{"id":52769,"date":"2026-01-27T10:48:33","date_gmt":"2026-01-27T09:48:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20011-127\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:33","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:33","slug":"20011-127","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20011-127\/","title":{"rendered":"Quantifizierung des Wasserdampf-Treibhauseffekts am H\u00f6henobservatorium Zugspitze\/Schneefernerhaus mit Hilfe von Infrarot-Schlie\u00dfungsexperimenten"},"content":{"rendered":"<p>Quantifizierung des Wasserdampf-Treibhauseffekts am H\u00f6henobservatorium Zugspitze\/Schneefernerhaus<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Fehler bei der Beschreibung der Wasserdampf-Absorptionsprozesse in der Atmosph\u00e4re stellen eine der Hauptquellen von Ungenauigkeiten in aktuellen Klimamodellen dar. Ein Beitrag zur L\u00f6sung dieses Problems soll im Rahmen meines Promotionsprojektes mit Hilfe so genannter Strahlungs-Schlie\u00dfungsexperimente am Standort Zugspitze geleistet werden.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das Prinzip der Schlie\u00dfungsexperimente beruht auf eine Messung der spektralen Strahldichte im Bereich des nahen, mittleren und fernen Infrarot mit Hilfe verschiedener Spektrometer sowie einer Simulation der entsprechenden Spektren unter Ber\u00fccksichtigung des Atmosph\u00e4renzustandes, also von Messdaten wie atmosph\u00e4rischer Wasserdampfs\u00e4ule, Temperaturprofil etc. Durch Analyse der Spektralen Residuen, also der Differenz zwischen gemessenen und simulierten Spektren lassen sich anschlie\u00dfend Fehler in der Beschreibung der Absorptionsprozesse im verwendeten Strahlungstransportmodell erkennen und durch Anpassung verschiedener Absorptionsparameter beheben.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Der Standort Zugspitze\/Schneefernerhaus bildet dabei einen deutschlandweit einzigartigen Standort f\u00fcr derartige Schlie\u00dfungsstudien, zum einen wegen der vorhandenen umfangreichen Instrumentierung und der H\u00f6henlage, die Messungen in von tieferen lagen nicht zu beobachtenden Spektralbereichen erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Im Rahmen der Schlie\u00dfungsstudie konnten die Vorhersagen des aktuell f\u00fchrenden Modells zur sog. Wasserdampf-Kontinuumsabsorption im Bereich des fernen Infrarot best\u00e4tigt werden. Erstmalig konnten die Modellvorhersagen auch im nahen Infrarot unter atmosph\u00e4rischen Bedingungen validiert werden. Es zeigten sich dabei teilweise deutliche Abweichungen des beobachteten Kontinuums vom Modell, was signifikante Auswirkungen auf die Absorption der einfallenden Sonnenstrahlung in der Atmosph\u00e4re zur Folge hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quantifizierung des Wasserdampf-Treibhauseffekts am H\u00f6henobservatorium Zugspitze\/Schneefernerhaus Fehler bei der Beschreibung der Wasserdampf-Absorptionsprozesse in der Atmosph\u00e4re stellen eine der Hauptquellen von Ungenauigkeiten in aktuellen Klimamodellen dar. Ein Beitrag zur L\u00f6sung dieses Problems soll im Rahmen meines Promotionsprojektes mit Hilfe so genannter Strahlungs-Schlie\u00dfungsexperimente am Standort Zugspitze geleistet werden. 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