{"id":52843,"date":"2026-01-27T10:48:42","date_gmt":"2026-01-27T09:48:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20009-050\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:42","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:42","slug":"20009-050","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20009-050\/","title":{"rendered":"Chemische Photokatalyse: Mit Hilfe von Flavinen und blauem Licht zur Kohlenstoff&#8211;Kohlenstoff-Bindungskn\u00fcpfung"},"content":{"rendered":"<p>Chemische PhotokatalyseDie Solarenergie ist von allen erneuerbaren Energieformen die energiereichste: Pro Jahr strahlt die Sonne auf Deutschland viermal so viel Energie, wie die gesamte Menschheit in diesem Zeitraum verbraucht.Die Natur nutzt diese Energie mit Hilfe der Photosynthese.In Anlehnung an dieses Vorbild ist auch die direkte Umwandlung von Solarenergie in elektrische Energie durch Photovoltaik bereits weit entwickelt und kommerzialisiert.Chemisch-technische Verfahren, in denen Sonnenenergie direkt in chemisch gespeicherte Energie umgewandelt wird, sind weit weniger entwickelt. Solche Verfahren w\u00e4ren aber f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung sehr interessant, da sie sowohl Probleme der Energiespeicherung l\u00f6sen und als auch wichtige Ausgangsmaterialien f\u00fcr die chemische Synthese liefern k\u00f6nnten. Bei der chemischen Photokatalyse sollten zur Lichtanregung der blaue oder gr\u00fcne Teil des Sonnenlichtspektrums genutzt werden, der die Erde mit besonders hoher Intensit\u00e4t erreicht. F\u00fcr Laboranwendungen stehen hier mit high power LEDs zudem energieeffiziente, preiswerte Lichtquellen f\u00fcr diesen Wellenl\u00e4ngenbereich zur Verf\u00fcgung.Flavine geh\u00f6ren zu den wichtigsten biologischen Redoxcofaktoren. Nach Anregung mit blauem Licht sind Flavine, je nach Redoxzustand, starke Reduktions- oder Oxidationsmittel. Diese Eigenschaft wird genutzt, um chemische Reaktionen zu katalysieren. Flavinphotokatalysen wurden in den vergangenen Jahren genutzt, um einfache organische Oxidationsreaktionen mit blauem Licht und Luftsauerstoff als terminalem Oxidationsmittel zu untersuchen. Dabei zeigte sich, dass z.B. Benzylalkohole effizient und ohne Nebenreaktionen zu den korrespondierenden Aldehyden photooxidiert werden. Aufbauend auf diesen Vorarbeiten sollen nun photokatalytische C-C-Bindungskn\u00fcpfungen durch Abfang von Reaktionsintermediaten untersucht werden. Einfachen Benzylamine, Tetrahydroisochinoline und Benzylether sollen mit verschiedenen Nucleophilen zur Reaktion gebracht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chemische PhotokatalyseDie Solarenergie ist von allen erneuerbaren Energieformen die energiereichste: Pro Jahr strahlt die Sonne auf Deutschland viermal so viel Energie, wie die gesamte Menschheit in diesem Zeitraum verbraucht.Die Natur nutzt diese Energie mit Hilfe der Photosynthese.In Anlehnung an dieses Vorbild ist auch die direkte Umwandlung von Solarenergie in elektrische Energie durch Photovoltaik bereits weit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52843","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20009\/050","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Roeder","dbu_stipendiaten_vorname":"Susanne","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2009-11-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2012-10-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Universit\u00e4t Regensburg<br>Lehrstuhl f\u00fcr Organische Chemie","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Burkhard K\u00f6nig","dbu_stipendiaten_email_dienst":"susanne-roeder@gmx.net"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52843","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52843\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58855,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52843\/revisions\/58855"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52843"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52843"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52843"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}