{"id":52837,"date":"2026-01-27T10:48:40","date_gmt":"2026-01-27T09:48:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20009-057\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:42","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:42","slug":"20009-057","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20009-057\/","title":{"rendered":"Kommunale Politik zum Ausbau erneuerbarer Energien, Handlungsm\u00f6glichkeiten, Good-Practice-Beispiele und Erfolgsbedingungen"},"content":{"rendered":"<p>Erfolgsbedingungen kommunaler Politik zum Ausbau erneuerbarer Energien<\/p>\n<p>Die <strong>Idee der Arbeit<\/strong> besteht darin, Forschungsans\u00e4tze zu Erfolgsbedingungen von Umweltpolitik, sowie insbesondere des Ausbaus erneuerbarer Energien, auf die kommunale Ebene zu beziehen. Auf diesem Wege soll Erkenntnisgewinn hinsichtlich der Erfolgsbedingungen kommunaler Politik zum Ausbau erneuerbarer Energien erzielt werden. Hierzu werden zun\u00e4chst die kommunalen Handlungsm\u00f6glichkeiten zum Ausbau erneuerbarer Energien dargestellt. Im Anschluss wird ein Vergleich erfolgreicher Umsetzungsbeispiele vorgenommen, woraus dann die Erfolgsbedingungen abgeleitet werden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Ausbau erneuerbarer Energien, eine wesentliche Ma\u00dfnahme zur Milderung der Klimaerw\u00e4rmung, kann auf lokaler Ebene erheblich bef\u00f6rdert oder auch blockiert werden. Zwar sind die auf globaler, EU- und nationaler Ebene getroffenen Regelungen wichtige Rahmenbedingungen f\u00fcr eine Energiewende. Die Entscheidungen zur konkreten Umsetzung erfolgen jedoch zu einem erheblichen Teil vor Ort.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Zu diesen Prozessen auf kommunaler Ebene gibt es bisher kaum <strong>umweltpolitikwissenschaftliche Forschung<\/strong>. Zu umweltpolitischen Erfolgsbedingungen allgemein hingegen existiert eine systematische, ebenen\u00fcbergreifende Herausarbeitung von Martin J\u00e4nicke. Diese ist in den letzten Jahren insbesondere von Danyel Reiche und Mischa Bechberger fortentwickelt worden, indem sie f\u00fcr die nationale Ebene auf erneuerbare Energien angewendet und dabei auf diesen Gegenstand angepasst wurde. Konkret geht es bei den Ans\u00e4tzen von J\u00e4nicke und Reiche\/Bechberger um akteursspezifische, politisch-institutionelle, \u00f6konomische, technologische und informationell-kognitive Erfolgsbedingungen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Anhand <strong>dreier Fallstudien (Stadt Emden, Stadt Prenzlau und Verbandsgemeinde Alzey-Land)<\/strong> wird in der Dissertation untersucht, welche Bedingungen den Ausbau erneuerbarer Energien auf kommunaler Ebene beg\u00fcnstigen, und inwieweit diese Erfolgsbedingungen auf der kommunalen Ebene von den f\u00fcr die nationale Ebene herausgearbeiteten abweichen. Die Identifizierung der Erfolgsbedingungen erfolgt durch die Konkordanzmethode (\u0084most different systems design\u0093), d.h. es werden die Bedingungen herausgefiltert, die den beschriebenen, erfolgreichen F\u00e4llen gemeinsam sind.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Praktische Bedeutung<\/strong> hat das Promotionsvorhaben in zweierlei Hinsicht. Erstens k\u00f6nnen die Darstellung der kommunalen Handlungsm\u00f6glichkeiten zum Ausbau erneuerbarer Energien sowie die Beschreibung einzelner erfolgreicher Kommunen unmittelbar beispielgebend f\u00fcr weitere Kommunen sein. Zweitens k\u00f6nnen interessierte Kommunen versuchen, f\u00fcr ihren eigenen Fall festzustellen, inwieweit die herausgearbeiteten Erfolgsbedingungen bei ihnen gegeben sind und ob sich die Bedingungen f\u00fcr sie verbessern lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erfolgsbedingungen kommunaler Politik zum Ausbau erneuerbarer Energien Die Idee der Arbeit besteht darin, Forschungsans\u00e4tze zu Erfolgsbedingungen von Umweltpolitik, sowie insbesondere des Ausbaus erneuerbarer Energien, auf die kommunale Ebene zu beziehen. Auf diesem Wege soll Erkenntnisgewinn hinsichtlich der Erfolgsbedingungen kommunaler Politik zum Ausbau erneuerbarer Energien erzielt werden. 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