{"id":52803,"date":"2026-01-27T10:48:37","date_gmt":"2026-01-27T09:48:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20010-091\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:37","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:37","slug":"20010-091","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20010-091\/","title":{"rendered":"Elektromobile als Wegbereiter f\u00fcr eine multimodale Verkehrszukunft? Evaluation des m\u00f6glichen Einsatzes von Elektromobilen im Alltag und Entwicklung eines Beratungsinstrumentes zur Erh\u00f6hung der Akzeptanz multimodaler Verkehrsformen"},"content":{"rendered":"<p>Elektromobile als Wegbereiter f\u00fcr eine multimodale Verkehrszukunft?In Zeiten des Klimawandels ist &#8220;Nachhaltige Mobilit\u00e4t&#8221; eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen von Politik und Gesellschaft. Die massenhafte Nutzung von privaten Pkws f\u00fchrt zum Verbrauch knapper fossiler Brennstoffe, setzt Treibhausgase und Schadstoffe frei und ist somit alles andere als umweltfreundlich. Gleichzeitig ist das Auto Bestandteil unserer Kultur und es scheint oft nicht m\u00f6glich, es komplett durch den \u00f6ffentlichen Verkehr oder andere Mobilit\u00e4tsformen des Umweltverbundes zu ersetzen. F\u00fcr viele Personen ist ein Leben ohne Auto nicht denkbar. Regierungen und Industrien weltweit setzen daher auf Elektromobilit\u00e4t und sehen in dieser neuen Technologie das Potential nachhaltiger zu sein als herk\u00f6mmliche Automobiltechnologien. Deutschland beispielsweise stellt 500 Millionen Euro f\u00fcr die technische und infrastrukturelle Marktentwicklung und \u0096einf\u00fchrung zur Verf\u00fcgung, mit dem Ziel bis 2020 eine Millionen Elektrofahrzeuge auf deutsche Stra\u00dfen zu bringen. Doch bei dem ambitionierten Programm bleibt die Frage nach den potentiellen K\u00e4ufern und deren (zuk\u00fcnftigen) Mobilit\u00e4tsverhalten unbeantwortet. Wer wird eine solche Technologie adoptieren? Bringen Elektrofahrzeuge die erwartete L\u00f6sung f\u00fcr die Verkehrsprobleme oder besteht die Gefahr, dass umweltfreundliche Verkehrsmittel (\u00d6ffentlicher Verkehr, Fahrrad usw.) substituiert werden? Stellt der Verbraucher den Vergleich zum herk\u00f6mmlichen Pkw an, wird das Elektroauto aufgrund seiner technologischen Eigenschaften (l\u00e4ngere Aufladedauer, begrenzte Reichweite usw.) eher als defizit\u00e4r angesehen. Geht man aber von den tats\u00e4chlichen Mobilit\u00e4tskennzahlen aus, w\u00fcrde ein Elektroauto f\u00fcr die meisten t\u00e4glichen Wege ausreichen und m\u00fcsste nur gelegentlich durch andere Verkehrsmittel des Modal Split (z.B. Bahn, Mietauto) erg\u00e4nzt werden. Es stellt sich also die Frage, ob es nicht M\u00f6glichkeiten gibt, dass Konsumenten herk\u00f6mmliche automobile Leitbilder (\u0084gr\u00f6\u00dfer-schneller-weiter\u0093, gen. \u0084Rennreiselimosine\u0093 Knie &#038; Berthold, 1996) in Frage stellen und sie auf Basis ihr realen raum-zeitlichen Mobilit\u00e4tsmuster und tats\u00e4chlichen Mobilit\u00e4tsbed\u00fcrfnisse Elektrofahrzeuge (in Kombination mit den anderen Verkehrsmitteln des Modal Split) bewerten? Ziel des Forschungsprojektes ist es ein existierendes computergest\u00fctztes Kommunikationsinstrument (\u0084Mobilit\u00e4tsdurchblick\u0093) weiter zu entwickeln und in pers\u00f6nlichen Mobilit\u00e4tsberatungen einzusetzen. Dabei werden privaten Haushalten Empfehlungen zum optimalen Einsatz verschiedener Verkehrsmittel gegeben und soll ihnen somit als langfristige Entscheidungshilfe dienen. Mithilfe einer standardisierten quantitativen Vorher-Nachher-Befragung wird die Wirksamkeit der Kommunikationsintervention evaluiert und es werden daraus die Haupteinsatzspektren und Umweltfreundlichkeit von Elektromobilen abgeleitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektromobile als Wegbereiter f\u00fcr eine multimodale Verkehrszukunft?In Zeiten des Klimawandels ist &#8220;Nachhaltige Mobilit\u00e4t&#8221; eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen von Politik und Gesellschaft. Die massenhafte Nutzung von privaten Pkws f\u00fchrt zum Verbrauch knapper fossiler Brennstoffe, setzt Treibhausgase und Schadstoffe frei und ist somit alles andere als umweltfreundlich. 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