{"id":52715,"date":"2026-01-27T10:48:26","date_gmt":"2026-01-27T09:48:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20012-181\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:27","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:27","slug":"20012-181","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20012-181\/","title":{"rendered":"Konkrete Nachhaltigkeit &#8211; Welche Natur wir f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen erhalten sollten"},"content":{"rendered":"<p>Naturschutz als Pflicht gegen\u00fcber zuk\u00fcnftigen Generationen<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><em>Welche Natur wir f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen erhalten sollten. Martha Nussbaums F\u00e4higkeitenansatz als Leitfaden f\u00fcr die Konkretisierung intergenerationeller Pflichten zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t.<\/em><\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich f\u00fcr den Schutz der Natur und insbesondere f\u00fcr die Erhaltung der biologischen Vielfalt argumentieren? Gegen\u00fcber wem sind wir zu dem schonenden Umgang mit (biodiverser) Natur verpflichtet? Insbesondere in politischen Argumentationsg\u00e4ngen wird der Naturschutz und die Notwendigkeit der Erhaltung der Biodiversit\u00e4t h\u00e4ufig mit Rekurs auf die Anspr\u00fcche zuk\u00fcnftiger Generationen begr\u00fcndet. Dabei ist zum einen (philosophietheoretisch) unklar, wie weit das Argument der intergenerationellen Verpflichtung tats\u00e4chlich tr\u00e4gt. Zum anderen ist unklar, ob sich diese Argumentation auch bez\u00fcglich des Biodiversit\u00e4tsschutzes einsetzen l\u00e4sst. Das Ziel dieses Promotionsvorhabens ist die Begr\u00fcndung und Ausgestaltung intergenerationeller Pflichten zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t. Das \u201epolitische\u201c Argument f\u00fcr den Naturschutz wird auf den Fokus der Biodiversit\u00e4t angewandt und argumentativ unterf\u00fcttert. <\/p>\n<p>In einem ersten Schritt wird gezeigt, warum und inwieweit Biodiversit\u00e4t Element eines guten menschlichen Lebens ist und inwieweit sich daraus Argumente f\u00fcr ihre Erhaltung ableiten lassen. Als Leitfaden f\u00fcr die Abh\u00e4ngigkeiten zwischen Erfahrungs- und Nutzungsm\u00f6glichkeiten (biodiverser) Natur und allgemeinen Voraussetzungen eines guten Lebens dient Martha Nussbaums F\u00e4higkeitenansatz (Capabilities Approach).<\/p>\n<p>Auf dieser Grundlage wird in einem zweiten Schritt f\u00fcr die Anerkennung moralischer Pflichten zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t gegen\u00fcber zuk\u00fcnftigen Generationen argumentiert. Die Forderung, Biodiversit\u00e4t zu erhalten wird in Abh\u00e4ngigkeit von ihrem Beitrag zu einem guten menschlichen Leben begr\u00fcndet. Im Rahmen der Ausgestaltung der dazugeh\u00f6rigen intergenerationellen\u00a0Pflichten entstehen sieben Leitlinien staatlichen Handelns, die entsprechende Ma\u00dfnahmen der Biodiversit\u00e4tserhaltung mit Blick auf die Anspr\u00fcche zuk\u00fcnftiger Generationen anleiten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Naturschutz als Pflicht gegen\u00fcber zuk\u00fcnftigen Generationen \u00a0 Welche Natur wir f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen erhalten sollten. Martha Nussbaums F\u00e4higkeitenansatz als Leitfaden f\u00fcr die Konkretisierung intergenerationeller Pflichten zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t. Wie l\u00e4sst sich f\u00fcr den Schutz der Natur und insbesondere f\u00fcr die Erhaltung der biologischen Vielfalt argumentieren? 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