{"id":52735,"date":"2026-01-27T10:48:28","date_gmt":"2026-01-27T09:48:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20011-161\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:29","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:29","slug":"20011-161","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20011-161\/","title":{"rendered":"Charakterisierung und Ver\u00e4nderung des Emissionsmusters der Binnenschifffahrt in der Umwelt mit der Inkraftsetzung der EU-Richtlinie 2009\/30\/EC"},"content":{"rendered":"<p>Charakterisierung und Ver\u00e4nderung des Emissionsmusters der Binnenschifffahrt in der Umwelt<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">F\u00fcr die Binnenschifffahrt wird bis 2020 erwartet, dass ihre Bedeutung innerhalb des Transportsektors um 30 \u2013 40 % zunimmt. Die Binnenschifffahrt steht jedoch auf Grund fehlender Partikelfilter sowie eines hohen durchschnittlichen Alters der Diesel- und Vielstoffmotoren im Verdacht einen erh\u00f6hten Aussto\u00df an zum Teil persistenten und gesundheitsgef\u00e4hrdenden Spurenmetallen, Ru\u00dfpartikeln und Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs) zu verursachen. Die Festlegung von Schadstoffen wie PAKs in Ru\u00dfpartikeln k\u00f6nnte die Verweilzeit dieser organischen Schadstoffe in der Umwelt zus\u00e4tzlich verl\u00e4ngern. Es gibt zwar bereits zahlreiche Studien, die sich mit den Emissionen von Stickoxiden, Schwefeldioxid, Kohlendioxid sowie der gesamten Partikelfreisetzung durch Binnenschiffe besch\u00e4ftigen, doch die Erstellung eines unterscheid- und r\u00fcckverfolgbaren \u201emulti-proxy\u201c Schadstoffmusters f\u00fcr Umweltproben wurde bislang noch nicht erreicht. Mein Promotionsprojekt hat daher zum Ziel, durch die Erstellung eines charakteristischen \u201emulti-proxy\u201c-Schadstoffmusters die schiffsbedingten Schadstoffeintr\u00e4ge im Umland i) zu identifizieren und von anderen Quellen zu differenzieren, ii) die Ver\u00e4nderungen des Stoffmusters mit zunehmendem Abstand vom Emittenten zu bewerten und iii) die Akkumulation von Schadstoffen zu quantifizieren. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Wirksamkeit der Richtlinie 2009\/30\/EC, welche den Schwefelgehalt im Schiffsdiesel seit Anfang 2011 reduziert und entsprechend ver\u00e4nderte Emissionen erwarten l\u00e4sst. Zum Erreichen dieser Ziele werden sowohl Abgasproben von Schiffen als auch von Referenzfahrzeugen untersucht. Zus\u00e4tzlich werden j\u00e4hrlich seit 2010 Boden- und Pflanzenproben aus Taltransekten an deutschen Binnenwasserstra\u00dfen sowie aus einem schiffsfreien Referenzgebiet (Ahrtal) entnommen. Um ein \u201emulti-proxy\u201c-Schadstoffmuster und dessen Ver\u00e4nderung zu erfassen werden folgende Stoffe an den Proben bestimmt: PAKs, Schwarzer Kohlenstoff (BC), Schwefel-Isotope und Spurenmetalle. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Charakterisierung und Ver\u00e4nderung des Emissionsmusters der Binnenschifffahrt in der Umwelt F\u00fcr die Binnenschifffahrt wird bis 2020 erwartet, dass ihre Bedeutung innerhalb des Transportsektors um 30 \u2013 40 % zunimmt. 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