{"id":52818,"date":"2026-10-23T12:50:47","date_gmt":"2026-10-23T10:50:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20010-076\/"},"modified":"2026-10-23T12:50:48","modified_gmt":"2026-10-23T10:50:48","slug":"20010-076","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20010-076\/","title":{"rendered":"Prozessanalyse und Modellbildung der Seegangsbelastung offenporiger und elastisch verklammerter Deckwerke"},"content":{"rendered":"<p>Seegangsbelastung auf offenporige, elastisch verklammerte DeckwerkeErh\u00c3\u00b6hte Meeresspiegel in den vergangenen und kommenden Jahren machen Anpassungen der K\u00c3\u00bcstenschutzlinien notwendig. Diese sind durch zwei allgemeine Ans\u00c3\u00a4tze m\u00c3\u00b6glich: (i) Deicherh\u00c3\u00b6hungen die auch mit Deichverbreiterungen einhergehen und (ii) Einsatz von Deckwerken. Die umweltvertr\u00c3\u00a4glichste Variante ist die Verwendung von offenen Deckwerken, die eine vollst\u00c3\u00a4ndige Versiegelung der Deichoberfl\u00c3\u00a4che verhindern. Das Problem der Lagestabilit\u00c3\u00a4t der meist losen, offenen Deckwerke kann durch eine Verklammerung z.B. durch Polyurethan behoben werden. Das gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178te Problem dieser Konstruktion ist das geringe Verst\u00c3\u00a4ndnis der physikalischen Prozesse der Welle-Bauwerk-Untergrund-Interaktion. Das im Vorfeld des Promotionsvorhabens abgeschlossene Projekt \u00e2\u20ac\u017eElastocoast\u00e2\u20ac\u0153 hat mit Hilfe gro\u00c3\u0178ma\u00c3\u0178st\u00c3\u00a4blicher Experimente zur Entwicklung empirischer und semi-empirischer Berechnungsans\u00c3\u00a4tze gef\u00c3\u00bchrt. Die physikalischen Hintergr\u00c3\u00bcnde wurden hierbei aber nur angerissen.Die angestrebte Promotion soll die physikalischen Prozesse der Welle-Bauwerk-Untergrund-Interaktion von durchl\u00c3\u00a4ssigen und verklammerten Deckwerken beleuchten. Dazu wurde zun\u00c3\u00a4chst die einschl\u00c3\u00a4gige Literatur analysiert, um den aktuellen Wissensstand zu ermitteln. Neben schon bekannten Prozessen wurden auch Modelle zur Beschreibung dieser diskutiert. Die so identifizierten Wissensl\u00c3\u00bccken wurden dann als Leitpfaden f\u00c3\u00bcr die Analyse der experimentell gewonnen Daten genutzt. Bisher konnten so Brandungsstau, Wellenbrechen aber auch Wellenauf- und -ablaufprozesse sowie Deckwerksbewegungen untersucht werden. F\u00c3\u00bcr einige Parameter (Brandungsstau, Wellenauflauf- und -ablaufh\u00c3\u00b6he) wurden zus\u00c3\u00a4tzlich vorl\u00c3\u00a4ufige Berechnungsans\u00c3\u00a4tze vorgeschlagen, die als Grundlage f\u00c3\u00bcr die sp\u00c3\u00a4tere Modellbildung dienen sollen. Bevor diese begonnen wird, sollen neben der Analyse der verbleibenden Prozesse noch numerische Simulationen durchgef\u00c3\u00bchrt werden, um die gro\u00c3\u0178ma\u00c3\u0178st\u00c3\u00a4blicher Versuche zu erg\u00c3\u00a4nzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seegangsbelastung auf offenporige, elastisch verklammerte DeckwerkeErh\u00c3\u00b6hte Meeresspiegel in den vergangenen und kommenden Jahren machen Anpassungen der K\u00c3\u00bcstenschutzlinien notwendig. Diese sind durch zwei allgemeine Ans\u00c3\u00a4tze m\u00c3\u00b6glich: (i) Deicherh\u00c3\u00b6hungen die auch mit Deichverbreiterungen einhergehen und (ii) Einsatz von Deckwerken. 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