{"id":52739,"date":"2026-01-27T10:48:28","date_gmt":"2026-01-27T09:48:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20011-157\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:30","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:30","slug":"20011-157","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20011-157\/","title":{"rendered":"Neue Synthesestrategien f\u00fcr leitf\u00e4hige Polymere durch lebende Polymerisation: Synthese,Charakterisierung und Testung in Anwendungen"},"content":{"rendered":"<p>Neue Synthesestrategien f\u00fcr leitende PolymereDie Ereignisse in Fokushima 2011 ebenso wie die Havarie der \u201eDeepwater Horizon\u201c 2010 verdeutlichen, dass nicht nur Atomstrom, sondern auch Energie aus Erd\u00f6l f\u00fcr die Umwelt gro\u00dfe Probleme mit sich bringt. Die Suche nach energiesparsamen, umweltfreundlichen Technologien und alternativen Energiequellen ist daher unausweichlich.Neben Wind- und Wasserkraftanlagen sind Photovoltaikanlagen von herausragendem Potential. Daher ist es unumg\u00e4nglich, die bestehenden Technologien zu verbessern und an alternativen Methoden zur Nutzung der Solarenergie zu forschen. Leitf\u00e4higen Polymeren gilt seit einiger Zeit gro\u00dfes Interesse, da sie in vielen innovativen Bereichen zu verbesserten neuen oder komplement\u00e4ren umweltfreundlichen Anwendungen gef\u00fchrt haben. Sie erlauben eine kosteng\u00fcnstige und einfache Prozessierung und die Herstellung von kleinen, flexiblen Bauteilen, welche die typischen Eigenschaften anorganischer Halbleiter mit den guten mechanischen Eigenschaften von Polymeren kombinieren. Vergleicht man eine herk\u00f6mmliche Gl\u00fchlampe mit einer OLED (organische Licht emittierende Diode), wird schnell deutlich, dass die OLED kleiner, energieeffizienter, einfacher  prozessierbar und umweltfreundlicher in der Entsorgung ist. Bisher werden leitf\u00e4hige Polymere vor allem durch einfache Stufenwachstumspolymerisationen hergestellt. Hierbei entstehen jedoch h\u00e4ufig nur kurze Polymerketten mit einer hohen Molekulargewichtsverteilung. Dar\u00fcber hinaus kann bei unsymmetrisch substituierten Monomeren oft keine Regioselektivit\u00e4t beobachtet werden. Diese Faktoren wirken sich negativ auf die Materialeigenschaften aus und limitieren damit potentielle Anwendungen.Durch das Verfahren der lebenden Polymerisation hingegen k\u00f6nnten diese Faktoren umgangen werden. Bisher ist hierzu allerdings nicht viel bekannt. Ziel meiner Dissertation ist es daher Polymere durch lebende Polymerisation zu synthetisieren und diese Methode zu etablieren. Hierf\u00fcr gilt es zun\u00e4chst Monomere mit bestimmten funktionellen Gruppen zu synthetisieren.Hierf\u00fcr m\u00f6chte ich mit verschiedenen Heterolen (wie z.B. Thiophen oder Pyrrol) arbeiten und solche Bausteine synthetisieren, mit denen Faktoren wie die Bandl\u00fccke und L\u00f6slichkeit des Polymers zu kontrollieren und zu variieren sind. Diese Faktoren sind entscheidend f\u00fcr den Einsatz von leitenden Polymeren in Anwendungen. Die gebildeten Polymerfilme sollen analysiert und die Eigenschaften bestimmt werden. Hierf\u00fcr sollen die Polymere in Anwendungen wie OLEDs oder Solarzellen eingebaut und auf ihre Eignung getestet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Synthesestrategien f\u00fcr leitende PolymereDie Ereignisse in Fokushima 2011 ebenso wie die Havarie der \u201eDeepwater Horizon\u201c 2010 verdeutlichen, dass nicht nur Atomstrom, sondern auch Energie aus Erd\u00f6l f\u00fcr die Umwelt gro\u00dfe Probleme mit sich bringt. 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