{"id":52528,"date":"2026-10-23T12:48:57","date_gmt":"2026-10-23T10:48:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20015-386\/"},"modified":"2026-10-23T12:48:58","modified_gmt":"2026-10-23T10:48:58","slug":"20015-386","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20015-386\/","title":{"rendered":"Untersuchung zur M\u00c3\u00b6glichkeit der Pathogen\u00c3\u00bcbertragungen zwischen Honigbienen und Wildbienen: Direktionalit\u00c3\u00a4t und Einfluss der Viren\u00c3\u00bcbertragung auf die Biodiversit\u00c3\u00a4t der Wildbienen"},"content":{"rendered":"<p>Pathogen\u00fcbertragung zwischen Best\u00e4ubern: Direktionalit\u00e4t und Einfluss auf die Biodiversit\u00e4t<\/p>\n<p>Bienen leisten durch ihre Best\u00c3\u00a4ubert\u00c3\u00a4tigkeit eine wichtige \u00c3\u2013kosystemdienstleitung. Wirtschaftlich gesehen sind sie notwendig f\u00c3\u00bcr die Landwirtschaft, da sie eine Vielzahl von Kulturpflanzen best\u00c3\u00a4uben, doch auch viele Wildpflanzenarten sind auf ihre Best\u00c3\u00a4ubung angewiesen. Es ist jedoch ein R\u00c3\u00bcckgang in der Best\u00c3\u00a4uberzahl zu verzeichnen (Bartomeus et al. 2013). Eine m\u00c3\u00b6gliche Ursache f\u00c3\u00bcr den R\u00c3\u00bcckgang wird in der weiten Verbreitung von Viren gesehen. Diese Pathogene wurden zuerst nur in Honigbienen nachgewiesen, doch neue Studien zeigen, dass auch Wildbienen stark betroffen sind. Dies bedeutet eine weitere Bedrohung der Wildbienen von denen bereits jetzt circa 50% der Arten durch z.B. Habitatverluste oder Pestizide stark bedroht sind. Eine Studie unserer Arbeitsgruppe zeigt einen starken Zusammenhang zwischen der Virenbelastung von Honig- und Wildbienen (Hummeln in Gro\u00c3\u0178britannien, F\u00c3\u00bcrst et al. 2014). Es wird vermutet, dass eine Viren\u00c3\u00bcbertagung zwischen beiden Gruppen stattfindet. Die Studie sagt jedoch nichts \u00c3\u00bcber eine m\u00c3\u00b6gliche Richtung der \u00c3\u0153bertragung aus oder \u00c3\u00bcber den Einfluss den diese Viren auf die Wildbienen aus\u00c3\u00bcben. Um an diese Ergebnisse anzukn\u00c3\u00bcpfen, wurden folgende Ziele f\u00c3\u00bcr die geplante Studie ausgearbeitet:<br \/>1. Ermittlung der Virulenz verschiedener Viren f\u00c3\u00bcr diverse Wildbienenarten<br \/>2. Beurteilung der M\u00c3\u00b6glichkeit der Viren\u00c3\u00bcbertragung von Honig- auf Wildbienen und von Wild- auf Honigbienen<br \/>3. Bewertung der \u00c3\u0153bertragung von DWV auf Hummelkolonien<br \/>Die Studie soll ein m\u00c3\u00b6gliches Ausma\u00c3\u0178 der Viren\u00c3\u00bcbertragung ermitteln und zeigen, ob die Viren der Honigbienen eine Gefahr f\u00c3\u00bcr die heimischen Wildbienen in Deutschland darstellen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pathogen\u00fcbertragung zwischen Best\u00e4ubern: Direktionalit\u00e4t und Einfluss auf die Biodiversit\u00e4t Bienen leisten durch ihre Best\u00c3\u00a4ubert\u00c3\u00a4tigkeit eine wichtige \u00c3\u2013kosystemdienstleitung. Wirtschaftlich gesehen sind sie notwendig f\u00c3\u00bcr die Landwirtschaft, da sie eine Vielzahl von Kulturpflanzen best\u00c3\u00a4uben, doch auch viele Wildpflanzenarten sind auf ihre Best\u00c3\u00a4ubung angewiesen. Es ist jedoch ein R\u00c3\u00bcckgang in der Best\u00c3\u00a4uberzahl zu verzeichnen (Bartomeus et al. 2013). 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