{"id":52815,"date":"2026-10-23T12:50:47","date_gmt":"2026-10-23T10:50:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20010-079\/"},"modified":"2026-10-23T12:50:48","modified_gmt":"2026-10-23T10:50:48","slug":"20010-079","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20010-079\/","title":{"rendered":"Nischenmodellierung und morphologische, morphometrische sowie genetische Artbestimmung bei der Gattung Liocarcinus Stimpson, 1871 in der s\u00c3\u00bcdlichen Nordsee"},"content":{"rendered":"<p>Nischenmodellierung und Artbestimmung bei der Gattung Liocarcinus Stimpson, 1871 in der NordseeIn der Dissertation soll die Verbreitung der in der Nordsee vorkommenden Schwimmkrabben der Gattung Liocarcinus, um Einwanderungsprozesse dieser Gattung in die Zukunft projizieren zu k\u00c3\u00b6nnen.Die Gattung Liocarcinus kommt mit f\u00c3\u00bcnf Arten in der Nordsee vor: L. holsatus, L. depurator, L. pusillus, L. marmoreus und L. navigator. In der s\u00c3\u00bcdlichen Nordsee ist es durch L. depurator und L. vernalis zu zwei Einwanderungsprozessen gekommen. Liocarcinus depurator ist \u00c3\u00bcrspr\u00c3\u00bcnglich im Mittelmeer, im Atlantik und in der Nordsee bei Norwegen beiheimatet gewesen, kommt nun aber seit Ende der 1990iger Jahre auch in der s\u00c3\u00bcdlichen Nordsee vor. Liocarcinus vernalis ist aus dem Mittelmeer in die Nordsee eingewandert. Der Einfluss der beiden in die s\u00c3\u00bcdliche Nordsee eingewanderten Arten auf die bestehende Liocarcinus Gemeinschaft soll nun untersucht werden. Im Allgemeinen k\u00c3\u00b6nnen z. B. einheimische Arten von eingewanderten Arten beeinflusst werden, indem letztere mit den einheimischen Arten um Ressourcen wie Nahrung und Raum konkurrieren. Ferner kann die Struktur der Gemeinschaft und das Nahrungsnetz durch eingewanderte Arten ver\u00c3\u00a4ndert werden, was in einzelnen F\u00c3\u00a4llen zur Verdr\u00c3\u00a4ngung einheimischer Arten f\u00c3\u00bchren kann. Auch kann es durch Hybridisierung von einheimischen und eingewanderten Arten zu der Bildung einer neuen Art kommen. Um einen Einfluss von neuen Arten auf bestehende Gemeinschaften zu untersuchen, m\u00c3\u00bcssen diese aber als solche erkannt werden. Deswegen ist eine weiterer Schwerpunkt der Arbeit eine genaue Artbestimmung mithilfe morphologischer, morphometrischer und genetischer Untersuchungen. Daf\u00c3\u00bcr werden neben den verf\u00c3\u00bcgbaren Proben aus der Sammlung des Forschungsinstitut Senckenbergs auch neue Proben aus der s\u00c3\u00bcdlichen Nordsee gesammelt und untersucht. Zus\u00c3\u00a4tzlich werden w\u00c3\u00a4hrend der Probennahmen auf See Umweltparameter als Eingangsparameter f\u00c3\u00bcr die Nischenmodelle, wie die Wassertemperatur und -tiefe, die Salinit\u00c3\u00a4t und Meeresstr\u00c3\u00b6mungen aufgenommen. Anhand der bei der Artbestimmung gewonnenen Ergebnisse, der genauen Kenntnis der \u00c3\u00b6kologischen und geographischen Verbreitung, sowie den bekannten aut\u00c3\u00b6kologischen Merkmalen der Arten werden anschlie\u00c3\u0178end mit Hilfe \u00c3\u00b6kologischer Nischenmodelle zuk\u00c3\u00bcnftige Arealverschiebungen einzelner Liocarcinus-Arten modelliert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nischenmodellierung und Artbestimmung bei der Gattung Liocarcinus Stimpson, 1871 in der NordseeIn der Dissertation soll die Verbreitung der in der Nordsee vorkommenden Schwimmkrabben der Gattung Liocarcinus, um Einwanderungsprozesse dieser Gattung in die Zukunft projizieren zu k\u00c3\u00b6nnen.Die Gattung Liocarcinus kommt mit f\u00c3\u00bcnf Arten in der Nordsee vor: L. holsatus, L. depurator, L. pusillus, L. marmoreus und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52815","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20010\/079","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Plagge","dbu_stipendiaten_vorname":"Cornelia","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2010-06-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2013-05-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Abteilung Marine Zoologie","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Michael T\u00c3\u00bckay","dbu_stipendiaten_email_dienst":"corneliaplagge@web.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52815\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58827,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52815\/revisions\/58827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}