{"id":52713,"date":"2026-01-27T10:48:26","date_gmt":"2026-01-27T09:48:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20012-183\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:27","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:27","slug":"20012-183","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20012-183\/","title":{"rendered":"COP 17 als Treiber f\u00fcr die s\u00fcdafrikanische Klimabewegung? Internationale Konferenzen, Transnationalisierungsprozesse und ihre Auswirkungen auf soziale Bewegungen. Eine Untersuchung am Beispiel der Verhandlungen der UNFCCC in S\u00fcdafrika"},"content":{"rendered":"<p>Die Auswirkungen der COP 17 auf die s\u00fcdafrikanische Klimabewegung<\/p>\n<p>Die Dissertation untersucht kurz- und mittelfristige Auswirkungen internationaler Konferenzen auf soziale Bewegungen am Beispiel der Austragung der 17. Conference of the Parties (COP) der United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) in Durban\/S\u00fcdafrika. Die zentrale These lautet, dass internationale Konferenzen als Ereignisse (Events) f\u00fcr Bewegungsorganisationen betrachtet werden k\u00f6nnen. Diese Ereignisse stellen mehr als eine einmalige Gelegenheit f\u00fcr Bewegungsorganisationen dar, sie wirken auch weiter nach und haben somit kurz- und mittelfristige Auswirkungen auf diese. Um die Auswirkungen f\u00fcr soziale Bewegungen auf unterschiedlichen Ebenen zu erfassen, wurden vier Ans\u00e4tze aus der Protest- und Bewegungsforschung herangezogen: Ressourcenmobilisierung, politische Gelegenheitsstrukturen, Framing-Ans\u00e4tze sowie identit\u00e4tsbasierte Ans\u00e4tze.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden elf Bewegungsorganisationen in S\u00fcdafrika \u00fcber einen Zeitraum von drei Jahren untersucht. Die Arbeit folgt einer qualitativen Vorgehensweise. Die Ergebnisse basieren auf der Durchf\u00fchrung qualitativer Interviews, der teilnehmenden Beobachtung sowie der Auswertung von Dokumenten.<\/p>\n<p>Die zentralen Ergebnisse der Analyse lassen sich wie folgt zusammenfassen: F\u00fcr die Umweltbewegung in S\u00fcdafrika spielte die Austragung der Klimakonferenz im eigenen Land eine wichtige Rolle. Alle beobachteten Organisationen haben die Konferenz als bedeutsames Ereignis wahrgenommen und ihre politische Arbeit mit Bezug auf die Konferenz ver\u00e4ndert. Die empirische Untersuchung zeigt, dass nicht erst die Konferenz selbst eine Gelegenheit f\u00fcr die Organisationen darstellte, sondern der Konferenz ein langer und intensiver Vorbereitungsprozess vorausging, der f\u00fcr die Organisationen eine weitaus h\u00f6here Bedeutung hatte als die Konferenz selbst. Es zeigen sich auf allen untersuchten Ebenen (Ressourcenmobilisierung, politische Gelegenheitsstrukturen, Frames und kollektive Identit\u00e4t) Ver\u00e4nderungen, die auf die Austragung der Konferenz zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. W\u00e4hrend sich aus der Auswertung der bestehenden Literatur eine Ann\u00e4herung an internationale<br \/>Netzwerke und Nichtregierungsorganisationen sowie an die internationale Klimabewegung erwarten lie\u00dfe, hatte die Konferenz eher Auswirkungen auf die Zusammenarbeit der Umweltorganisationen sowie auf den Zusammenhalt der Umweltbewegung in S\u00fcdafrika. Diese Effekte wirken auch \u00fcber den Zeitraum der Konferenz hinaus nach und haben eine Reihe von Ver\u00e4nderungsprozessen und mittelfristigen Auswirkungen f\u00fcr die s\u00fcdafrikanischen Umweltorganisationen mit sich gebracht.<\/p>\n<p><strong><br \/><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Auswirkungen der COP 17 auf die s\u00fcdafrikanische Klimabewegung Die Dissertation untersucht kurz- und mittelfristige Auswirkungen internationaler Konferenzen auf soziale Bewegungen am Beispiel der Austragung der 17. Conference of the Parties (COP) der United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) in Durban\/S\u00fcdafrika. 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