{"id":52823,"date":"2026-10-23T12:50:47","date_gmt":"2026-10-23T10:50:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20010-071\/"},"modified":"2026-10-23T12:50:49","modified_gmt":"2026-10-23T10:50:49","slug":"20010-071","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20010-071\/","title":{"rendered":"Hochwasserschutzrecht Herausforderungen &#8211; Rechtsgrundlagen &#8211; Ansatzpunkte und Instrumente"},"content":{"rendered":"<p>Hochwasserschutzrecht vor den Herausforderungen der Integration in die Flussgebietsbewirtschaftung<\/p>\n<p>Das Promotionsvorhaben besch\u00c3\u00a4ftigt sich im Wesentlichen mit zwei Aspekten, dem Hochwasserschutz sowie dessen Integration in den Gew\u00c3\u00a4sserschutz mit den jeweiligen Anforderungen an das Recht.Der Rechtsrahmen f\u00c3\u00bcr den Hochwasserschutz unterlag in j\u00c3\u00bcngerer Zeit mehreren bedeutenden \u00c3\u201enderungen sowohl auf Ebene des nationalen als auch des europ\u00c3\u00a4ischen Rechts. Angesprochen sind beispielsweise das Hochwasserschutzgesetz des Bundes von 2005, die Hochwasserrichtlinie 2007\/60\/EG oder auch das \u00e2\u20ac\u201c u.a. zur Umsetzung dieser Richtlinie \u00e2\u20ac\u201c umfassend novellierte Wasserhaushaltsgesetz (WHG) vom 31. Juli 2009. Zun\u00c3\u00a4chst wird untersucht, ob und inwieweit der jetzige (europ\u00c3\u00a4ische und nationale) Rechtsrahmen einen bestm\u00c3\u00b6glichen Hochwasserschutz gew\u00c3\u00a4hrleisten kann.Darauf aufbauend wird sich mit der Frage nach der Koordination bzw. Integration von Hochwasserschutz und Gew\u00c3\u00a4sserschutz besch\u00c3\u00a4ftigt. Hochwasserschutz und Gew\u00c3\u00a4sserschutz sind bereits naturgem\u00c3\u00a4\u00c3\u0178 eng miteinander verbunden und unterliegen einem besonderen Spannungsverh\u00c3\u00a4ltnis. Der heutige Gew\u00c3\u00a4sserschutz begr\u00c3\u00bcndet sich nach Ma\u00c3\u0178gabe der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) 2000\/60\/EG auf einem ganzheitlichen, flussgebietsbezogenen Bewirtschaftungsansatz (Flussgebietsbewirtschaftung). Ein ganzheitlicher (integrierter) Gew\u00c3\u00a4sserschutz hat zwingend auch die Belange des Hochwasserschutzes mit zu ber\u00c3\u00bccksichtigen. So kann Hochwasserschutz gleichzeitig den \u00c3\u00b6kologischen Zielen des Gew\u00c3\u00a4sserschutzes dienen, indem beispielsweise durch Anforderungen an bauliche Anlagen oder an die Landwirtschaft sichergestellt wird, dass wassergef\u00c3\u00a4hrdende Stoffe nicht in die Gew\u00c3\u00a4sser eingetragen werden. Ebenso treten zwischen Hochwasserschutz und Gew\u00c3\u00a4sserschutz Zielkonflikte auf, sodass sich deren Ma\u00c3\u0178nahmen gegenl\u00c3\u00a4ufig beeinflussen k\u00c3\u00b6nnen. Betroffen sind vor allem Ma\u00c3\u0178nahmen des Technischen Hochwasserschutzes mit ihren teils beeintr\u00c3\u00a4chtigenden Wirkungen auf die Gew\u00c3\u00a4sserbeschaffenheit und deren Qualit\u00c3\u00a4t. Die Herausforderung besteht nunmehr darin, diejenigen Hochwasserschutzkonzepte zu verfolgen, die optimal mit dem Gew\u00c3\u00a4sserschutzkonzept harmonisieren. Hochwasserschutz und Gew\u00c3\u00a4sserschutz sind dabei als Ganzes bestm\u00c3\u00b6glich zu verwirklichen. Den nun mit der Hochwasserrichtlinie 2007\/60\/EG und ihrer Umsetzung angesto\u00c3\u0178enen Koordinations- und Integrationsprozess in diesen Bereichen gilt es zu analysieren und zu bewerten, (rechtliche) Handlungsoptionen sollen aufgezeigt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hochwasserschutzrecht vor den Herausforderungen der Integration in die Flussgebietsbewirtschaftung Das Promotionsvorhaben besch\u00c3\u00a4ftigt sich im Wesentlichen mit zwei Aspekten, dem Hochwasserschutz sowie dessen Integration in den Gew\u00c3\u00a4sserschutz mit den jeweiligen Anforderungen an das Recht.Der Rechtsrahmen f\u00c3\u00bcr den Hochwasserschutz unterlag in j\u00c3\u00bcngerer Zeit mehreren bedeutenden \u00c3\u201enderungen sowohl auf Ebene des nationalen als auch des europ\u00c3\u00a4ischen Rechts. 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