{"id":52566,"date":"2026-01-27T10:48:07","date_gmt":"2026-01-27T09:48:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20014-346\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:09","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:09","slug":"20014-346","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20014-346\/","title":{"rendered":"Eisenkatalysierte Hydrierungen: Selektivit\u00e4t und Recyclierung durch ionische L\u00f6sungsmittel"},"content":{"rendered":"<p>Eisen-katalysierte Hydrierungen<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Im Rahmen dieses Projektantrags werden Studien zu Eisen-katalysierten Hydrierungen von unges\u00e4ttigten Verbindungen geplant. Die Eisen-Katalysatoren stellen wir durch Umsetzung preiswerter Eisensalze mit Reduktionsmitteln in Gegenwart von ionischen Fl\u00fcssigkeiten her, welche auch als Ko-L\u00f6semittel fungieren. Das Vorliegen einer reversiblen (und nur schwachen) Ligand-Katalysator-Bindung kann zur Bildung von Nanopartikeln f\u00fchren. Die Vereinigung der Funktion des Liganden mit der eines L\u00f6semittels bietet die M\u00f6glichkeit der Abtrennung des Katalysators vom Produktstrom durch geeignete Phasentrennung im L\u00f6semittelgemisch. Die Wiedergewinnung des Katalysators ist ein wichtiges Ziel nachhaltiger katalytischer Anwendungen. Nanopartikel sind ein Hybrid aus homo- und heterogener Katalyse und vereinen die Vorteile beider Konzepte. In der Literatur wurden einige Darstellungswege in Gegenwart von Additiven beschrieben, aber keine weiterf\u00fchrenden katalytischen Anwendungen bzw. Struktur-Aktivit\u00e4tsstudien durchgef\u00fchrt. Diese L\u00fccke schlie\u00dfen wir mit diesem Forschungsvorhaben.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Weiterhin sollen sich anschlie\u00dfend auch Reduktionen von C-O-Bindungen in realen technischen Synthesen bew\u00e4hren. Beispielhaft sind zwei Prozesse aufgef\u00fchrt, die im Kontext der Herstellung von Biokraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen praktiziert werden. a-Bisabolen aus der Fermentation Nahrungsmittel-unabh\u00e4ngiger Cellulose-Biomasse wird in einem neuen Verfahren zu einem hochwertigen Biokraftstoff umgesetzt. Ein struktureller Verwandter von Bisabolen sind die offenkettigen Farnesene, die z. B. in Nahrungsmittelresten vorkommen und ebenfalls fermentativ in gro\u00dfen Mengen gewonnen werden. Beide Hydrierungen werden industriell in >200.000 Liter Mengen mit Nickel- und Palladium-Katalysatoren durchgef\u00fchrt (Amyris, Valero, Mascoma u.a.). Ein alternativer Prozess auf Basis von recyclebaren Eisen-Katalysatoren w\u00fcrde die \u00f6konomische Limitierung dieser Biomasse-Konversionen verringern. <\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eisen-katalysierte Hydrierungen \u00a0 Im Rahmen dieses Projektantrags werden Studien zu Eisen-katalysierten Hydrierungen von unges\u00e4ttigten Verbindungen geplant. Die Eisen-Katalysatoren stellen wir durch Umsetzung preiswerter Eisensalze mit Reduktionsmitteln in Gegenwart von ionischen Fl\u00fcssigkeiten her, welche auch als Ko-L\u00f6semittel fungieren. Das Vorliegen einer reversiblen (und nur schwachen) Ligand-Katalysator-Bindung kann zur Bildung von Nanopartikeln f\u00fchren. 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