{"id":52696,"date":"2026-10-23T12:50:29","date_gmt":"2026-10-23T10:50:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20012-200\/"},"modified":"2026-10-23T12:50:30","modified_gmt":"2026-10-23T10:50:30","slug":"20012-200","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20012-200\/","title":{"rendered":"Die Bedeutung der Endoparasiten f\u00c3\u00bcr den Wolf (Canis lupus) und seine Beutetiere &#8211; individueller Infektionsstatus und immungenetische Kompetenz der W\u00c3\u00b6lfe in unterschiedlichen Regionen Deutschlands"},"content":{"rendered":"<p>Die Bedeutung der Endoparasiten f\u00fcr den Wolf (Canis lupus) und seine Beutetiere in Deutschland<\/p>\n<p>Der Wolf (<em>Canis lupus<\/em>) galt in Deutschland bis zum Jahr 1996 als ausgestorben. Dank intensiver Schutzma\u00c3\u0178nahmen konnte die Population auf gegenw\u00c3\u00a4rtig 73 Wolfsrudel und -paare anwachsen (Stand Monitoringjahr 2016\/12017). Tot aufgefundene W\u00c3\u00b6lfe werden am Leibniz-Institut f\u00c3\u00bcr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin im Rahmen eines Gesundheitsmonitorings untersucht. Dabei wird die Todesursache festgestellt und nach ausgew\u00c3\u00a4hlten Infektionskrankheiten gefahndet. Ein Schwerpunkt der Untersuchungen liegt auf der Erfassung der Parasiten. Bisher konnte an mehr als 70 Tieren gezeigt werden, dass die Pr\u00c3\u00a4valenz der Endoparasiten bei 80 % liegt.<br \/>Im Rahmen meiner Promotion wurden folgende Fragestellungen gekl\u00c3\u00a4rt:<\/p>\n<p>1.) Das Parasitenspektrum der W\u00c3\u00b6lfe wurde durch molekularbiologische Analysen auf Artniveau ermittelt werden.<br \/>2.) Die Befallsrate der W\u00c3\u00b6lfe mit Endoparasiten wird durch koprologische Untersuchungen an W\u00c3\u00b6lfen aus vier unterschiedlichen Regionen Deutschlands (Lausitz, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt) bestimmt. Gleichzeitig wurde eine quantitative Erfassung der individuellen Befallsintensit\u00c3\u00a4t vorgenommen werden.<br \/>3.) Die Ergebnisse aus den parasitologischen Untersuchungen sollen sowohl auf Rudel- als auch auf Individuenebene betrachtet werden. Hierf\u00c3\u00bcr werden Informationen zu den Streifgebietsgr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178en und zur Identit\u00c3\u00a4t der Proben genutzt, um die r\u00c3\u00a4umliche Verteilung von Parasiten und Befallsintensit\u00c3\u00a4ten zu charakterisieren.<br \/>4.) In Kooperation mit lokalen Forst\u00c3\u00a4mtern wird \u00c3\u00bcberpr\u00c3\u00bcft, welche Wolfsparasiten im Schalenwild als Zwischenwirt vorhanden sind und ob Unterschiede zwischen Gebieten mit und ohne W\u00c3\u00b6lfen bestehen.<br \/>5.) Jagdhunde k\u00c3\u00b6nnten den Wolf w\u00c3\u00a4hrend seiner Abwesenheit in Deutschland als Endwirt f\u00c3\u00bcr spezifische Endoparasiten substituiert haben. Detaillierte, molekulargenetische Analysen der Parasitenpopulationen sollen die Fragen beantworten, ob Hunde und W\u00c3\u00b6lfe sich Endoparasiten teilen, ob die Parasiten in den Zwischenwirten vom Hund oder vom Wolf stammen und ob diese auf den Hund oder auf den Wolf \u00c3\u00bcbertragen werden.<br \/>\u00c2\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bedeutung der Endoparasiten f\u00fcr den Wolf (Canis lupus) und seine Beutetiere in Deutschland Der Wolf (Canis lupus) galt in Deutschland bis zum Jahr 1996 als ausgestorben. Dank intensiver Schutzma\u00c3\u0178nahmen konnte die Population auf gegenw\u00c3\u00a4rtig 73 Wolfsrudel und -paare anwachsen (Stand Monitoringjahr 2016\/12017). Tot aufgefundene W\u00c3\u00b6lfe werden am Leibniz-Institut f\u00c3\u00bcr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52696","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20012\/200","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Lesniak","dbu_stipendiaten_vorname":"Ines","dbu_stipendiaten_titel":"Dr.","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2012-06-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2015-05-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Freie Universit\u00c3\u00a4t Berlin<br>Fachbereich Veterin\u00c3\u00a4rmedizin<br>Dekanat","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Heribert Hofer","dbu_stipendiaten_email_dienst":"ines.lesniak@gmx.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52696","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52696\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58708,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52696\/revisions\/58708"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52696"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52696"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52696"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}