{"id":52857,"date":"2026-01-27T10:48:42","date_gmt":"2026-01-27T09:48:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20009-036\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:44","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:44","slug":"20009-036","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20009-036\/","title":{"rendered":"Verhalten und Bewertung Gadolinium-basierter Diagnostika in der weitergehenden Abwasserbehandlung"},"content":{"rendered":"<p>Gadolinium-Diagnostika in der weitergehenden AbwasserbehandlungIn Deutschland wird zurzeit der Einsatz zus\u00e4tzlicher Abwasserbehandlungstechniken, wie Ozonung und (anderer) erweiterte Oxidationsprozesse (Advanced Oxidation Processes, AOP), diskutiert. In der Praxis zeigte die Anwendung von solchen neuen Aufbereitungsstufen bereits gro\u00dfe Erfolge hinsichtlich des Abbaus von organischen Spurenstoffen. Medizinische Kontrastmittel, wie Gadolinium-Diagnostika, wurden in diesen Forschungsprojekten meist nicht n\u00e4her betrachtet, da sie als toxikologisch irrelevant betrachtet werden. Der Eintrag von Gadolinium (durch die Diagnostika) in Gew\u00e4sser \u00fcber die Kl\u00e4ranlagen ist in ganz Europa gleicher Ma\u00dfen verbreitet. Eigene Untersuchungen im Rahmen einer Europ\u00e4ischen Screeningkampagne zeigten, dass im Mittel 120 ng\/L Gd in den Abl\u00e4ufen europ\u00e4ischer Kl\u00e4ranlagen (n = 75) zu finden sind. F\u00fcr die oben genannten weitergehenden Techniken in der Abwasseraufbereitung fehlen grundlegende Kenndaten zu einer Charakterisierung der Eliminationsleistung.Erste ermittelten Daten aus Experimenten zur Adsorption von Gadolinium-Komplexen an Aktivkohle zeigten, dass es m\u00f6glich ist, Gadolinium-Diagnostika durch Sorption aus der w\u00e4ssrigen Phase zu entfernen. Dies gilt jedoch mit starken Einschr\u00e4nkungen. Vergleicht man die Sorption mit der anderer Spurenstoffe, so wird deutlich, dass eine Adsorption der Diagnostika deutlich schlechter erfolgt. Hinzu kommt eine weitere Konkurrenz um die Sorptionspl\u00e4tze durch die hohe Konzentration gel\u00f6ster organischer Kohlenstoffverbindungen im Abwasser. F\u00fcr eine Bewertung der Auswirkungen der oxidativen Techniken auf die aquatische Umwelt ist eine detaillierte Kenntnis des Transformationsverhaltens relevanter Stoffgruppen erforderlich. Im weiteren Verlauf des Projektes soll eine Bewertung dieser Behandlungsstufen bez\u00fcglich Eliminationsleistung, unerw\u00fcnschten Transformationsprodukten und Verfahrenskenndaten f\u00fcr die Gd-basierten Diagnostika erfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gadolinium-Diagnostika in der weitergehenden AbwasserbehandlungIn Deutschland wird zurzeit der Einsatz zus\u00e4tzlicher Abwasserbehandlungstechniken, wie Ozonung und (anderer) erweiterte Oxidationsprozesse (Advanced Oxidation Processes, AOP), diskutiert. In der Praxis zeigte die Anwendung von solchen neuen Aufbereitungsstufen bereits gro\u00dfe Erfolge hinsichtlich des Abbaus von organischen Spurenstoffen. 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