{"id":52696,"date":"2026-01-27T10:48:23","date_gmt":"2026-01-27T09:48:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20012-200\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:25","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:25","slug":"20012-200","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20012-200\/","title":{"rendered":"Die Bedeutung der Endoparasiten f\u00fcr den Wolf (Canis lupus) und seine Beutetiere &#8211; individueller Infektionsstatus und immungenetische Kompetenz der W\u00f6lfe in unterschiedlichen Regionen Deutschlands"},"content":{"rendered":"<p>Die Bedeutung der Endoparasiten f\u00fcr den Wolf (Canis lupus) und seine Beutetiere in Deutschland<\/p>\n<p>Der Wolf (<em>Canis lupus<\/em>) galt in Deutschland bis zum Jahr 1996 als ausgestorben. Dank intensiver Schutzma\u00dfnahmen konnte die Population auf gegenw\u00e4rtig 73 Wolfsrudel und -paare anwachsen (Stand Monitoringjahr 2016\/12017). Tot aufgefundene W\u00f6lfe werden am Leibniz-Institut f\u00fcr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin im Rahmen eines Gesundheitsmonitorings untersucht. Dabei wird die Todesursache festgestellt und nach ausgew\u00e4hlten Infektionskrankheiten gefahndet. Ein Schwerpunkt der Untersuchungen liegt auf der Erfassung der Parasiten. Bisher konnte an mehr als 70 Tieren gezeigt werden, dass die Pr\u00e4valenz der Endoparasiten bei 80 % liegt.<br \/>Im Rahmen meiner Promotion wurden folgende Fragestellungen gekl\u00e4rt:<\/p>\n<p>1.) Das Parasitenspektrum der W\u00f6lfe wurde durch molekularbiologische Analysen auf Artniveau ermittelt werden.<br \/>2.) Die Befallsrate der W\u00f6lfe mit Endoparasiten wird durch koprologische Untersuchungen an W\u00f6lfen aus vier unterschiedlichen Regionen Deutschlands (Lausitz, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt) bestimmt. Gleichzeitig wurde eine quantitative Erfassung der individuellen Befallsintensit\u00e4t vorgenommen werden.<br \/>3.) Die Ergebnisse aus den parasitologischen Untersuchungen sollen sowohl auf Rudel- als auch auf Individuenebene betrachtet werden. Hierf\u00fcr werden Informationen zu den Streifgebietsgr\u00f6\u00dfen und zur Identit\u00e4t der Proben genutzt, um die r\u00e4umliche Verteilung von Parasiten und Befallsintensit\u00e4ten zu charakterisieren.<br \/>4.) In Kooperation mit lokalen Forst\u00e4mtern wird \u00fcberpr\u00fcft, welche Wolfsparasiten im Schalenwild als Zwischenwirt vorhanden sind und ob Unterschiede zwischen Gebieten mit und ohne W\u00f6lfen bestehen.<br \/>5.) Jagdhunde k\u00f6nnten den Wolf w\u00e4hrend seiner Abwesenheit in Deutschland als Endwirt f\u00fcr spezifische Endoparasiten substituiert haben. Detaillierte, molekulargenetische Analysen der Parasitenpopulationen sollen die Fragen beantworten, ob Hunde und W\u00f6lfe sich Endoparasiten teilen, ob die Parasiten in den Zwischenwirten vom Hund oder vom Wolf stammen und ob diese auf den Hund oder auf den Wolf \u00fcbertragen werden.<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bedeutung der Endoparasiten f\u00fcr den Wolf (Canis lupus) und seine Beutetiere in Deutschland Der Wolf (Canis lupus) galt in Deutschland bis zum Jahr 1996 als ausgestorben. Dank intensiver Schutzma\u00dfnahmen konnte die Population auf gegenw\u00e4rtig 73 Wolfsrudel und -paare anwachsen (Stand Monitoringjahr 2016\/12017). 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