{"id":52758,"date":"2026-01-27T10:48:30","date_gmt":"2026-01-27T09:48:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20011-138\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:32","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:32","slug":"20011-138","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20011-138\/","title":{"rendered":"Klimawandel an der Zugspitze &#8211; Angewandte Methoden in der Hydrologie. Verbesserte Modellprognosen f\u00fcr den Wandel auf der Zugspitze durch neue Monitoring- und Modellierungskonzepte"},"content":{"rendered":"<p>Klimawandel an der Zugspitze &#8211; Angewandte Methoden in der Hydrologie<\/p>\n<p>[ English title: Making use of local remote sensing measurements for improving snow cover products over different scales]<\/p>\n<p>Ausz\u00fcge aus der Zusammenfassung der Doktorarbeit (https:\/\/edoc.ub.uni-muenchen.de\/22590\/):<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die vorgelegte Arbeit hat die Entwicklung von Methoden zur Minimierung der heutigen Probleme im Bereich des Monitorings der alpinen Schneedecke im Fokus. Im Besonderen geht es um die Bereitstellung neuer Datenprodukte zur Verbesserung der Genauigkeiten von satellitenbasierten Schneedeckenkarten und damit einhergehend der Verbesserung der Evaluationsm\u00f6glichkeiten von Landoberfl\u00e4chenmodellen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die alpine Schneedecke ist ein zeitlich wie r\u00e4umlich h\u00f6chst dynamischer Wasserspeicher. Sie ist von hoher Relevanz f\u00fcr die Wasserversorgung der Gebirgsregionen selbst, sowie ihrer Vorl\u00e4nder. Der Schneespeicher reagiert dabei direkt und ohne zeitliche Verz\u00f6gerung auf Ver\u00e4nderungen des lokalen Klimas und somit auch auf Folgen des Klimawandels. Jede \u00c4nderung am Akkumulations- oder Ablationsverhalten der alpinen Schneedecke hat demzufolge das Potential die heute bestehenden Abflussregime in Zukunft deutlich zu modifizieren und die Unsicherheiten in der Prognose zuk\u00fcnftiger Abfl\u00fcsse zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Um diese Prognoseunsicherheiten zu minimieren sind ad\u00e4quate, robuste und valide Modellans\u00e4tze von N\u00f6ten. Die Modelle k\u00f6nnen allerdings nur mit geeigneten Datens\u00e4tzen best\u00e4tigt bzw. \u00fcberpr\u00fcft werden. Die Verf\u00fcgbarkeit von Evaluationsdatens\u00e4tzen im Gebirge ist aber sehr begrenzt [geringe Anzahl meteorologischer Stationen, fehlende Aufl\u00f6sung\/Qualit\u00e4t in den verf\u00fcgbaren Satellitenprodukten].\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Eine im Rahmen dieser Arbeit durchgef\u00fchrte Analyse, der im Gebirge vorhandenen und potentiell zur Beobachtung der Schneedecke geeigneten Systeme, kam\u00a0zu dem Schluss, dass die Anzahl an Webcams im alpinen Raum in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Die photographischen Datenreihen der Webcams haben eine hohe r\u00e4umliche und zeitliche Aufl\u00f6sung und sind in der Regel leicht \u00fcber das Internet abzurufen. Dennoch wurde diese zus\u00e4tzliche Datenquelle bisher nicht entsprechend in Wert gesetzt. Basierend auf diesem Ergebnis wurde die Analysesoftware PRACTISE (Photo Rectification And ClassificaTIon SoftwarE) entwickelt.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Mit der Entwicklung von PRACTISE steht nun ein Werkzeug zur Verf\u00fcgung das oben benannte L\u00fccken in der Schneedeckenbeobachtung auf lokaler Skala schlie\u00dfen kann. PRACTISE wird inzwischen von vielen internationalen Arbeitsgruppen genutzt und wird als public domain software stetig weiterentwickelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimawandel an der Zugspitze &#8211; Angewandte Methoden in der Hydrologie [ English title: Making use of local remote sensing measurements for improving snow cover products over different scales] Ausz\u00fcge aus der Zusammenfassung der Doktorarbeit (https:\/\/edoc.ub.uni-muenchen.de\/22590\/): Die vorgelegte Arbeit hat die Entwicklung von Methoden zur Minimierung der heutigen Probleme im Bereich des Monitorings der alpinen Schneedecke [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52758","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20011\/138","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"H\u00e4rer","dbu_stipendiaten_vorname":"Stefan","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2011-09-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2014-08-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Universit\u00e4t f\u00fcr Bodenkultur Wien - BOKU Forschungsinformationssystem Institut f\u00fcr Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiven Wasserbau","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Karsten Schulz","dbu_stipendiaten_email_dienst":"stefan.haerer@tum.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52758\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58770,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52758\/revisions\/58770"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}