{"id":52631,"date":"2026-02-11T10:48:37","date_gmt":"2026-02-11T09:48:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20013-270\/"},"modified":"2026-02-11T10:48:37","modified_gmt":"2026-02-11T09:48:37","slug":"20013-270","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20013-270\/","title":{"rendered":"Rationale Darstellung protonenleitender Koordinationspolymere"},"content":{"rendered":"<p>Rationale Darstellung protonenleitf\u00e4higer Metallorganischer Ger\u00fcstverbindungen<\/p>\n<p>Auf der Suche nach alternativen Energiequellen wird unter anderem die Speicherung von Energie\u00fcbersch\u00fcssen in Form von chemischer Energie, mit anschlie\u00dfender Umwandlung in elektrische Energie diskutiert. Eine M\u00f6glichkeit, die chemische Energie zu konvertieren besteht in der Verwendung von Brennstoffzellen mit Wasserstoff oder Methanol als Energietr\u00e4ger. In solch einer Brennstoffzelle werden die katalytisch aktiven Anoden- und Kathodenmaterialien, durch eine protonenleitf\u00e4hige Membran miteinander verbunden. Zu den meist untersuchten Membran geh\u00f6ren Polymere wie Nafion (Protonleitf\u00e4higkeit bis zu 0,1 Scm-1), diese arbeiten allerdings nur bis ca. 80 \u00b0C effizient. Aus diesem Grund gibt es vermehrt Bestrebungen protonenleitende Membran zu entwickeln die kosteng\u00fcnstig sind und bei Temperaturen von 80 \u2013 150 \u00b0C operieren. Ein Ansatz, protonenleitf\u00e4hige Verbindungen herzustellen, ist der Einsatz por\u00f6ser Verbindungen.<\/p>\n<p>Diese kristallinen Verbindungen zeichnen sich durch ihren modularen Aufbau aus und enthalten anorganische Baueinheiten, die \u00fcber organische Molek\u00fcle (Linker) verkn\u00fcpft sind. Durch Variation der organischen Reste kann die Porengr\u00f6\u00dfe sowie die Oberfl\u00e4chenfunktionalit\u00e4t gezielt eingestellt werden. In diesem Zusammenhang wurden k\u00fcrzlich MOFs vorgestellt, die ebenfalls \u00fcber eine hohe Protonleitf\u00e4higkeit (bis zu 0,2 Scm-1) verf\u00fcgen. Unter anderem k\u00f6nnen Protonenleitf\u00e4hige MOFs durch das Einbringen von Gastmolek\u00fclen modifiziert werden. Der Austausch von Wasser gegen organische Molek\u00fcle f\u00fchrt zu MOFs, die sogar in der Abwesenheit von Wasser Protonenleitung zeigen und somit die physikalischen Limitierungen von Wasser umgehen.Erste Ergebnisse deuten auf eine erh\u00f6hte Leitf\u00e4higkeit, beim Austausch von Wasser gegen Imidazol als Ladungstr\u00e4ger hin.<\/p>\n<p>Das Ziel meiner Dissertation besteht darin, durch gezielte Manipulation der Poren und Gastmolek\u00fcle, eine Struktur-Eigenschafts-Beziehung zu etablieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rationale Darstellung protonenleitf\u00e4higer Metallorganischer Ger\u00fcstverbindungen Auf der Suche nach alternativen Energiequellen wird unter anderem die Speicherung von Energie\u00fcbersch\u00fcssen in Form von chemischer Energie, mit anschlie\u00dfender Umwandlung in elektrische Energie diskutiert. 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