigartiger Vorteile bei der Nutzung geothermischer Energie: Sie ist fast \u00fcberall verf\u00fcgbar, gilt als regenerativ, ist dabei \u00f6konomisch und nachhaltig nutzbar.Dieses Forschungsvorhaben widmet sich einem bisher unausgesch\u00f6pften Potential bei der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52861","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20009\/032","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Beck","dbu_stipendiaten_vorname":"Markus","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2009-11-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2012-10-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Eberhard-Karls-Universit\u00e4t T\u00fcbingen<br>Wilhelm-Schickard-Institut f\u00fcr Informatik<br>Zentrum f\u00fcr BioInformatik T\u00fcbingen (ZBIT)","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Andreas Zell","dbu_stipendiaten_email_dienst":"mail@m-beck.info"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52861","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52861\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58873,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52861\/revisions\/58873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52861"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52861"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52861"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}