{"id":52804,"date":"2026-01-27T10:48:37","date_gmt":"2026-01-27T09:48:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20010-090\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:37","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:37","slug":"20010-090","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20010-090\/","title":{"rendered":"Charakterisierung von Bioaerosolen aus R\u00e4umen mit Feuchtesch\u00e4den anhand ihrer pyrogenen Aktivit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Charakterisierung von Bioaerosolen anhand ihrer pyrogenen Aktivit\u00e4tIn Feuchte-gesch\u00e4digten R\u00e4umen k\u00f6nnen sich an den Oberfl\u00e4chen von Baustoffen Mikroorganismen ansiedeln. In Folge unzureichender L\u00fcftung kann es daraufhin zur Anreicherung von Schimmelpilzen und Bakterien in der Raumluft kommen. Eine Vielzahl gesundheitlicher Beschwerden, wie Rhinitis, Asthma oder Allergien k\u00f6nnen durch diese Bioaerosole ausgel\u00f6st werden. Bisher ist wenig \u00fcber die Zusammensetzung der Bioaerosole und ihre Wirkweisen im menschlichen Organismus bekannt, so dass eine Absch\u00e4tzung ihrer gesundheitlichen Risiken nur unzureichend m\u00f6glich ist. Ziel der Arbeit ist es aussagekr\u00e4ftige Kriterien zu erarbeiten, die die Belastung und Beanspruchung von Bioaerosol-exponierten Personen insbesondere aus Feuchte-gesch\u00e4digten R\u00e4umen charakterisieren. Geplant ist, das pyrogene und inflammatorische Potential der Bioaerosole mit Hilfe des Vollbluttests zu analysieren. Verglichen werden sowohl die quantitative als auch die qualitative Zytokinaussch\u00fcttung von humanem Vollblut in vitro nach Stimulation mit entsprechenden Umweltproben. Zur Validierung des Testverfahrens kommen definierte Einzelsubstanzen (bakterielle Lipopolysaccharide, Schimmelpilzbestandteile etc.) und deren Gemische zum Einsatz. Die Herstellung ausreichender Mengen von kryokonserviertem, humanem Vollblut schafft die Voraussetzung, um die pyrogene Antwort unterschiedlicher Staubbestandteile f\u00fcr eine aussagekr\u00e4ftige Belastungsanalyse zu vergleichen.An der immunologischen Reaktion auf organische St\u00e4ube sind verschiedene Rezeptoren beteiligt, u.a. Toll-like Rezeptor 2, Toll-like Rezeptor 4 und Dectin-1. Mit Hilfe durchflusszytometrischer Messungen soll die individuelle Expression dieser Rezeptoren im Vollblut unterschiedlicher Kollektive untersucht werden. Sowohl die Expression der Rezeptoren im frischen, unstimulierten Vollblut als auch nach in vitro Stimulation mit verschiedenen Einzelsubstanzen, Gemischen und gesammelten Bioaerosolproben sollen untersucht werden. Falls sich Unterschiede in der Rezeptorexpression zwischen exponierten und nicht-exponierten Personen ergeben, k\u00f6nnte dieser Parameter geeignet sein, die individuelle Beanspruchung von Bioaerosol-exponierten Personen zu charakterisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Charakterisierung von Bioaerosolen anhand ihrer pyrogenen Aktivit\u00e4tIn Feuchte-gesch\u00e4digten R\u00e4umen k\u00f6nnen sich an den Oberfl\u00e4chen von Baustoffen Mikroorganismen ansiedeln. In Folge unzureichender L\u00fcftung kann es daraufhin zur Anreicherung von Schimmelpilzen und Bakterien in der Raumluft kommen. Eine Vielzahl gesundheitlicher Beschwerden, wie Rhinitis, Asthma oder Allergien k\u00f6nnen durch diese Bioaerosole ausgel\u00f6st werden. 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